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Griechisch: Im Sommerhalbjahr(2. Kursushälfte): Aristoteles, Houreia dOνio cap. 1— 41. Demosthenes, Phil. I, Olynth. I. II. III. 4 St. Roemer. Homer, Ilias XXI, XXII, XXIV. Odyssee V. Lyriker nach der Anthologie von Stoll mit Auswahl. 2 St. Reinhardt. Im Winterhalbjahr(1. Kursushälfte): Thucyd. I mit einigen Auslas- sungen. Plato, Eutyphro. Alle vier Wochen eine Ubersetzung aus dem Griechischen ins Deutsche. 4 St. Gillhausen.(Aust). Homer, Ilias XIX, XXI, XXII, XXIV. Kursorisch: III, IV. 1— 250, VI. 119—529, X. 196— 579. 2 St. Reinhardt.
Französisch: Im Sommer(2. Kursushäalfte): Schriftliche Ubungen durch Diktate, Ubersetzungen aus dem Französischen ins Deutsche und freie Wiedergabe des, Gelesenen. Lektüre: NMignet, Histoire de la Terreur. Daudet, Choix de contes. Feuillet, Le Village(coméd.). Sprach- und litteraturgeschichtliche Erläuterungen bei Gelegenheit der Lektüre. Sprechübungen. Im Winter(I. Kursushälfte): Schriftliche UÜbungen wie oben. Gelesen: Lanfrey, Campagne de 1809. AX. Daudet: Tartarin de Tarascon. Daudet: Petits contes. Ubersicht über die Geschichte der französischen Litteratur bis auf Ludwig XIV. 2 St. Im Sommer: Caumont, im Winter: Wohlfeil.
Englisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Gelesen: Jerome, Three men in a boat. Im Winter(1. Kursushälfte): Hume, Reign of Queen Elizabetb. Jarme: Idle thougths of an idle fellow. Englische Vorträge. Sprechübungen und mündliche Wiedergabe des Gelesenen. 2 St. Im Sommer: Caumont, im Winter: Wohlfeil.
Hebräisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Wiederholungen und Erweiterungen zu Formen- lehre und Syntax nach Seffer 9. Aufl. Fortsetzung der Lektüre des ersten Buches Samuelis. Schriftliche Ubungen monatlich. Im Winter(1. Kursushälfte): Abschluſs der Grammatik nach Seffer 9. Aufl. Lektüre sämtlicher Ubungs- und historischen Lesestücke, von§ 72 an. 2 St. Hauschild.
Geschichte und Erdkunde: Im Sommer(2. Kursushälfte): Europäische Geschichte bis zum deutsch-französischen Kriege. 3 St. Ziehen. Im Winter(1. Kursushälfte): Die wichtigsten Begebenheiten der Neuzeit von 1555 bis zu den Befreiungskriegen. 3 St. Schwemer.
Mathematik: Im Sommer(2. Kursushalfte): Wiederholungen des Pensums der früheren Klassen an Ubungsaufgaben. Anwendung des binomischen Lehrsatzes auf Maxima und Minima, auf numerische Gleichungen u. s. W. Grundlehre von den Kegelschnitten. Einiges aus der sphärischen Trigonometrie. 4 St. Zint. Im Winter(1. Kursus- hälfte): Die Koordinatenbegriffe und einige Grundlehren von den Kegelschnitten: Binomischer Lehrsatz nebst Anwendungen. Wiederholungen des Pensums der früheren Klassen an UÜbungsaufgaben. 4 St. Bopp.
Aufgaben für die Entlassungsprüfung, Michaelis 1895: 1. die Summe der Ziffern einer
dreiziffrigen Zahl, welche eine arithmetische Reihe bilden, ist s= 15 und das Produkt aus der letzten und der Summe der beiden ersten p= 56. Wie heißt die Zahl? 2. Die Ellipse X* A 1 9 4 jst zu zeichnen und in den Punkten: XI= 1,— 0 und X= 2, ye= 0 sind Tangenten an dieselbe
zu legen. Es sollen ferner die Gleichungen der beiden Tangenten, die Koordinaten des Schnittpunktes der Tangenten und der Winkel, welchen beide einschließen, bestimmt werden. 3. Der brechende Winkel eines Glasprismas, dessen Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck ist, beträgt 7= 900. Ein Strahl


