4. Englisch(5 St.)
Lehrbuch: Gesenius I, Elementarbuch der eng- lischen Sprache.
a. Grammatik: Im Sommer 5 St., im Winter 3 St.: Gesenius I, Cap. 1— 24, die Redeteile. Wöchentlich ein Exercitium. Erste Reihe der UÜUbungsbeispiele. Anekdoten zum Teil memoriert.
b. Lektüre: Im Winter 2 St. Die Lesestücke im Anhang. Memorierte Gedichte: The Evening Bells. The Wandering Boy. The Raing Day. The Earl- King. The Soldier’'s Dream. Spreehübungen. Merz.
5. Geschichte(2 St.)
Lehrbücher: Andrae, Grundrifs der Weltgeschichte. Putzger, historischer Atlas.
Die Geschichte des Mittelalters und der neueren Zeit bis 1740, mit besonderer Hervorhebung der deutschen, bez. brandenburgischen Geschichte. Wiederholung des Pensums der Quarta. Breyer.
6. Geographie(2 St.)
Lehrbücher: Seydlitz, Kleine Schul-Geographie. Andrae und Putzger, Schulatlas.
Die Erdteile: Asien, Afrika, Amerika und Austra- lien. Wiederholung des allgemeinen Teiles der mathematischen und physikalischen Geographie. Ubungen im Zeichnen von Karten. Deskau.
7. Mathematik(6 St.)
Lehrbücher: Rechenbuch von Paul, 1. Teil; Kam- blys Planimetrie und Bardeys arithmetische Aufgaben.
a. Rechnen(2 St.)
Prozent-, Zins-, Diskonto-, Termin- und Münz- rechnung. Ausführliche Repetition der Bruchrech- nung.
b. Geometrie(2 St.)
Vergleichung des Flächeninhaltes, Ausmessung, Verwandlung und Teilung, Proportionalität und Ahn- lichkeit geradliniger Figuren nebst UÜbungsaufgaben.
c. Algebra(2 St.)
Addition, Subtraktion, Multiplikation, Division; Zerlegung in Faktoren und Kürzung der Brüche; Lehre von den Proportionen und den Brüchen; Glei- chungen ersten Grades mit einer Unbekannten nebst Anwendungen. Sonntag.
8. Naturbeschreibung(2 St.)
Lehrbuch: Schillings kleine Schul-Naturgeschichte.
Im Sommer Botanik: ca. 20 Arten phanerogamer Pflanzen neu besprochen, die früheren repetiert; An- ordnung nach dem natürlichen System.
Im Winter Zoologie: Erweiterter Kurs: Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien, Fische. Botanische Exkursionen und Besuche des Senckenbergschen Museums. Sonntag.
9. Turnen(2 St.)
Die UÜbungen der 3. Turnklasse des Leitfadens- von Danneberg. Knebel.
10. Zeichnen(2 St.)
Im Sommersemester Zeichnen nach geometrischen Körpern und später nach landschaftlichen Papp- modellen unter Berücksichtigung der perspektivischen Gesetze. Im Wintersemester Zeichnen von schwie- rigen Ornamenten, meist der italienischen Renaissance angehörig; erweiterte Benutzung der Farbe. Knebel.
Quarta. 1 Sommersemester: Dr. Klein. Ordinarius Wintersemester: Dr. Junker. I. Religionslehre(2 St.) a. Evangelisch.
Lehrbücher: Zahn, Biblische Geschichten, Luthers Katechismus, 80 Kirchenlieder.
Wiederholung der Geschichten des alten und neuen- Testaments. Wiederholung und genauere Erklärung des 1. und 2. Hauptstücks. Neu wurde das 3. und 4. Hauptstück ohne Luthers Erklärung, eine Anzahl. Bibelsprüche und einige Kirchenlieder gelernt. Das christliche Kirchenjahr wurde erklärt. Wenderoth.
b. Katholisch(kombiniert mit V und VI) Lehrbücher: Der Diözesankatechismus und die biblische Geschichte von Dr. Schuster. a. Katechismus: Die Lehre vom Glauben. b. Biblische Geschichte: Geschichten des alten Testamentes bis zur Teilung des Reiches. Fries.
2. Deutsch(4 St.)
Lehrbücher: Hansen, Lesebuch VII, Damm und Niendorf, deutsche Grammatik.
a. Lektüre einer grolsen Anzahl prosaischer und poetischer Stücke aus dem Lesebuch; Erklärung, Disposition, Wiedergabe derselben. Memorieren von 12 Gedichten. Leichte Dispositionen.
b. Repetition der Formenlehre mit Hervorhebung der Präpositionen und Konjunktionen. Wortbildungs- lehre. Vertiefung der Lehre vom erweiterten Satz; der zusammengesetzte Satz. Interpunktionslehre. Analysieren von Sätzen im Anschluſs an die Lektüre.
c. Wöchentlich eine schriftliche Arbeit, abwech- selnd ein Diktat(Wörter und Sätze zur Befestigung der Orthographie, Fabeln) und ein Aufsatz(Stoffe aus der Anschauung, der Lektüre und dem Geschäfts- leben. Reverse, Vollmachten etc.) S.-S.: Klein.
W.-S.: Junker.
3. Französisch(8 St.)
Lehrbücher: Ploetz, Schulgrammatik, Lüdecking: Lesebuch.
a. Grammatik 4 St. Ploetz, Lektion 7— 28. Die unregelmälsigen Verba. Anwendung von avoir und. être. Reflexive und unpersönliche Verba.


