Obertertiab: 1. Jan Nooris erzählt ſeine Brautfahrt(Umarbeitung von W. Raabes Erzählung)(H.); 2. a) Wie ich wohnen möchte, b) Das Fußballſpiel, c) Die Waffen des Menſchen, d) Warum empört ſich Herzog Ernſt gegen den Kaiſer?(Kl.); 3. Ver⸗ deutſchung eines Abſchnittes aus Pr. Mérimée: Mateo Falcono(Kl.); 4. Der Straßen⸗ bahnerſtreit(H.); 5. Parzival zieht in die Welt(Kl.); 6. Warum wird Michael Kohl⸗ haas zum Empörer?(H.); 7. Die Entſtehung eines Schichtvultans(Kl.); 8. Selbſt⸗ gewählte Themen(Kl.).
Obertertiaa: 1. a) Welches Buch, b) Welches Bild, c) Welches Wetter gefällt mir am beſten?(Kl.); 2. Wenn ich reich wäre(Kl.); 3. a) Das Leben auf dem Bahnhof, b) Welche Aenderungen erfuhr der Verkehr in den letzten 50 Jahren?(Kl.); 4. a) Spät⸗ ſommer, b) Michael Kohlhaas, ein Lebensbild, c) Eine Waſſerfahrt(Kl.); 5. a) Ge⸗ dankengang des I. Aufzuges von Uhlands„Ernſt, Herzog von Schwaben“, b) Die Be⸗ deutung des Rundfunks, c) Die Friedenstätigkeit des Großen Kurfürſten(Kl.): 6. a) Mein Lebenslauf, b) Der Nutzen des Waldes(Kl.); 7. Wie wirkt ſich der Ver⸗ ſailler Friedensvertrag für Deutſchland aus?(Kl.); 8. Welchen Gedankengang hat Annette von Droſte⸗Hülshoff's Novelle: Die Judenbuche?(Kl.).
Unterſekundab: 1. a) Was ſagt uns die Epoſition in Schillers„Jungfrau von Orleans“ über den Charakter der Heldin?, b) Die Lage Frantreichs beim Auftreten der Jung⸗ frau von Orleans, c) Karl VII. von Frankreich nach Schillers„Jungfrau von Orleans“ 1. Akt(H.); 2. a) Johanna im Kampf mit den Engländern(nach Schillers„Jungfrau von Orleans“ 1—3), b) Die Zweikämpfe im 2. und 3. Akt der„Jungfrau v. Orleans“ (Kl.); 3. a) Meine Ferienlektüre, b) Meine Ferienreiſe(in Briefform)(Kl.); 4. Die Soldatengeſtalten in Leſſings:„Minna von Barnhelm“(H.); 5. a) Von der Stirne heiß rinnen muß der Schweiß, ſoll das Werk den Meiſter loben, b) Unſer Hindenburg in Frankfurt(Kl.); 6. Ein Lebensbild aus„Schillers Glocke“(n. Wahl)(Kl.); 7. Land und Leute der Schweiz nach Schillers„Wilhelm Tell“(Expoſition)(H.); 8. Die Ge⸗ ſchichte des Schweizer Volkes(nach Schillers„Wilhelm Tell II, 2)(Kl.); 9. a) Warum erſchießt Tell den Landvogt Geßler, b) Schillers„Wilhelm Tell“ in ſeiner Bedeutung für die heutige Zeit, c) Mein Abſchied von der Schule(Prüfungsaufſatz).
Unterſekunda a: 1. Die Lage Konſtantinopels(H.); 2. a) Der Menſch im Kampf mit der Natur, b) Das Feuer im Dienſte des Menſchen, c) Gedanken bei der 50⸗Jahr⸗ Feier der Adlerflychtſchule(Kl.); 3. a) Warum ich ſo gerne wandere, b) Meine Lieblingsbeſchäftigung(Kl.); 4. a) Warum liebe ich mein Vaterland?, b) Die Unter⸗ drückung der Schweiz nach dem 1. Aufzug von Schillers„Wilhelm Tell“, c) Welchen Umſtänden verdankt Europa ſeine Machtſtellung?(Kl.); 5. a) Die Bedeutung der Ströme für die Kultur, b) Das Pferd im Dienſte des Menſchen(Kl.); 6. a) Italien, der Garten Europas, b) Warum lieben wir den Rhein? c) Die Macht des Geſanges (nachgewieſen an Beiſpielen aus der Sage, Geſchichte und dem alltäglichen Leben)(Kl.); 7. Vorfabel zu Leſſings„Minna von Barnhelm“(H.); 8. a; Wie wirkt ſich der verlorene Krieg für Deutſchland aus? b) Abhängigkeit des Menſchen vom Wetter, c) Der deutſche Soldat in Leſſings„Minna von Barnhelm“(Prüfungsaufſatz).
e) Die Sinrichtung des künftlerilchen und technilchen Unterrichts. J. Zeichnen,
Der Zeichenunte richt der Sexta wurde im verfloſſenen Schuljahre auf zwei Wochen⸗ ſtunden ausgedehnt. Dadurch war eine Erweiterung und Verſchiebung des Penſums möglich, ſodaß bereits in Quinta mit geſchmackbildenden Uebungen begonnen werden konnte. Stoffaus⸗ wahl und Verteilung war dieſelbe wie im Vorjahre.
Als neu wurde erſtmals in allen Klaſſen außer Sexta„angewandtes Phantaſiezeichnen“ eingeführt und erprobt. Die Schüler zeigten ein erfreuliches Intereſſe, was ſich im gegenſei⸗ tigen Ueberbietenwollen in frei erfundenen Arbeiten bemerkbar machte.
— 6—


