Jahrgang 
1898
Einzelbild herunterladen

12

Mathematik;: Im Sommer(2. Kursushälfte): UÜbungen in logarithmischen Rechnungen. Gleichungen. Arithmetische und geometrische Reihen erster Ordnung. Zinseszins- Rechnungen. Abschluß der Planimetrie. Ebene Trigonometrie nebst iibungen im Be- rechnen von Dreiecken, Vierecken und regelmäßigen Figuren. 4 St. Zint. Im Winter (1. Kursushälfte): Arithmetische und geometrische Reihen, Zinseszinsrechnung; Gleichungen IV. Grades, die sich auf den II. Grad reduzieren lassen. Ihnlichkeitslehre. Ebene Trigono- metrie: das unregelmäßige Dreieck. 4 St. Bopp.

Physik: Im Sommer(2. Kursushälfte): Magnetismus, Elektrizität. 2 St. Zint. Im Winter(1. Kursushälfte): Magnetismus, Elektrizität. 2 St. Bopp.

Michaelis-Untersekunda.(Ging Michaelis 1897 ein.) Klassenlehrer: Im Sommer: Oberlehrer Dr. Bopp.

Religionslehre: a) Evangelische. Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre des Matthäus- Evangeliums(cap. 1 15). Wiederholung des Katechismus und Aufzeigung seiner inneren Gliederung, sowie der biblischen Begründung seiner Erklärung. Wiederholung von Sprüchen. und Liedern. b) Katholische mit Ii.

Deutsch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre: Hermann und Dorothea. Ausgewählte Gedichte von Uhland, Chamisso u. a. Wallensteins Lager. Götz von Berlichingen. Aus- wendiglernen von Dichterstellen. Freie Vorträge. Übungen im Disponieren. 3 St. Wirth.

Aufsätze: 1. Eifersüchtig sind des Schicksals Mächte. 2. Schilderung der örtlichkeit in Hermann und Dorothea. 3. Gedankengang in SchillersSpaziergang. 4. Wallenstein im Urteil seiner Soldaten. 5. Das Zusammentreffen des Odysseus mit den Schatten des Agamemnon, Achilles und Ajax(Prüfungsarbeit).

Lateinisch: Im Sommer(2. Kursushäfte): Cic. Or. in Cat. I. u. III. Gelegentliche Ableitungen stilistischer Regeln und synonymischer Unterscheidungen. Regelmäßige Uibungen im unvorbereiteten Übersetzen. Verg. Aen. II. 1 459. Auswendiglernen einzelner Stellen. 4 St. Grammatik: Wiederholungen und Ergänzungen. Alle acht Tage eine Übersetzung ins Lateinische als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit; gelegentlich eine schriftliche Übersetzung ins Deutsche. 3 St. Roemer.

Griechisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre: Hom. Od. VI. VIII. IX. X. XI. Xen. Hell. II. III. 4 St. Grammatik: Die notwendigsten Hauptregeln der Tempus- und Modus- lehre. Alle 8 14 Tage eine Klassen- oder Hausarbeit. 2 St. Wirth.

Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plötz, Durchnahme von Lekt. 50 57; Mündliche und schriftliche ijbungen. Repetition früherer Pensen. Lektüre: Lafontaine, Choix de Fables. Michaud, Mœurs et coutumes des croisades. 3 St. Banner.

Geschichte und Erdkunde: Im Sommer(2. Kursushälfte): Deutsche und preußische Geschichte bis 1888. Wiederholung der physikalischen und politischen Erdkunde des nördlichen und östlichen Europas. 3 St. Roemer(Ziehen II).

Mathematik: Im Sommer(2. Kursushälfte): Quadratische Gleichungen. Gleichungen höheren Grades, die sich leicht auf den II. Grad reduzieren lassen. Logarithmische Ubungen. Trigonometrie des rechtwinkligen Dreiecks nebst Zerlegung anderer Figuren in Summe bezw. Differenz rechtwinkliger Dreiecke. Stereometrische Hilfssätze. Berechnung von Kantenlängen, Oberflächen und Rauminhalten. 4 St. Bopp.

Physik: Im Sommer(2. Kursushälfte): Die wichtigsten chemischen Erscheinungen. 2 8t. Bopp.