Jahrgang 
1903
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10 Wiederholung und Ergänzung der Syntax nach Harre. Ubungen im mündlichen Obersetzen nach Ostermanns Ubungsbuch IV. Exercitien und Extemporalien z. T. im Anschluss an die Prosalektüre nach dem Ergänzungsheft zu Ostermanns UÜbungsb. IV, in jedem Quartal statt der Klassenarbeit eine schriftliche Ubersetzung ins Deutsche.(Peters.)

Griechisch. 6 St. W. Xen. Anab. V; Hellenica IIl u. IV mit Auswahl; Homers Odyssee B.VIl mit Auswahl. 4 St. W. Wiederholung der Formenlehre; Syntax des Nomens sowie die notwendigsten Regeln der Tempus- und Moduslehre nach Koch. UÜbungen im mündlichen Übersetzen nach Seyfferts UÜbungsbuch, Teil Il. Exercitien und Extemporalien alle 8 Tage. 2 St. w.(Wiegandt.)

Französisch. 3 St. w. Plötz-Kares, Lektion 37 68. Alle zwei Wochen eine Hausarbeit oder eine Klassenarbeit. Daudet, Tartarin de Tarascon. Eine Anzahl von Gedichten aus dem Anhang zu Plõötz-Kares. Sprechübungen.(ichelkraut.)

Geschiehte. 2 St. W. Deutsche und preussische Geschichte vom Regierungs- antritt Friedrichs des Grossen bis zur Gegenwart. Zusammenfassende Wiederholung der brandenburgisch-preussischen Geschichte.(Warth.)

Erdkunde. 1 St. w. Wiederholung und Ergänzung der Länderkunde Europas mit Ausnahme des deutschen Reichs. Karten-Skizzen. Elementare mathematische Erdkunde.(Müller.).

mathematik. 4 St. w. Arithmetik: Gleichungen vom 1. und 2. Grade(letztere mit 1 Unbekannten), Potenzen und Wurzeln. Geometrie: Ahnlichkeitslehre und Kreisrechnung; Konstruktionsaufgaben.(Müller.)

Physik. 2 St. w. Vorbereitender physikalischer Lehrgang. Teil II: Anfangsgründe der Mineralogie und Chemie; Magnetismus und Flektrizität.(Müller.)

Ober-Tertia.

Ordinarius: S.-S. Professor Dr. Orth, W.-S. Oberlehrer Wedemann.

Religionslehre. 2 St. w. a) evangelische. Das Reich Gottes im Neuen Testamente, Bibellesen, Reformationsgeschichte im Anschluss an ein Lebensbild Luthers; Wiederholung von Katechismus, Sprüchen und Liedern; kurzer Abriss der Geschichte des evangelischen Kirchenlieds.(Krebs.) b) katholische. Katechismus. I. Hauptstück, die Lehre vom Glauben. Biblische Geschichten des Alten Testamentes. Hymnen und Kirchenlieder wurden erklärt und gelernt.(OQuirmbach.)

Deutsch. 2 St. w. Lektüre und Erklärung von Gedichten, insbesondere Balladen, und von Prosastücken nach dem Lesebuche von Hopf und Paulsiek für Tertia, ausser- dem KörnersZriny; Belehrungen über die persönlichen Verhältnisse der Dichter; Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten und Stellen ausZriny. Das Wich- tigste aus der Wortbildungslehre. Besprechung der Regeln über die neueste Recht- schreibung. Alle vier Wochen ein Aufsatz.(Wedemann.)

Lateiniseh. 8 St. W. Lektüre: Ovids Metamorphosen, ausgewählte Stücke nach Siebelis. Memorieren einiger Stellen. Erklärung und Einübung des daktylischen Hexa- meters. 2. St. W.(Primer.) Caesar de bello Gall. V, VI und VII mit Auswahl. 2 St. W. Grammatik: Tempus- und Moduslehre nach Harre; mündliches Ubersetzen