15 Besprechung der fünf Hauptstücke. Bau und Gliederung des Katechismus mit Wieder- holung und Erlernung von Sprüchen, Liedern und Psalmen. Fortsetzung von Luthers Leben. 2 St. Hauschild. 5) Katholische. S. O II.
Deutsch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre: Jungfrau von Orleans, Minna von Barnhelm. Auswendiglernen von Dichterstellen und erste Versuche im Vortrag kleiner eigener Ausarbeitungen über Gelesenes. Wirth. Im Winter(1. Kursushälfte): Lektüre: Goethes Hermann und Dorothea. Schillers Maria Stuart. Ausgewählte Gedichte von Schiller und Goethe. Ubungen im Disponieren. 3 St. Wulff.
Aufsätze: Im Sommer: 6. Das 1. Buch der Odyssee. 7. Eine Rede Xenophons(nach Anab. III. 8. Blüchers Anteil an den Befreiungskriegen.(Prüfungsarbeit.) 9. Die Exposition in Lessings Minna von Barnhelm.(Wirth.) Im Winter: 1. Der zweite Gesang von Goethes Hermann und Dorothea. 2. Klassen- aufsatz: Zur Auswahl: a) Am Lindenbrunnen. b) Unter dem Birnbaum(Situationszeichnungen aus Goethes Hermann und Dorothea). 3. Zur Auswahl: a) Böse Beispiele verderben gute Sitten. b) Durch viele Streiche fällt selbst die stärkste Eiche. 4. Zur Auswahl: a) Der vierte Akt in Schillers Maria Stuart. b) Sir Amias
Paulet. 5. Prüfungsaufsatz: Wie bewahrheitet sich der Spruch„per aspera ad astra“ in der branden- burgisch-preußischen Geschichte? Wulff.
Lateinisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Cic. in Catil. III u. IV. Gelegentliche Ab- leitungen stilistischer Regeln und synonymischer Unterscheidungen. Verg. Aen. I Schluſs, II Anfang. Ubungen im unyorbereiteten Ubersetzen. Auswendiglernen einzelner Stellen. 4 St. Grammatik: Wiederholungen und Ergänzungen. Alle acht Tage eine Ubersetzung ins Lateinische als Klassenarbeit oder als häusliche Arbeit; alle 6 Wochen eine schriftliche Ubersetzung ins Deutsche. 3 St. Boelte. Im Winter(1. Kursushälfte): Lektüre: Sallust, Catil. Gelegentliche Ableitungen stilistischer Regeln und synonymi- scher Unterscheidungen. Verg. Aen. I. Ubungen im unvorbereiteten UÜbersetzen. Aus- wendiglernen einzelner Stellen. 4 St. Grammatik: Wiederholungen und Ergänzungen. Alle acht Tage eine UÜbersetzung in das Lateinische als Klassenarbeit oder häusliche Arbeit; gelegentlich eine schriftliche UÜbersetzung ins Deutsche. 3 St. Wulff.
Griechisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Lektüre: Hom. Od. V, XI. Xen. Hell. II. 4 St. Grammatik: Die notwendigsten Hauptregeln der Tempus- und Moduslehre. 2 St. Im Winter(1. Kursushälfte): Xen. Anab. II, III, IV. Hom. Od. I u. V z. T. 4 St. Syntax des Nomens(Artikel, Pronomen, Kasuslehre). Wiederholung der Formenlehre. Alle vierzehn Tage eine Klassen- bezw. Hausarbeit. 2 St. Wirth.
Französisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Plôtz, Wiederholung von Lekt. 50— 57; Durchnahme von Lekt. 70— 73 und 77. Mündliche und schriftliche UÜbungen. Lektüre: Souvestre, Au coin du feu. 3 St. Caumont. Im Winter(1. Kursushälfte): Plötz, Lek- tion 50— 57, 66 u. 69. Mündliche und schriftliche Ubungen. Gelesen: Molière, Le Bour- geois gentilhomme. Verne, Voyage au centre de la terre, angefangen. Mündliche Wiedergaben. Sprechübungen. 3 St. Banner.
Geschichte und Erdkunde: Im Sommer(2. Kursushälfte): Deutsche und preuſsische Geschichte bis 1871. Wiederholung der physikalischen und politischen Erdkunde von Deutschland und den Nebenländern, insbesondere Osterreich-Ungarn. 3 St. Schwemer. Im Winter(1. Kursushälfte): Deutsche und preufsische Geschichte von 1740 bis 1813. Wiederholung der mittelalterlichen Geschichte. 2 St. Bloete. Wiederholung der Erd- kunde Frankreichs und der südeuropäischen Halbinseln. 1 St. Boelte.


