Die Zahl der Wanderungen, die selbständig ſ der Jugend“ haben sich unsere Schüler fleissig von Schülern in den Ferien unternommen wur- bemüht, sodass die ZORS mit 1500 Losen den, ist leider immer noch gering, obwohl von an zweiter Stelle unter den höheren Schulen der Schule immer wieder darauf hingewiesen ſmarschierte.
wird. Genannt seien hier nur O. Gerlicher und Der Verein der Freunde und Förderer der K. Hildmann OI die auf I4 Tage nach Nord- Ziehen-Oberrealschule hat im abgelaufenen Jahr frankreich fuhren. etwa 550.— M. an Beihilfen für Wanderungen
Bei dem Vertrieb der Lose für das„Haus] bewilligt.
!) Schulspeisung.
Wir haben die Einrichtung beibehalten, dass die Schüler in der 2. und 5. Pause ein Glas gute warme Milch oder Kakao von unserem Schul-
hausverwalter Herrn Gippert gegen mässigen Preis erhalten können. Sie hat sich bewährt, und wir wollen sie weiterführen.
m) Gesundheitszustand der Schüler.
Gegen Ende des Jahres traten nacheinander etwa I0 Scharlachfälle und eine grosse Reihe von Grippeerkrankungen auf.
Die Schüler standen auch in diesem Jahr dauernd unter Beobachtung unseres Schularztes, des Herrn Sanitätsrats Dr. Rumpf. Der Gesund- heitszustand war bis Weihnachten überaus gut.
n) Schulgeld, Freistellen und Wohltätigkeitseinrichtungen.
Im Schuljahr 1926/27 betrug das Schulgeld Dank der Unterstützung des Vereins der im Monat: Freunde und Förderer der Ziehen-Oberreal- für Einheimische 15.— Mk. schule konnten einer Reihe von Eltern in wirt-
für das zweite Kind 50% Ermässigung, für das schaftlich bedrängter Lage Beihilfen zur Bezah- dritte KindSchulgelderlass auf besonderen Antrag lung des Schulgeldes gegeben werden. 2 Schü-
für Auswärtige 18.75 Mk. lern wurden Erziehungsbeihilfen gewährt.
für Ausländer 50. Ml. Zur Ermöglichung des Theaterbesuches Es erhielten 106 Schüler bezw. Schülerinnen minderbemittelter Schüler stellte die Stadt die eine ganze und 10 eine halbe Freistelle. Summe von 240.— Mk. zur Verfügung.
0) Unterstützungsbücherei.
Nuch im vergangenen Jahre konnte diegung gestellt. Lernmittelfreiheit hatten alle Schü- Unterstützungsbücherei um eine beträchtliche ler, die im Besitze einer Freistelle waren, und, Anzahl Bücher vergrössert werden. Die Stadt soweit noch Vorräte vorhanden waren, die Schü- hatte wieder einen gewissen Prozentsatz des ſler, die einer Unterstützung für würdig befun- Schulgeldes für Neuanschaffungen zur Verfü- den wurden.
IV. Die Tätigkeit des Elternbeirats.
Zu Beginn des Schuljahres war der Eltern- sitzender in Personalunion), 35. Pfarrer Ober- beirat neu zu wählen. Da nur eine Vorschlags-schmidt(II. Schriftführer), 4. Buchhändler Karl liste eingereicht war, konnte der Wahlakt unter- Scheller, 5. Rektor Seidel, 6. Frau Dr. Heerdt, bleiben. Die Liste enthielt die folgenden Namen: 7 Dipl. Ing. Karl Gebauer, 8. Bankdirektor Wilh. I. Prof. Ed. Lichnock(I. Vorsitzender), 2. Proku- Schüttig, O. Schaffner Friedrich Brune, I0. Frau rist Carl Knack(I. Schriftführer und Il. Vor- Fabrikant Anna Klörs, II. Geschäftsführer Paul


