e) Die Aufgaben für die geschichtlichen und erdkundlichen Facharbeiten
UI. Geschichte. 1. Stichwortartige Skizzie-
rung geschichtlicher Gedanken- und Entwick- lungsgänge, insbesondere aus dem Gebiet der Staatstheorien(Plato— Französischer Ab- solutismus— Milton). 2. Die politische Lage Europas um 1700. Erdkunde: 1. Entwurf eines Wetter- berichts mit einer Karte auf Grund von 35 Wettermeldungen. 2. Erläuterung des Meß- tischblattes„Sargard“. 3. Ursachen und Wir- kungen der kalten Meeresströmungen. 4. Die Bedeutung der kleineren Gebietsteile für das britische Reich.
OIIb. Geschichte. 1. a) Welches Bild vom Aussehen und Leben des Urmenschen ent- wirft die Wissenschaft? b) Das Leben unserer Vorfahren nach der„Germania“ des Tacitus. 2. a) Theodorich und Clodwech, zwei Germa- nenkönige. b) Die geschichtlichen Grundlagen der Nibelungensage. c) Das Verschwinden der germanischen Gemeinfreien.
f) Die Aufgaben im Französischen
UI. 1. Résumé du premier acte d'Horace. 2. . 1 3 Lamour de la patrie dans les caractères „. 4.„ d Horace et de Curiace. 3. La tabatière d'or. 4. La muraille merveilleuse. 5. Passe cela à ton voisin. 6. La princesse sur un pois(conte
d'Andersen). 7. Le savetier Blondeau.
Erdkunde. 1. Welche meteorologischen Vorkenntnisse sind nötig zum Verständnis einer Wetterkarte? 2. Die Beziehungen zwi- schen Wind-System, Meeresströmungen und Schiffahrtswegen.
OIIb. Geschichte. 1. Karl der Große als
Kulturschöpfer(auf Grund von Quellenheften in der Sammlung Teubner). 2. Die Schwei⸗ und Nordamerika als Vorbilder des parla- mentarischen, demokratischen und unitari- schen Grundsatzes der Weimarschen Ver- fassung. Erdkunde. 1. a) Die Bewegungen des Meeres. b) Erosion und Abrasion. c) Die Abhängigkeit der Segelschiffahrt von natür- lichen Bedingungen. 2. a) Mit welchem Recht können wir die atmosphärischen Tiefs als „Wettermacher“ bezeichnen? b) Die Zu- sammenhänge zwischen Temperatur, Wind- system und Niederschlägen.
OIla. 1. Le paysan et les cerises. 2. La ruse de la Baronne(d'après Mlle. de la Seiglière). 3. A moitié prix. 4. Les souliers de Noël.
OIIb. Un drôle de calcul. Lindbergh. Les sou- liers de Noël. Le clou. Le sansonnet.
9) Die freien Arbeitsgemeinschaften der Oberstufe
1. PHILOSOPHISCHE ARBEITSGEMEINSCHAFT.
Entwicklung der Erkenntnislehre von der alten Philosophie bis zu Descartes. Lesung und
Besprechung von Descartes, Discours de la Mé- thode.
2. GESCHICHTLICHE ARBEITSGEMEINSCHAFT.
Ausgangspunkt für die Arbeit der Arbeitsge- meinschaft war das Zeitalter, das gewöhnlich als Uebergang zur Neuzeit bezeichnet wird. Da dieser Zeitabschnitt durch das Zusammenströ- men der verschiedensten Bewegungen geschicht- lichen Lebens sein Gepräge erhält, konnte ge- rade hier die Einsicht in die wechselseitige Be- dingtheit vieler Wissenschafts- und Lebensge- biete gewonnen werden. Mit dieser Auswahl wurde zugleich dem Stande der Klassenarbeit Rechnung getragen.
Scholastik, Mystik, Humanismus, Renaissance,
Philosophie, Politik, Wirtschaft und Bildungs- wesen der Zeit wurden in den Umkreis der Be- trachtung gezogen und Erkenntnisse aus Quel- len und Darstellungen zu gewinnen versucht.
Allein schon die stoffliche Vertiefung in jenes interessante Zeitalter bedingt gewiß eine nicht zu unterschätzende Bereicherung des Wis- sens und der Einsicht in das Wesen geschicht- lichen Lebens, weil hier wie in einem Brenn- punkte sich Strebungen verschiedenster Prägung treffen, die als fortwirkende Kräfte und Pro- blemkreise auch im Leben der Gegenwart noch lebendig und erkennbar sind.
Das Hauptziel aber war, das Wesen geschicht- licher Arbeit überhaupt kennen und diese er- proben zu lernen, besonders also Einführung in Quellenkunde, Biographie und historische Kritik.
Eingehender behandelt wurden: J. Burckhard: Kultur der Renaissance und Aventinus: Baiern- chronik.
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