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Notprüfungen Am 26. und 27. Oktober hatten wir auf Grund der erfolgten Ministerialerlasse die Not- prüfung des uns vom Königlichen Provinzial-Schulkollegium zugewiesenen Außenschülers Gott-
fried Schmidt und am 26. und 27. November die unseres Untersekundaners Hans Verbeeck
vorzunehmen, der in die Truppe der Kraftfahrer eingetreten war. Jenem wurde die wissen- schaftliche Befähigung für den Einjährig-freiwilligen Militärdienst, diesem die Versetzung nach Obersekunda zugesprochen. Ableben Prof. Am 9. Dezember beteiligte sich die Adlerflychtschule an der Beerdigung des Professors Dr. Treutels. Do Preutel, der vor seinem UÜbergang zur Sachsenhäuser Oberrealschule an ihr gewirkt hatte, und der Direktor legte im Auftrag seiner früheren Amtsgenossen einen Kranz am Grabe nieder. Bei allen diesen Unregelmäßigkeiten konnten wir uns jetzt durch Zusammenlegung der verschiedensten Art helfen, nachdem wir auf diese Maßnahme im allgemeinen verzichtet hatten, und nur in einem Falle war es nôtig, nämlich bei längerer Abwesenheit eines Lehrers, auch weehsel des noch einzelne Stunden ausfallen zu lassen und kleine Verschiebungen im Stundenplan vorzu- Stundenplans.... nehmen, der also im großen und ganzen nur gewechselt hat im Anfang August, im Anfang September und dann zu Beginn des Winterhalbjahres zugleich mit den Veränderungen in der Unterrichtsverteilung. Dankbar wollen wir schließlich hier noch einer Not gedenken, die wir auch gehabt haben, durch die wir aber hindurch mußten, wenn wir uns des Ergebnisses freuen wollten. Pinchdrnne Vom 15. September ab begannen die Vorarbeiten zur Einführung der elektrischen Beleuchtung, schenBeleuch-die in der Hauptsache während der Herbstferien durchgeführt wurde, sich aber dann doch bis tung im Schul- gegen Weihnachten hinzog; infolge des Kriegsausbruches war die Sache hinausgeschoben worden, sebände. nan ließ nachher die Arbeiten halb als Notstandsarbeiten vornehmen, aber die Unternehmer konnten wegen mangelnder Arbeitskräfte nicht allen ihren Versprechungen gerecht werden, und so kam es, daß der Schulanfang nach den Herbstferien um einen Pag hinausgeschoben werden mußte und auch später noch viel Geduld nétig war, bis das ersehnte Licht erstrahlte, dessen wir uns jetzt alle doppelt dankbar erfreuen, und für das an dieser Stelle öffentlich der Dank der Adlerflychtschule ausgesprochen wird.
II. Unsere„Kriegsfürsorge.“
Die Not im Unterrichtsbetrieb, durch die wir uns hindurchzuwinden hatten, hat es bis jetzt nicht dazu kommen lassen, daß wir unsere Absicht ausführen konnten, durch eine öffent- liche Schulfeier wie andere Schulen Frankfurts für die Zwecke der Kriegsfürsorge Geld aufzu- bringen. Umsomehr haben wir es uns daher angelegen sein lassen, auf andere Weise die Teil- nahme der Schüler an den Kriegsvorgängen und der durch diese veranlaßten Kriegsfürsorge wach zu halten und die ihren Verhältnissen und ihrem Können entsprechende werktätige Hilfe herbeizuführen.
dule und 1. Am eindrucksvollsten und deshalb unvergeßlichsten ist wohl die Hilfe zu nennen, chulgebäude g; 5 4 2 mp.:.
dnn Soeund die unsere Schüler leisten konnten, als in den Tagen vom 8. bis 11. August die Adlerflycht-
undHeerlager sSchule mit ihrem Schulhof zu einer Art Kaserne oder Militärbekleidungs- und Ausrüstungslager
wurde, als die Möbelwagen und sonstigen Fuhrwerke mit Uniform- und Ausrüstungsstücken, mit
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Waffen-, Schieß- und Mundvorräten vorfuhren und nicht Hände genug geschafft werden konnten
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um alles möglichst schnell auszuladen und an Ort und Stelle zu bringen. Die Eindrücke des


