Die„Jubiläumsstiftung der Elisabethenschule“ erstattet folgenden Bericht:
Einnahmen 1928
1928 März. 24. Rückständige Higpothekenzinsen........ RM 82.50 Jurni. 30. HUPOtheken zihSGCA.............„ 137.50 Dezember8l. 4....„ 137.50 Oezember 31. Sonstige ZLinsen.............. 8 19.— RMW 376.50
Ausgaben 1928
1928 Dezember 31. 10% Zinsen in Höhe von RV 376,50 auf Kapitaſ-Konto RM 37.65 Dezember 3l. Die Häaälfte des Vortrags auf Kapitalkonto......„ 169.48 —— 7 6.„ Vortrag.....„ 169.42 RM 376.50 Vorstehende Rechnung wurde geprüft und in Ordnung befunden. Frankfurt a. M., den 13. März 1929. Die Kassenprüfer: gez. WMarie Knörk. gez. W. Jost.
Die Stiftung will ehemaligen Schülerinnen der Elisabethenschule zur Erlangung eines prak- tischen oder wissenschaftlichen Berufes Beihilfen gewähren. Eine solche Aufgabe kann sie aber nur dann erfüllen, wenn dem kleinen Kapitalstock durch freiwillige Spenden neue Mittel zuge- führt werden.
Die Zusammenarbeit mit der Elternschaft erleichtert uns nun auch unser Elisabethen-— schulverein(gegründet 1905). Er nimmt als Mitglieder nicht nur ehemalige Schüle- rinnen auf, sondern auch die Mütter unserer jetzigen Schülerinnen. Der Ver- ein will durch wissenschaftliche und gesellige Veranstaltungen die persönlichen Beziehungen der Mitglieder untereinander und zur Schule pflegen und Schule und Schülerinnen durch ge— eignete Unterstützung fördern. Der jährliche Mindestbeitrag beläuft sich für ehemalige Schüle- rinnen und Freundinnen der Schule auf RM. 3.—. Vorsitzende ist Frau Dr. Haag, Fried- richstraße 37; unsere Schülerinnen erfahren Näheres durch Frl. Welter und Frl. Küchler.— Die Berufsberatung lag, wie schon früher, in den Händen des Städt. Berufsamtes, das den Eltern und den Schülerinnen jederzeit gerne Auskunft gab. Mit den Geschäften der Be- rufsberatung an der Schule selbst ist Frl. Oberstudienrätin Barth beauftragt.
Zu Beginn des neuen Schuljahres war ein neuer Elternbeirat zu wählen. Die beiden Wahl- versammlungen machten wir zugleich zu allgemeinen Elternversammlungen 7. und 13. Juni 1928); bei der ersten hielt Herr San.-R. Dr. Rothschild, bei der zweiten der Schul- leiter einen Vortrag mit anschließender Aussprache über gesundheitliche und erzieherische Fragen. Der Elternbeirat selbst trat dreimal zusammen; es nahmen an den Sitzungen auch die Ersatzmitglieder beratend teil. Vorsitzratender war Herr Studienrat Dr. Fahz. Mit großer Entschiedenheit trat der so erweiterte EFlternbeirat für die Bei- behaltung des 8 Uhr-Anfangs im Sommer und der 8Uhr-(bzw. 9 Uhr-) Anfangs im Winter ein.
E. Schulfeiern, Besichtigungen und dergl.
18. April 1928: Aufnahmefeier. Rede Frl. Oberstudienrätin Barth.
26. bis 28. Juni: Die Oberprimanerinnen Frl. Lotte Machenheimer, Erika Oppenheimer, Lilli Schüler und Sophie Zehnder nehmen an der Frauentagung in Köln teil.
28. Juni: V. D. A-Feier und Schlußfeier vor den Sommerferien. Leitung: Frl. Heinrich.
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