Jahrgang 
1883
Einzelbild herunterladen

Schreiben von Wörtergruppen und kurzen Sätzchen nach Diktat. c. Silbentrennung, Lautier- und Buch- stabierübungen. Unterscheidung von Vokalen und Consonanten. Begriff und Schreibung des Substan- tivs. Versetzung des bestimmten Artikels. Md.

2. 10 Std. a. Lesen: Wortrichtiges Lesen. Be- handlung einer Anzahl poetischer und prosaischer Stücke. UÜbungen im Erzäühlen nnd Deklamieren. b Grammatik: Artikel, Substantiv und Verb. c. Or- thographie: Die Schärfung. d. Schriftliohe Arbeiten: Erzählungen und Beschreibungen im Anschlufs an das Lesebuch und aus dem Anschauungsunterrichte. W.

1. 10 Std. a. Lesen: Satzlesen nachHansen I. Teil. Behandlung, einer Anzahl poetischer und prosaischer Stücke. UÜbungen im Erzühlen und De- klamieren. b. Grammatik: Haupt- und Nebensilben, Vor- und Nachsilben. Der bestimmte und unbe- stimmte Artikel. Mehrzahlbildung. Zusammensetzung und Deklination der Substantive. Die verschiedenen Formen und Konjugationen der Verben. Komparation der Adjektive. c. Orthographie: Dehnung und Um- lautung. d. Schriftliche Arbeiten: Erzählungen, Beschreibungen, Vergleichungen und Nachbildungen, gröſstenteils im Anschlufs an das Lesebuch. Blz.

VI. 4 Std. a. Grammatik. Das Substantiv, dessen Deklination ausführlicher, Unterscheidung der Eigen-, Gattungs-, Stoff- und Sammelnamen. Die verschie- denen Pronomina, Grund- und Ordnungszahlen. Das Adverb. Steigerung des Adjectivs und Adverbs. Prädikatives und attributives Adjektiv. Die ge- bräuchlichsten Conjunktionen und Präpositionen. Die Hilfszeitwörter. Das Verb, Conjunctiv und Condi- tionalis. Vollständige Conjugation des Verbs: active und passive Form. b. Lesen poetischer und pro- saischer Stücke(cursor. und statar.). Memorieren von 12 Gedichten aus Hansen's Lesebuch II. Teil. Dis- positionen. c. Aufsatz: Fabeln und Erzählungen aus dem Tier- und Menschenleben, sowie aus der Geschichte. Griechische Sagen(von Böhm). d. Orthographie. Die Diphthonge, die leicht zu verwechselnden Anlaute. Vor- und Nachsilben nach Schäffer, Orthogr. S. 93 110. Hf.

V. 4 Std. a. Lesen(Hansen II. Teil C.) unter be- sonderer Beachtung der Betonung, Erklären einer Anzahl von Stücken nach Inhalt und Form, UÜbungen im Zergliedern des Inhalts, Auswendiglernen geeig- neter poetischer Stücke. b. Schriftliche Arbeiten. Aufsätze erzählenden und beschreibenden Inhalts, Einführung in die Briefform, Geschäftsaufsätze(Quit- tungen, Schuldscheine, Bürgschaftscheine). c. Gram- matik. Das Verb, insbesondere dessen Genus und Modus, Hilfsverbe des Modus, objektive und sub- jektive, intransitive, transitive und reflexive Verben; starke und schwache Deklination der Substantive; das Pronom, Adjektiv, Adverb und Numerale. Der einfach erweiterte Satz, der zusammengezogene Satz, die Satzverbindung, Ubung im Bilden von Relativ- sätzen. d. Orthographie. Konjunktivformen, zusam- mengesetzte Wörter, substantivisch gebrauchte Wör- ter, das Pronom in Briefen, Wörter mit schwierigen Lautbezeichnungen. Alle 14 Tage ein Diktat. F.

14

W. 4 Std. Eine gröſsre Anzahl prosaischer und poetischer Lesestücke wurde behandelt, das Lesen geübt, der Inhalt erklärt und disponiert. Grammatik. Wiederholung und UÜbung der Deklination und Kon- jugation, Attribut, Objekt, adverbiale Bestimmung, Bildung der Nebensätze und des zusammengesetzten Satzes. Lautlehre und Wörterbildungslehre. Ortho- graphische UÜbungen. Br.

I. 3 Std. Grammatik. Erweiterung der Lehre vom zusammengesetzten Satz. Die zusammenge- setzten Sätze. Verkürzung der Nebensätze. Ellipse. Periode. Interpunktionslehre. Dieé Konkordanz des Verbs mit dem Subjekte. Gebrauch der Zeiten und Moden. Direkte und indirekte Rede. Orthographishe UÜbungen. Viele Lesestücke wurden gelesen, erklärt und disponiert. Einiges über epische Poesie. Br.

IlI. 3 Std. Metrik und Poetrik im Anschluſs an die Lektüre in Hansen, Lesebuch, 5. Teil. Aufsätze. 1. Wer rastet, rostet. 2. Ein Ausflug auf den Hahnenkamm und nach Aschaffenburg. 3. Eine Tram- bahnfahrt durch Frankfurt. 4. Ferienerlebnisse. 5. Jean Valjean. 6. Bockenheim. 7. Eile mit Weile. 8. Der Ring des Polykrates. 9. Die UÜberschwem- mung. 10. Die deutsche Heldensage. B.

I. 3 Std. Ubersichtliche Geschichte der deutschen Litteratur im Anschlusse an die Lektion nach Hansen V. Gelesen wurden ferner Goethes Reinecke Fuchs und Schillers Wilhelm Tell. Themata der angefertigten Aufsätze: 1) Nur das Leben bildet den Mann, und wenig bedeuten die Worte. 2) Worin gleichen sich Gebirge und Meer? 3) Die verschiedenen Arten der Stäbe. 4) Worauf beruhte das grofse Ansehen der Geistlichen im Mittelalter? 5) Die Vorboten des Winters. 6) Morgenstunde hat Gold im Munde. 7) Welche Gehilfen unterstützen den Menschen bei seinen Arbeiten? 8) UÜber Rudenz in Schillers Wil- helm Tell. 9) Das papierne Zeitalter. Daneben Ubungen im freien Vortrage. Br. G

C. Französisch.

VI und V. Plötz, Elementarbuch; V I. Plötz, Schulgrammatik; V und IV. Lüdecking, französisches Lesebuch 1. Teil; III I. Herrig et Burguy, la France littéraire. I. Bertram, UÜbungsbuch 3. Teil. In jeder Klasse wird wöchentlich ein Exercitium gemacht, und zwar abwechselnd Domesticum, Extemporale und Diktat. UÜbungen im Memorieren von Gedichten, resp. Dialogen und Prosastücken werden durch alle Klassen fortgesetzt.

VI. Pranzösisch. 8 Std. a. Grammatik. Aussprache. Bestimmter und unbest. Artikel. Pluralbildung. De- klination. Adject. demonstr. u. poss.; Pron. poss.; Apposition. Vollständ. Conjugation von avoir und être in affirm. neg. und interrog. Form. Comparation. Zahlwort. Partitiver Artikel. Plötz, Lect. 159. b. Lecture: Kleine Erzählungen Plötz p. 103. Hf.

V. Französisch. 8 Std. a. Grammatik, 6 Std. Plötz, Elementarbuch, Lektion 60 91, Schulgramma- tik, Lektion 1 6. Die regelmälſsigen Conjugationen. Die persönlichen Fürwörter. Reffexive Verb. Par-