1 nach Ostermann. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, abwechselnd häusliche und klassenarbeiten; in jedem Vierteljahr eine Ubersetzung ins Deutsche. 4 St. V. (Sommer Orth, Winter Wedemann.)
Griechisch. 6 St. W. Xenophons Anab. B.[-IV mit Auswahl. 3 St. W.— Grammatik: Verba auf ut und anomala nach Römer§ 55—73; Hauptregeln der Syntax; mündliches Ubersetzen aus dem Deutschen nach Wetzels Ubungsbuche. Alle acht Tage eine häusliche oder eine Klassenarbeit. 3 St. w.(Peters.)
Französisch. 2 St. W. Plötz Kares, Ubungsbuch B. 7— 37 mit den entsprechenden Abschnitten der Sprachlehre. Choix de nouvelles modernes J. Alle zwei Wochen ein Exercitium oder eine Klassenarbeit. Sprechübungen.(i. S OQrth, i. W. Wenderoth.)
geschichte. 2 St. W. Deutsche Geschichte vom Ausgang des Mittelalters bis zum Regierungsantritt Friedrichs des Grossen, insbesondere brandenburgisch- preussische Geschichte-(Wedemann.)
erdkunde. 1 St. W. Wiederholung und Ergänzung der Landeskunde des deutschen Reiches. Kartenskizzen.(Müller.)
mathematik. 3 St. W. Arithmetik: Gleichungen des l. Grades mit einer Unbekannten; Proportionen. Geometrie: Kreislehre II. Teil; Flächengleichheit der Figuren; Anfangsgründe der Ihnlichkeitslehre. Konstruktionsaufgaben.(Müller.)
naturkunde. 2 St. W. Im Sommer: Naturgeschichte des Menschen nebst Unter- weisungen über die(esundheitspflege. Im Winter: Vorbereitender physikalischer Lehrgang, Teil l: Allgemeine Physik, Mechanik und Wärmelehre.(Müller.)
Zeichnen. 2 St. W. Fortsetzung des perspektivischen Zeichnens. Drehkörper, Walze, Kegel, Kugel und daran entwickelte Beleuchtungsgesetze. Gebrauchs- und kunstgewerbliche Gegenstände, sowie solche aus dem naturkundlichen Unterricht mit Wiedergabe von Licht und Schatten. Fortsetzung der UÜbungen im Treffen von Farben. Skizzierübungen und Gedächniszeichnen. Jünemann.)
Unter-Tertia.
Ordinarius: Professor Lic. Dr. Krebs.
Religlonslehre. 2 St. W. a) evangelische Das Reich Gottes im Alten Testament; Wiederholung von Katechismus, Sprüchen und Liedern; Erlernen von neuen Liedern und von Psalmen sowie des 4. und 5. Hauptstücks; Belehrung über Kirchenjahr und gottesdienstlichne Ordnungen.(Eichelkraut.) b) katholische. S. Ober-Tertia.
Deutsch. 2 St. W. Lektüre poetischer und prosaischer Stücke aus Hopf und Paulsiek für Tertia. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Das Erforder- liche über die poetischen Formen- Zusammenfassender Uberblick über die wichtigsten grammatischen Gesetze. Besprechung der Regeln über die neueste Rechtschreibung. Häusliche Aufsätze alle vier Wochen.(Krebs.)
LCateinisch. 8 St. W. Caesar de bell. Gall. B. I-IV. 4 St. W.— Kasus-Lehre nach Harre, Syntax,§§ 123— 180, das Wichtigste aus der Tempus- und Moduslehre; OÜbersetzungen nach Ostermann, Obungsbuch für Tertia; wöchentlich abwechselnd


