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wurde; für die Ostarmee Hindenburgs wurden 250 M. abgeschickt, an die 11. Kompanie des Infanterie-Regiments 155, in der unser Oberlehrer Schroeder vor Verdun steht, wurde eine Liebesgabensendung zu Weihnachten abgeschickt im Werte von 159,40 M., und der Restbetrag von 22,97 M. wurde dem Direktor für die von ihm geführte Schulklasse zur Verfügung gestellt.
Pehoutenn ne 8. Am 30. November ließ Herr Lehrer Franz Stieler an die 3. Kompanie des Land- deenekten wehr-Inf.-Rgts. 81, die der Vater eines seiner Vorschüler in den Vogesen als Hauptmann führt, 2 große und 3 kleine Kisten mit den Liebesgaben zu Weihnachten abgehen, die er unter den
27 vaterlandsfrohen Schülern seiner Klasse gesammelt hatte. Sammlung von 9. Im Anschluß an die Ansprache, die der Direktor nach dem Siege und der Einnahme
Staniol und: 947 Zzigarren- von Lodz vor der versammelten Schule gehalten hatte, bat er, die Freude zu betätigen durch
„pitzen. Zusammentragen von Büchern für die Lazarette im Felde sowie von Staniol und Zigarren- spitzen, die etwa im Plternhaus der Schüler gesammelt worden wären. Diese Bitte fiel auf so 3 guten Boden, daß z. B. nur an Staniol von der Adlerflychtschule mehr als 1 Zentner an die Hauptsammelstelle im Goethegymnasium abgeliefert werden konnte, von der später die Nachricht eintraf, daß aus der Staniolsammlung 576,60 M. erzielt worden seien. 10. Die unter No. 9 erwähnte Bitte um Bücher ging zurück auf eine von dem Rhein- Main.-Verband für Volksbildung in Umlauf gesetzte Nachfrage, durch die erreicht werden sollte, nachdem schon an 150 Orte Büchereien für Feldlazarette hingegeben worden waren, solche
Sammlung an weitere 100 Lazarette zu schicken, die auf eine neue Sammlung zu diesem Zweck vertröstet
von Büchern—..... für Lazarette worden waren. Das Ergebnis war auch hier so erfreulich, daß die von unseren Schülern
zusammengetragenen Bücher nur auf einem Handkarren an die Sammelstelle zu bringen waren. Im Dienste 11. Im Auftrag des ehemaligen Adlerflychtschülers Josef Matti, der als Offiziersstell-
einer Sanitäts- kompanie.
richtete dessen Vater Herr Rentner Anton Matti im Dezember u. a. auch an die frühere Schule seines Sohnes das nachfolgende Schreiben, das so recht einen Einblick gewährt in die vielseitigen Wünsche, mit denen man infolge der ebenso mannigfaltigen Bedürfnisse des Feldes an unsere Schulen herantritt:
Eine der wichtigsten Aufgaben während des Krieges haben die Sanitätskompanien zu leisten, die wäührend und nach der Schlacht die Verwundeten bei Tag und Nacht aufsuchen. Durch ihre aufopfernde Tätigkeit, die durch die heutigen Gefechtsverhältnisse oft sehr erschwert wird, gelingt es, vielen Familien den Ernährer und teuren Angehörigen zu retten. So ist es gewiss gebieterische Pflicht, dieser Braven besonders zu gedenken; sie setzen ja ihr Leben ein zur Rettung der Besten unseres Volkes.
Die Sanitätskompanie 52(300 Mann stark) wendet sich nun direkt an uns, da sie keinen eigenen Ersatztruppenteil hat, sondern aus den verschiedenen Landesteilen(Hessen und Hessen-Nassau) zusammengestellt ist, und bittet, die Sammlung für sie in die Hand zu nehmen. Besonders erwünscht sind:
Wollene Sachen, aber auch Taschentücher, elektrische Taschenlaternen, Taschen- messer, Brieftaschen, Pfeifen, Tabak, Zigarren, Zigaretten.
Für unsere lieben Schulkinder indes bietet sich eine besonders schöne Gelegenheit.— Der Sanitäts- 4 soldat zieht auf das Schlachtfeld, um seinen verwundeten Kameraden Hilfe und Labung zu bringen. Darum sind die Taschen seines feldgrauen Rockes angefüllt mit kleinen Täfelchen Schokolade oder einem Biscuit etc., während die Feldflasche stärkenden Wein enthalten soll. Nun zählt zusammen, wieviel Taschen sind da auszustopfen, wieviel Flaschen zu füllen? Wenn nur jedes unserer lieben Schulkinder ein Stück Schokolade und einen Zimtstern des Christbaums opfern wollte, wieviel des Guten könnte da geleistet werden.
Dabei ist zu bedenken: Keines weiß, wem es durch diese Gabe seine Wohltat spendet;— kann sie nicht dem eignen Vater, Bruder oder Verwandten zugute kommen?
Alles wird mit Dank angenommen! Gott aber wird lohnen, was für unsere tapferen Helden geschieht.
vertreter der 52. Reserve-Sanitätskompanie, Reserve-Division 52. Reserve-Korps 26 angehört,


