Jahrgang 
1925
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Stud.⸗Aſſ. Völpel wurde zum 1. Mai 1924 in den einſtweiligen Ruheſtand verſetzt.

Stud.⸗Aſſ. Bruder wurde auf ſeinen Antrag aus dem Amtsbereich Heſſen⸗Naſſau in den von Berlin⸗ Lichterfelde überſchrieben. Er übernahm eine Mittelſchullehrerſtelle an der Gemeinde⸗Mittelſchule zu Schrei⸗ berhau(Rieſengebirge).

Stud.⸗Aſſ. Roos wurde am 12. Mai 1924 dem Gymnaſium zu Montabaur überwieſen, konnte aber infolge des Widerſtandes des franzöſiſchen Kreisdelegierten den Dienſt nicht antreten. Mit Wir⸗ kung vom 1. Auguſt 1924 wurde er in den einſtweiligen Ruheſtand verſetzt.

Die Stud.⸗Aſſeſſoren Dr. Leibfried und Joſef Schmidt waren wie im Vorjahre beurlaubt.

Stud⸗Aſſ. Sutor, der an ſtädtiſchen Fachſchulen beſchäftigt war, erteilte auf ſeinen Wunſch 2 Stunden Erdkunde V an der Anſtalt. Zu Beginn des Winterhalbjahres 1924 wurde Studienaſſeſſor Dr. Grebe den Aufbauklaſſen des Lehrerſeminars in Frankenberg, Bezirk Caſſel, zur Beſchäftigung über⸗ wieſen. Die hierdurch ungedeckten Stunden in der Mathematik und in den Naturwiſſenſchaften wurden vom Lehrerkollegium vertreten, ſoweit dies bei der infolge der erhöhten Pflichtſtundenzahl ſtarken Inan⸗ ſpruchnahme der Lehrkräfte möglich war.

Am 4. November 1924 wurde die zweite Mathematikerſtelle wieder endgültig beſetzt, indem Stu⸗ dienrat Dr. Viktor Gurski, vorher Studienrat an der Hebbel⸗Oberrealſchule in Kiel, die durch die Zurruheſetzung des Studienrats Dr. Werner frei gewordene planmäßige Studienratsſtelle erhielt.

3 b) Lehrerausſchuß.

Ein ordnungsgemäß gewählter Lehrerausſchuß beſtand nicht. Die Tätigkeit eines ſolchen übten die Studienräte Linß und Dr. Herdt aus, die in dem dem Berichtsjahre vorangegangenen Jahre bereits Mitglieder des damals gewählten Lehrerausſchuſſes geweſen waren.