Jahrgang 
1928
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Hinblick auf Prankfurt a. M.) e) Welchen Denkmälern begegne ich auf meinem Schulwege und was haben sie mir zu sagen?

OlII. 1. a) Der Maiausflug. b) Meine Konfirmation. 2. K.: a) Ein Sommernachmittag im Stadion. b) Wie ich am 29. Juni 1927 die Sonnenfinsternis beobachtete. c) Die lan- desherrliche Iätigkeit des Groften Kurfürsten. 3. K.: a) Was zieht uns an den Rhein? b) Warum treibe ich Sport und welchen liebe ich am meisten? c) Welche Ansprüche hatte Priedrich der Grofie auf Schlesien und welche Bedeutung hatte der Besitz dieses Landes für ihn? d) Womit macht uns die Exposition von Uhlands: Ernst Herzog von Schwaben bekannt? 5. K. a) Was bringt mir der Winter? b) Warum freue ich mich auf den Sonntag? 6. K.: a) Der Einfluf der dörflichen Umwelt auf die Charakterentwicklung des Helden in derJudenbuche*. b) Eine westfälische Bauernhochzeit(nach A. v. Droste-Hülshoffs:Judenbuche.) c) Welchen Einblick erhalten wir durch dieJudenbuche in die Seele der Westfalen. 7. K.: a) An einer Haltestelle der Elektrischen. b) Ein D-Zug läuft ein. 8. K.: Eine Gliede- rungsaufgabe(Der Postillon. Der Knabe im Moor. Die Kraniche des Ibykus.)

UIII. 1. Der Auszug der Nordmänner. 2. K.: Der Kampf Hildebrands mit seinem Sohne Nach dem Bericht eines Augenzeugen.) 5. K.: a) Wie Gudrun befreit wurde. b) Die

heinfahrt unserer Schule. 4. K.: Eine vitwite Antwort. 5. Der Einzug der Sänger in das Schlofi und ihr Auszug.(Ein Vergleich.) 6. K.: a) Der Stein am Kreuzweg. (Nach einem Gedicht von Hermann Löns.) b) Heitere Szenen vom letzten Klassen- ausflug. 7. K.: a) Das Lichtfest in Frankfurt a. M. b) Was wünsche ich mir zum Weihnachtsfest und warum wünsche ich es? c) Ein Erlebnis. 8. Wie der Schelm von Bergen ein Ritter wurde. 9. K.: Eine Beobachtung an Tieren. 10. K.: a) Meine freie Zeit. b) Eine Stunde im städtischen Schwimmbad. c) Der Schornsteinfeger.

e) Die bei der schriftlichen Reifeprüfung Ostern 1928 gestellten Aufgaben.

Deutsch.

1. Aischylos Orestie, ein hohes Lied der Kultur. 2. Was bedeuten die Namen Straß- burg, Weimar, Rom für Goethes Entwicklung? 3. Welches sind die wichtigsten Gründe da- für, daß das deutsche Volk so spät seine staatliche Einheit fand? 4. Demokratie. Ihr Wesen, ihre Gefahren, ihre Aufgaben. Eine Rede zum Verfassungstag.

Latein.

Tacitus, Annalen III, 1 u. 2(1. Satz).

Griechisch. Platon, Staat I 9, 335 B 336 A. Mathematik.

1. Gegeben sind 2 Punkte A und B, deren Entfernung c= 5 cm beträgt. Welches ist der geometrische Ort aller Punkte, deren Entfernungen von den gegebenen Punkten sich verhalten wie men G: 2)? 2. 6 Stäbe von der Länge s= 3 m sollen zu einer regelmäßigen sechsseitigen Pyramide mit möglichst großem Inhalt zusammengestellt werden. Wie grof ist deren Höhe und Inhalt? 5. Ein Schiff fährt auf dem kürzesten Weg von Cayenne(phi= 50 17) n; h= 52⁰° 35 w.) nach Frankreich und verließ Cayenne unter dem Winkel a= 55° 4: mit der Nordrichtung. Wo befindet es sich, nachdem es 900 Seemeilen zurückgelegt hat?

Folgende Jahresarbeiten wurden eingereicht: 1. Schillers Briefe über die ästhetische Erziehung des Menschen. 2. Schillers Jungfrau von Orleans und Shaws heilige Johanna. 5. Die Auffassung der Stoa bei Seneka. 4. Die Verkehrswege über die Alpen, ihre Entwicklung und ihre heutige Bedeutung. 5. Die Eichung eines Drehkondensators.

f) Freie Arbeitsgemeinschaften der Oberstufe.

1. Philosophie, a) Anfänger(Linfi): Behandlung geschichtsphilosophischer Fragen. (Geographie und Geschichte. Naturwissenschaftliche und historische Methode. Das Auswahl- prinzip. Absoluter Wert. Fortschritt. Gesetz. Individualistische und kollektivistische Auffas- sung. Persönlichkeit. Idee. Die groften geistigen Strömungen in den letzten 200 Jahren. Die materialistische Geschichtsauffassung. Marxismus. Das Schlagwort. Nationalismus. Imperia- lismus. b) Fortgeschrittene(Weinstock): Im Sommer Geschichtsphilosophie.(Schiller. Was heißt und zu welchem Ende studieren wir Universalgeschichte? Nietzsche, Vom Nutzen und Nach- bel der Historie für das Leben.) Im Winter Ethik(Kant, Grundlegung zur Metaphysik der

litten).

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