Jahrgang 
1928
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Ferienordnung für das Schuljahr 1928/29.

Schluß des Unterrichts: Beginn des Unterrichts: Ostern: Samstag, den 31. März Dienstag, den 17. April Pfingsten: Freitag, den 25. Mai Dienstag, den 5. Juni Sommer: Donnerstag, den 28. Juni Dienstag, den 31. Juli Herbst: Freitag, den 28. September Mittwoch, den 10 Oktober Weihnachten: Samstag, den 22. Dezember Dienstag, den 8. Januar 1929 Ostern: Mittwoch, den 27. März 1929

8. Mitteilungen an die Eltern.

1. Wir bitten die Eltern, noch mehr als bisher, von der Einrichtung der Sprechstunde des Direktors(Mo., Mi., Frei. 11 12. Fernspr. Carolus 45520) und der Lehrer(die Zeiten wer- den am schwarzen Brett in der Schule bekanntgegeben) Gebrauch zu machen. Vorherige An- meldung empfiehlt sich sehr. Stets bitten wir, aufter mit dem Fachlehrer auch auf jeden Fall mit dem Klassenlehrer und möglichst dem Direktor, der in wichtigen Fragen jeder Zeit auch aufterhalb der Sprechstunden zur Verfügung steht, Rüdksprache zu nehmen. In einer Reihe schwieriger Fälle haben rechtzeitige und ausgiebige Besprechungen zwischen Eltern und Lehrern zum Besten der Schüler zu einem guten Ziel geführt. Wir hoffen, daft unser neu eingerichtetes Sprechzimmer eifrig benutzt wird.

2. Privatstunden dürfen nur mit Genehmigung des Direktors erteilt werden, ganz gleichgültig, ob sie von Schülern, Studenten oder Lehrern gegeben werden. Wir bitten in dieser wichtigen Frage nichts ohne den Rat der Schule zu unter- nehmen. Jedenfalls muß der Direktor die Verantwortung für alle Mafinahmen auf diesem Gebiet, von denen er nichts weif, ablehnen.

3. Urlaub unmittelbar vor und nach den Ferien wird nur vom Direktor und in der Regel nur auf Grund ärztlichen Gutachtens erteilt. Wir müssen die Eltern aus ernsten er- ziehlichen Gründen bitten, keine Ausnahmen machen zu wollen.

4. Schulfeiern, Monatswanderungen und sonstige Schulveranstaltungen verpflichten alle Schüler zur Teilnahme, sofern nicht religiöse Gründen eine Ausnahme gebieten.

5. Die Beilage zu diesem Bericht ist in erster Linie für die Schüler der Oberstufe gedacht.

Frankfurt a. M., den 1. Mai 1928.

Dr. Heinrich Weinstock, Studiendirektor.

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