9
+ 8 sind und von deren Ordinaten die von Pu positiv, die von Pe negativ ist. Wie lang ist Pi, b,? Welchen Winkel schließen die qurch Pi und Pz gelegten Tangenten ein? Welchen Winkel die Brenn- strahlen? 4. Wann geht auf den Wendekreisen die Sonne am kürzesten und am längsten Tage unter und in welcher Abendweite?
Physik: Abschluß der Akustik; Optik und mathematische Geographie. Wiederholungen. 2 St. Wünnenberg.
Unterprima A. Ordinarius: Prof. Dr. Römer.
Religionslehre.(Evangelische): Kirchengeschichte vom Ende des apostolischen Zeit- alters bis zur Reformation. Lektüre des I. Korinther-, Galater- und Philipperbriefes, des Johannesevangeliums c. 1— 12. 2 St. Drüner.
Deutsch: Die Geschichte der deutschen Literatur von Luther bis Lessing im Überblick mit Proben der wichtigsten Schriftsteller des 16. und 17. Jahrhunderts. Klopstocks Oden und die ersten Gesänge des Messias. Ausgewählte Stücke aus Lessings Laokoon und der Hamburgischen Dramaturgie. Miss Sara Sampson, Minna von Barnhelm, Emilia Galotti, Nathan, mit besonderer Betonung literarischer Zusammenhänge. Shake- speares Julius Cäsar und Voltaires Mort de César. Vortrag frei gewählter Gedichte. Freie Vorträge. 8 Aufsätze. 3 St. Mann.
Themata der Aufsätze: 1. Schicksal und Schuld in Schillers Braut von Messina(Klassen- aufsatz).— 2. Hat Michelet Recht, wenn er in der„Centralisation“ einen besonderen Vorzug Frankreichs vor Deutschland sieht?— 3. Klopstocks Oden an Frankreich.— 4. Auch der Reichtum ist eine Kraft. (Klassenaufsatz.)— 5. Hettore Gonzaga, ein Fürstenbild aus der Vergangenheit.— 6. Bericht über den Verlauf einer Debattierstunde.(Klassenaufsatz, 3stündig.)— Wie ist das bürgerliche Trauerspiel entstanden? (Klassenaufsatz, 2stündig.)— 7. Shakespeare im Urteil Lessings.— 8. Warum ist dem bildenden Künstler die Darstellung des Transitorischen untersagt?(Klassenaufsatz).
Latein: Tacitus Annalen, Buch I und II mit Auswahl. Cicero pro Milone. Horaz Oden I- III mit Auswahl; Sat. I. mit Auswahl. Ubung im unvorbereiteten Übersetzen. Er- gänzungen und zusammenfassende Wiederholungen der Grammatik. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit. 8 St. Römer.
Griechisch: Lektüre: Aus den Materialien zur Charakteristik des Sokrates in Hans Petersens Ausgabe der Apologie und des Kriton, Abschnitt 2— 4, 7. Platons Apologie und Kriton. Aus dem Lesebuch von Wilamowitz I 1, 2, 4. Odyssee, Buch XVII— XXIII, im wesent- lichen nach dem Kanon; außerdem XIX 53— 129, 162— 394, 467— 475. Ilias, Buch I— XVI, im wesentlichen nach dem Kanon. Sophokles' Elektra. Sommer 6, Winter 5 St. Grammatik: Im Sommer 2 St.: Erweiterung und Ergänzung der Satzlehre§ 162— 214, Cbersetzung deutsch-griechischer Stücke aus Bruhns Ubungsbuch. Im Winter 1 St.: Wiederholungen wie in OI. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit: im Sommer abwechselnd Haus- und Klassenarbeiten; von diesen die Hälfte Ubersetzungen aus dem Griechischen; im Winter nur Klassenarbeiten wie in OI. Bölte.
Französisch: Racine, Athalie; Molière, Les Précieuses Ridicules; Rousseau, Ausgewählte Abschnitte aus den Confessions. Die Entwicklung der französischen Sprache und Literatur in den Grundzügen. Unterrichtssprache Französisch. Alle 3— 4 Wochen eine schriftliche
Arbeit. 2 St. Mann. 2


