Plöte und Klavier: Plötenkonzert Nr. 1, Satz 5(Nüftle, Lincke). Klavier: Hantasie(Eckel), 2 Menuette des Sjährigen Mozart(Müller).
4. Entlassung der Abiturienten:. Chor: Mendelssohn, Wirf dein Anliegen. J. S. Bach, Gib dich zufrieden.
Klavier: Rachmaninoff Präludium(Grebe).- 5. Dürer-Feier: Cello und Klavier: Marcello. Sonate in F-dur(Bölte, Helbourg).
Klavier: Schubert, Thema mit Variationen in B-dur(Helbourg). Orchester: Beethoven, Adagio aus dem Septett.
Leibesübungen:
Es bestanden 7 Turnabteilungen zu 2 Wochenstunden. U la und b. V und VI waren ver- einigt. Gespielt wurde Mittwoch Nachmittag in 4 Abteilungen von 15.50 bis 17.30 im Ostpark. Ein Teil der Schüler der Oberstufe ging statt dessen, besonders bei ungünstigem Wetter, schwimmen. Im Winterhalbjahr erhielten die Quartaner in einer Wochenstunde unentgelt- lichen Schwimmunterricht im städtischen Schwimmbad.
Auf Einladung des Frkf. Landesverbandes für Leichtathletik beteiligten sich 10 Schüler (Eckel, W. Müller, Khein, Endres. Lindenau, Kligge, Rehberg, K. Schulz, Schöneich. Kuhnke) an dem 14. groſten Staffellauf„Rund um Frankfurt“ am 22. Mai 1927. Auf der zu bestreiten- den 2000 m-Strecke wurde das K. P. G. 4. Sieger.
Bei der Verfassungsfeier im Frkf. Stadion am 11. Aug. 1927 beteiligten sich 60 Schüler an den Freiübungen. An den Staffelläufen nahmen je 5 Schüler der Ober-, Mittel- und Unter- stufe erfolgreichen Anteil. Bei der 5 100 m-Staffel der Oberstufe fiel der 1. Preis dem K. F. G. zu mit einer Zeit von 1:01.4.
Beim Schulfest des Kais-Wilh.-Gymnas. am 25. Sept. 1927 kam ein Schlagball- und ein Faustballspiel zwischen den beiden staatl. Gymnasien zum Austrag. Sieger im Schlagball- spiel blieb das K. W. G. mit 58 zu 19 Punkten. Das Faustballspiel gewann das K. F. G. mit 38 zu 535 Punkten.
2. Die Lehrer.
Zur Deckung des durch die Teilung der UI entstandenen Unterrichtsbedürfnisses wur- den die Studienassessoren Schweikart und Dr. Gruber überwiesen; der letzte unterrichtete zugleich am Kaiser Wilhelms-Gymnasium.
Studienrat Dr. Braunstein wurde wegen Krankheit beurlaubt von den Sommerferien bis zu den Herbstferien. Seine Vertretung übernahm Stud.-Rat i. R. Wedemann.
Studienassessor Dr. Gruber war beurlaubt zwischen Pfingst- und Sommerferien; ver- treten wurde er durch den Lehrkörper.
Nach den Sommerferien und am Schluß des Schuljahres muftte auch Dr. Mainzer als krank beurlaubt werden. Seine Vertretung übernahm zuletzt und teilweise Dr. Eschwege.
Am 1. 10. 27 verließ Studienrat Dr. Gurski, zum Oberstudienrat am staatlichen Gymnasium in Wesel ernannt, die Schule, an der er drei Jahre als ein ganz besonders erfolg- reicher und verehrter Lehrer und Erzieher gewirkt hatte. So sehr sich die Schule freut über die Anerkennung, die ihm in der Beförderung zu Teil wurde, so sehr bedauert sie es, daf sic ühn Mdamit verlieren mußtte. An seine Stelle trat Studienrat Grevel vom Gymnasium in
orbach.
Durch Vfg. vom 1. 11. 27— 12775— wurde vom Oberschullehrer Mahrt in Anerken- nuns seiner besonderen Leistungéen als Turnlehrer die Befähigung zum Oberturnlehrer zu- erkannt.
Durch Vfg. v. 5. 2. 28— 1484— wurde der Berichterstatter mit der Vertretung der alten Sprachen im Lehrkörper des hier neu errichteten Bezirksseminars für Studienreferen- dare beauftragt. Das Kaiser Friedrichs-Gymnasium wurde als Ausbildungsanstalt für Alt- sprachler bestimmt.
Fortbildung: Der Berichterstatter nahm Teil: Im Mai an der Direktorenver- sammlung der Provinz Hessen-Nassau in Kassel; im Juli am Rheinischen Philologentag in Trier, wo er einen Vortrag hielt über„Die Antike und die Aufgabe unserer Erziehung“: im Juli an einer Besprechung zwischen Hochschullehrern und Schulmännern über die Universi- tätsausbildung der klassischen Philologen im Ministerium für Wissenschaft, Kunst und Volks- bildung in Berlin: im Oktober an der Versammlung deutscher Philologen und Schulmänner
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