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O Ib. 1. Was ergreift uns an Schillers Jugend?
Die„schöne Seele“ nach Schillers Gedicht„Der Genius“.
Warum bleibt Faust in seinem Lebensdrang unbefriedigt?
Wie ist die neuzeitliche Turn- und Sportbewegung in ihrer Bedeutung für die heranwach- sende Jugend zu beurteilen?
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Lateinisch. O Ia: Tacitus Ann. XI 24.
O0 1b: Cicero de prov. cons. 32 ff... Griechisch.
0 Ia; Dio Chrysostomos or. IV§ 14— 20(Arnim).
O0 1b: Diodor XVII 5,3— 6,2. Hebräisch.
O0 I. Der Abschnitt 1. Buch Samuel Kap. 17§ 32— 38 ist zu übersetzen, die Verbformen aus§ 32— 36 sind zu erklären.
Mathematik.
O Ia. 1. Ein Dreieck mit der Grundlinie c und der Höhe h soll durch eine Parallele zur Grundlinie so geteilt werden, daß sich das abgeschnittene Dreieck zum gegebenen verhält wie die Höhe des Trapezes zur gegebenen Grundlinie.
2. Die Sonne hat am 21. Mai um 9h 44m 30s mittlerer Zeit vormittags die Höhe 50 30“ und das beim Nordpunkt anfangende Azimut 126⁰ 39“ Welche geographische Breite hat der Beobachtungsort? Welche Deklination hat die Sonne an diesem Tage? Wann und an welcher Stelle des Horizontes geht sie auf? Welches ist ihre Kulminationshöhe? Zeitgleichung: g=— 3m 428. 4 2
3. Durch den rechts liegenden Brennpunkt der Hyperbel 8—= 1 zieht man den Parameter und verlängert ihn bis zu den Asymptoten. Welches ist die Gleichung des Kreises, der durch die Schnittpunkte mit den Asymptoten und den Anfangspunkt geht?
O Ib. 1. Jemand ist im Besitze eines Kapitals, das zu 4 ½% angelegt ist. Er legt zu diesem Kapital 20 Jahre lang, zum erstenmale nach einem Jahre, 600 Mk. hinzu und kann dann weitere 20 Jahre lang eine jährliche Rente von 3672 Mk. beziehen, deren erste Rate ein Jahr nach dem Aufhören der Einzahlungen fällig ist. Wie groß ist sein Anfangskapital?
2. tg2x und tgx sind durch tgx auszudrücken. Die Gleichung tgx+ tg2 x= 3tgx ist aufzulösen.
3. Eine Parabel hat mit der Ellipse x*+‿ 4y ²= kz den rechts liegenden Brennpunkt gemeinsam. Ihr Scheitel liegt im Koordinatenanfangspunkt. Welches sind die Gleichungen der gemeinsamen Tangenten der Kurven?
F. Einrichtungen des künstlerischen und technischen Unterrichts.
I. Musik.
Der Musikunterricht setzte sich als nächstes Ziel die planmäßige Ausbildung des Gehörs und der Stimme. Durch Einführung in die Notenschrift und die musikalischen Zeichen, durch rhythmische Gymnastik, Treffübungen und Musikdiktat, durch Stimm- und Lautbildungsübungen wurde die Fertig- keit erstrebt, einfache Melodien, namentlich auch die Mittel- und Unterstimmen schön vom Blatt zu singen. Durch Pflege des Volksliedes und Aufführung geeigneter Kompositionen für Orchester sowohl als für mehrstimmigen Chor erfolgte die Einführung in die Werke der anerkannten Meister älterer und
neuerer Zeit und damit in die musikalische Kunst überhaupt.
II. Zeichnen.
Der Zeichenunterricht bestand als freiwilliger Unterricht in I und II; in den übrigen Klassen war er Pflichtunterricht. Hauptziel des Zeichnens ist das Freimachen und Bilden der schöpferischen Anlagen unter Verwendung aller in der Schule möglichen Ausdrucksmittel für das bildhafte Gestalten. Anregungen, die sich durch Zusammenarbeit mit anderen Unterrichtsfächern ergeben, werden in weit-


