11 4 gehendem Maße verarbeitet. Diejenigen Schüler, welche später eine Technische Hochschule besuchen wollten, wurden in das Linearzeichnen eingeführt.
III. Turnen und Turnspiele.
Es bestanden 13 Turn-Abteilungen; zur kleinsten von diesen Abteilungen gehörten 19, zur größten 45 Schüler; 9 Spielabteilungen, bei denen die kleinste sich aus 24 Schülern, die größte aus 70 Schülern zusammensetzte.
Für das Turnen im Freien wurde der Schulhof der Anstalt, für das Turnen im geschlossenen Raum die auf dem Schulhofe gelegene Turnhalle benutzt, die zur Anstalt gehört und uneingeschränkt von ihr benutzt werden kann.
Die Spiele, die hauptsächlich betrieben wurden, waren: Völkerball, Handball, Schleuderball und Schlagball, sowie unsere deutschen Lauf- und Fangspiele.
Die Schüler der Quarta hatten im Winterhalbjahr keinen Turnunterricht. Sie wurden statt dessen in zwei aufeinander folgenden Schulstunden von Herrn Turnlehrer Jansen in das Städt. Schwimmbad geführt und dort von ihm im Schwimmen unterwiesen.
217 Schüler waren Freischwimmer= 59% von der Gesamtzahl der Schüler; 33 erlernten das Schwimmen im Berichtsjahre.
6. Wahlfreie Arbeitsgemeinschaften. Deutsch(OI und UI je 1 St.) 0 I. Faust. U 1. Heine; Ibsen, Wildente; Faust I.
Philosophie(OI und UI je 1 St.) 0 I. Kulturphilosophie. Theorie des objektiven Geistes. Aesthetische und soziologische Exkurse. UI. Wesen und Aufgabe der Philosophie. Psychologie: Gegenstandsbewußtsein(zugleich Grundlegung der Erkenntnistheorie), Zustandsbewußtsein, Wille.
Kunstbetrachtung(OI und UI je 1 st.) 0 I. Besprechung von Kunstwerken aus Renaissance, Barock, Neuzeit. Gelegentlicher Besuch des Städelschen Kunstinstituts und der städtischen Galerie. U I. Ausgewählte Beispiele aus der Kunst des Altertums und Mittelalters, gelegentlich auch Be- trachtung von Werken neuester Kunst. Besuch öffentlicher Sammlungen.
Mathematik(012 St.) Grundzüge der Differential- und Integralrechnung II.
Chemie und Biologie(OI und UI je 2 St.) 0 I. Chemie: Die wichtigsten organischen Elemente und Verbindungen mit Schülerübungen. Besuch der Gasanstalt, der Osthafenmolkerei, der Ausstellung„Der Mensch“, der Hochofenanlage Buderus, der Stahlwerke Röchling und der optischen Werke von Leitz in Wetzlar; gemein- sam mit UI. Biologie: Vergleichende Anatomie der Wirbeltiere. Vererbungs- und Abstammungslehre. UI. Die wichtigsten anorganischen Elemente und Verbindungen mit Schülerübungen. Besuch von Fabrikanlagen gemeinsam mit OI.


