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4. Clara Schirmer, geboren den 6. Februar 1861 zu Frankfurt a. M., Tochter des Kaufmanns Herrn Rudolf Schirmer, evangelischer Konfession:;
5. Johanna Steinthal, geboren den 15. August 1860 zu Frankfurt a. M., Tochter des Kaufmanns Herrn Gottfried Steinthal, evangelischer Konfession;
6. Mathilde Sternberg, geboren den 2. November 1859 zu Frankfurt a. M., Tochter der Frau Helene Sternberg. evangelischer Konfession:
7. Bertha Sturm, geboren den 26. März 1850 zu Kastellaun, Tochter der Prau Katharina Sturm, evangelischer Konfession:
8. Karoline Thévenot, geboren den 10. Februar 1861 zu Frankfurt a. M., Tochter des Lehrers Herrn Wilhelm Thévenot, evangelischer Konfession.
Sie bestanden alle die Lehrerinnenprüfung und wurden befähigt erklärt zum Unterricht in allen Klassen der mittleren und höheren Mädchenschulen.
Von auswärts waren 7 Aspirantinnen zugelassen worden.
1. Rebecca Beit, geb. zu Hamburg 13. Dez. 1860, Tochter des Kaufmanns Meinhard Beit, israelitischer Religion:
2. Helene Zacharias, geb. zu Hamburg 16. Februar 1861, Tochter des Kaufmanns Arthur Zacharias, evangelischer Konfession:
3. Elfriede Wolff, geb. zu Christianssund in Norwegen 8. Juni 1861, Tochter des Hauptmanns Christian Wolff. evangelischer Konfession.
Die beiden ersten pestanden als Lehrerinnen in allen Fächern, die letzte nur für die fremden Sprachen.
4. Lilli Hüpeden, geb. zu Cassel 7. November 1848, Tochter des Pfarrers Ludolf Hüpeden, evangelischer Konfession, bestand die Nachprüfung in Geschichte und Geographie, im Rechnen und im deutschen Aufsatz.
5. Emma Bunsen, geb. zu Moskau 11. September 1850, Tochter des Kaufmanns Julius Bunsen, evangelischer Konfession, hatte sich nur zur Prüfung in den beiden fremden Sprachen gemeldet und wurde befähigt erklärt zum Unterricht in denselben an höheren Mäd- chenschulen.
Die beiden letzten Aspirantinnen wurden zur mündlichen Prüfung nicht zugelassen.
An der Prüfung für Handarbeitslehrerinnen beteiligten sich nur unsere 8 Seminaristinnen und wurden alle befähigt gefunden, den Unterricht durch alle Klassen zu erteilen. Fräulein Marie von Holbach, der der Unterricht in den Seminarklassen in diesem Jahre übergeben worden war, leitete unter dem Vorsitz der beiden Herrn Schulräthe mit dem Direktor und Fräu- lein Paul die Prüfung.
Am 6. Juni beehrten Se. Exc. der Kultusminister Palk in Begleitung von Se. Exc. dem Oberpräsidenten von Ende und Se. Exc. dem Polizeipräsidenten Hergenhahn die Schule mit ihrem Besuch.
Am 18. und 19. August wohnte Prl. Fanny Voigt. Schulvorsteherin aus Jena. dem Unterricht in unseren Klassen der Schule wie des Seminars bei; ebenso am 4. September Herr Heller, Rektor der höheren Töchterschule und des Seminars in Coblenz. Am 17. September besichtigte Herr A. Labriola, Prof. dell' Universita, Direttore del R. Museo d'istruzione in Rom auf seiner amtlichen Rundreise die Einrichtungen unsrer Anstalt in eingehendster Weise und war
besonders erfreut, ja überrascht über den Turnunterricht, den er in dieser Vereinigung von Gesang Elisabethenschule 188o. 3


