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kein Wissen erworben. S. Kleine Klassenarbeit: Inwiefern kann die Schilderung des Gartens und Wein- bergs im vierten Gesang von Goethes Hermann und Dorothea„ein Meisterwerk beschreibender Poesie“ genannt werden?(Im Anschluß an Lessings Laokoon.) 9. Wie erklärt sich das Verhalten Kreons in Sophokles' Antigone, und welche Beurteilung findet dasselbe im Drama selbst? Wulff. Im Winter: 1. Welche Rolle spielt in Schillers„Braut von Messina“ die durch die Schlußworte hervorgehobene Schuld? 2. Dum vitant stulti vitia in contraria currunt. 3. Walther von der Vogelweides Stellung zu Kaiser und Reich. 4. Odoardo Galotti. Außerdem 5. als kleine Klassenarbeit: Der Gang der Handlung in Uhlands Ernst von Schwaben. Ziehen.
Lateinisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Horaz, Carm. IV; Epoden mit Auswahl. Tacitus Annalen I. Kursorisches und unvorbereitetes UÜbersetzen aus Caesar B. c. I und Cicero, de imperio Cn. Pompei. Im Winter(1. Kursushaàlfte): Horaz, Carm. II und III. Ausgewählte Briefe Ciceros(nach der Ausgabe von Aly). Daneben Privat- lektüre besonders aus Caes. B. c. Ubungen im unvorbereiteten Ubersetzen, Auswendig- lernen einzelner Stellen aus Horaz, Ableitung notwendiger stilistischer Regeln und synonymischer Begriffe, soweit die Lektüre dazu Veranlassung bot. 5 St. Alle 14 Tage eine Ubersetzung ins Lateinische in Anschluſs an die Lektüre ahechsehut als Klassen- und Hausarbeit, daneben alle 6 Wochen eine Ubersetzung ins Deutsche als Klassenarbeit. Grammatische und stilistische Wiederholungen. Lateinische Inhaltsangaben zur Verarbeitung und Wiederholung des Gelesenen. 1 St. Gillhausen.
Griechisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Platons Apologie; Sophokles' Antigone; Homer, Hlias VII, X, XI, XII. Im Winter(1. Kursushälfte): Homer, Ilias I, X(196 bis Ende), XI(1— 574), XII. Privatlektüre aus Buch I— VI. Platons Kriton. Sophokles' Odipus rex. Gelegentliche Wiederholungen aus allen Gebieten der Grammatik, soweit die Lektüre dazu Anlaſs bot. Schriftliche Ubersetzungen aus dem Griechischen, aus dem gelesenen Schriftsteller. Auswendiglernen geeigneter Dichterstellen. 6 St. Gillhausen.
Französisch: Im Sommer(2 Kursushälfte): Schriftliche Ubungen in Form von freien Wiedergaben, Ubersetzungen aus dem Französischen und Diktaten. Lektüre: Thiers,
Campagne d'Egypte; Sandeau, Mue de la Seiglière. Sprechübungen. 2 St. Caumont. Winter(1. Kursushälfte): Plötz, Lektion 50— 55 wiederholt. Schriftliche Ubungen wie oben. Gelesen: Molière, Les Femmes savantes. Daudet, 2 Erzählungen. Sprechübungen. 2 St. Banner.
Englisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Gelesen: Boos(Dickens) Sketches. Mündliche Wiedergaben und Sprechübungen. Im Winter(1. Kursushälfte): Gelesen: Irving, Sketch- Book. Mündliche Wiedergaben und Sprechübungen. 2 St. Caumont.
Hebräisch: Im Sommer(2. Kursushälfte): Vertiefung der Grammatik nach Seffer(9. Aufl.) Lektüre der prophetischen Stücke und von Ruth(1 f.). Im Winter(1. Kursushalfte): Grammatik nach Seffer(9. Aufl.),§§ 74— 85 mit sämtlichen hebräischen Ubungsstücken. 2 St. Hauschild.
Geschichte: Im Sommer(2. Kursushälfte): Europäische Geschichte bis 1555. Geogra- phische Repetitionen. 3 St. Schwemer. Im Winter(1. Kursushälfte): Geschichte der epochemachenden weltgeschichtlichen Ereignisse vom Untergange des weströmischen Reiches bis 1500. Geographische Repetitionen. 3 St. Ziehen.
Mathematik: Im Sommer(2. Kursushälfte): Wiederholungen des arithmetischen und trigonometrischen Pensums der früheren Klassen an UÜbungsaufgaben. Erweiterung und


