stellen lassen, wiegen gerade soviel wie eine andere Eisenkugel vom Radius r= 6 cm. Be- rechne die Radien jener Kugeln. 2. Welche Kurven werden durch die Gleichungen + 6X+† v“— 40= 0 und v“= 12 dargestellt? Berechne ihren Schnittpunkt und ihren Schnittwinkel. 35. Berechne Höhe und Azim der Sonne in Ffm.(S= 50° 7*) bei der Deklination a= 6⁰° 45' morgens um 8 Uhr Sonnenzeit.
Folgende Jahresarbeiten wurden von den Prüflingen eingereicht: 1. Die geschichtliche Entwicklung der Mystik in ihrem Zusammenhang mit der Kultur.(Cellarius.) 2. Die innere Mission und ihre Aufgabe.(Waldeck). 3. R. Wagner als Dichter.(Diehl.) 4.„Die mit der Dichtungsidee organisch verbundene Harmonie von Mensch, Raum und Licht in der kom- menden Bühnenkunst“. Mit Bühnenentwürfen.(Masseck.) 5. Warum entstehen Volksepen nur in frühen Kulturperioden?(Schlachter.) 6. Welches Bild von Staatsleben und Rechts- pege gibt uns die Ilias?(Hasbach.) 7. Die religiösen Anschauungen Homers und ihre Kritik
ei Euripides.(Leip.) 8. Die Anfänge der Zahnheilkunde in Griechenland nach dem corpus Hippocrat.(Raabe.) d. Werner v. Siemens und sine bedeutendsten Erfindungen.(Stamm.)
f) Freie Arbeitsgemeinschaften der Oberstufe. 1. Philosophie(Linf): Philosophische Propädeutik, geschichtsphilosophische
Fragen. 2. Deutsch(Herdt): Storm: Psyche. Ibsen: Der Volksfeind. G. Hauptmann: Die Weber. Toller: Masse Mensch. Hofmannsthal: Der Tor und der Tod.
3. Griechisch(Weinstock): Entwidklung der griechischen Philosophie und Lektüre von Aristoteles und Epiktet(in der Auswahl von Weifenfels).
4. Physikalische Schülerübungen(Gurski): Es wurden behandelt(in zer- streuter Front): Die Raum- und Gewichtsmessungen, die Bewegungsgesetze der festen Kör- per, die Zusammensetzung von Kräften, die Gasgesetze, Aufgaben der Kalorimetrie, die Er- mittlung der Wellenlänge und Geschwindigkeit von Schallwellen, das Reflektions- und Brechungsgesetz des Lichts, die Bestimmung seiner Wellenlänge. Ziel der Uebungen: wich- tige physikalische Konstanten und Gesetze mit den vorhandenen Mitteln so genau wie mög- lich zu bestimmen.
5. Musik(Huth): Uebungen des Blasorchesters.
g) Kunstunterricht, Leibesübungen.
Zeichnen.
OI. u. UI. Architekturzeichnen. Tier, menschliche Figur.
OII u. UII. Freies Darstellen von Innenräumen, Wohn-, Kirchen- und Fabrikbauten, Verkehrsanlagen. Nach Anschauung Pflanzen, Architektur, Menschliche Figur. Kopfzeichnen. Linearzeichnen. Projektion.
O III. u. U III. Einführung in das bewuſtt räumliche Darstellen(schwarz-weiß und farbig). Straßte, Tunnel, Eisenbahndamm, Kirche, Dorf, Fabrik. Einfache Stilleben mit Vasen, Kriigen, Schalen, Töpfen, Blumen und farbigen Stoffen. Archi- tektur der Pflanze: Darstellung von Zweigen, Blüten, Früchten, Ranken in genauer linearer Durcharbeitung. Schrift, Fraktur. Linolschnitt.
IV- VI. Freie Gestaltungsübungen in Zeichnung, Malerei, Faltschnitt, Buntpapier- arbeit. Stoffe aus dem dieses Alter interessierenden Ideenkreise: Familie, Märchen, Sage, Jahreszeiten. Feste, Spiel und Sport. Einfache Flächenauf- teilungen, Farbenabwandlungen. Antiquaschrift mit der Schnurzug-(Radio)
feder. Musik.
Nach den Bestimmungen war kein Schüler mehr von der Teilnahme an diesem Fache befreit. Der Unterricht wurde soweit als möglich klassenweise erteilt; der neue Lehrplan weist den einzelnen Klassen Stoffe zu, die bisher nicht zur Behandlung kamen; es muf des- halb versucht werden, von unten her aufzubauen. Es stehen 4 Wochenstunden für die Musikpflege zur Verfügung. Eine dieser vier Stunden gilt als Chorstunde für Männer- und Knabenstimmen.(50 Knaben, 20 Tenöre und Bässe). Dieser gemischte Chor übernahm die Gesänge bei Konzerten, Schulfeiern und Festen. Eine weitere Stunde wurde den Uebungen des Orchesters eingeräumt; dieses wurde in der bisherigen Form fortgeführt. Das soge- nannte grofte Orchester(Streicher und Bläser) wurde von Oberschullehrer Döpfer geleitet.
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