Jahrgang 
1894
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14. wahl. Hom. Odyss. IX, X, XII, VVII. 5 St. Schriftliche Ubungen im Ubersetzen aus dem Griechischen in Verbindung mit dem Lesen des Prosaikers: alle 4 Wochen eine Klassenarbeit. In der Grammatik hauptsächlich die Lehre vom Infinitiv und Partizip. Einüben des Gelernten in der Klasse. 1 St. Römer.

Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plötz Lekt. 71 75. Mündliche und schriftliche UÜbungen. Diktate und schriftliche Ubersetzungen aus dem Franzosischen ins Deutsche. Gelesen: Thiers, Campagne de 1800. Sprechübungen. Im Winter (1. Kursushälfte): Plötz Lekt. 58 65. Mündliche und schriftliche Ubungen im An- schluſs an die Grammatik. Diktate. Freie Wiedergaben. Schriftliche Ubersetzungen aus dem Französischen. Gelesen: Thiers, Campagne d'Egypte. Sprechübungen. 2 St. Caumont.

Englisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plate I von Lekt. 50 bis zu Ende. Schriftliche und mündliche Ubungen. Gelesen: Lamb, Tales from Shakespeare. Sprechübungen. Im Winter(1. Kursushälfte); Tendering Lautlehre, Flexion des Zeitwortes und Pro- nomen, mündliche und schriftliche Ubungen. Mehrere Stücke gelesen. Sprechübungen. 2 St. Caumont.

Hebräisch; Im Sommer(2. Kursushälfte): Grammatik nach Seffer(9. Aufl.)§§ 56 73 mit sämtlichen hebräischen Ubungsstücken. 2 St. Hauschild. Im Winter(1. Kursus- hälfte): Grammatik nach Seffer(9. Aufl.)§§ 1 31 mit sämtlichen hebräischen UÜbungs- stücken. 2 St. Hauschild.

Geschichte und Erdkunde: Im Sommer(2. Kursushälfte): Römische Geschichte bis zum Untergang des weströmischen Kaisertums und mittelalterliche Geschichte bis 800. 3 St. Ziehen. Im Winter(1. Kursushälfte): Griechische Geschichte bis zur Diadochen- zeit. Römische Geschichte bis zum Tarentinischen Kriege. 3 St. Boelte.

Mathematik: Im Sommer(2. Kursushalfte): Ubungen in logarithmischen Rechnungen. Gleichungen. Arithmetische und geometrische Reihen erster Ordnung. Zinseszins- Rechnung. Abschlufs der Planimetrie. Ebene Trigonometrie nebst UÜbungen im Be- rechnen von Dreiecken, Vierecken und regelmäſsigen Figuren. Im Winter(1. Kursus- hälfte): Logarithmen. Gleichungen. Ahnlichkeitslehre(auch einiges über harmonische Punkte und Strahlen). Ebene Trigonometrie(besonders des rechtwinkligen Dreiecks) nebst UÜbungen im Berechnen von Dreiecken, Vierecken und regelmäſsigen Figuren. 4 St. Bopp.

Physik: Im Sommer(2. Kursushäalfte): Magnetismus, Elektrizität, Akustik. Im Winter (1. Kursushälfte): Magnetismus, Elektrizität. 2 St. Bopp.

Michaelis-Untersekunda. Klassenlehrer: Im Sommer Oberlehrer Dr. Wirth; im Winter Oberlehrer Dr. Wulff.

Religionslehre: a) Evangelische. Im Sommer(2. Kursushälfte): Erklärung des Lukas-Evangeliums. Wiederholung des Katechismus und Aufzeigung seiner inneren Gliederung, sowie der biblischen Begründung seiner Erklärung. Wiederholung von Sprüchen und Liedern. Im Winter(1. Kursushälfte): Bibellesen behufs ergänzender