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Der Vollständigkeit halber muß auch gesagt werden, daß die an der Schule zur Ab- leistung ihres Probejahres beschäftigten Herren Kandidaten des höheren Lehramtes Alex Kranz, Dr. Otto Rasch und August Ebert sämtlich zum Heeresdienst sofort einrückten oder doch ihre jederzeitige Einberufung zu gewärtigen hatten. Herr Kranz kam als Ersatz- reservist zu der Festungsarbeiterkompanie in Mainz, wo er sich noch jetzt befindet. Herr Dr. Otto Rasch wurde zum Sanitätsdienst des Ers.-Bat. Inf.-Reg. 81 in Frankfurt eingezogen. wo er jetzt als Lazarett-Inspektor im Krüppelheim Dienst tut, und Herr August Ebert hatte seiner Militärpflicht zu genügen und wurde am 21. Oktober zum Reserve-Feldartillerie-Reg. 48 nach Darmstadt eingezogen, von wo aus er über den Truppenübungsplatz Jüterbog im Februar zur Front im Osten abrückte; seine letzten Nachrichten kamen aus Brünn und dann aus den Karpathen. Aus dem Gesagten ergibt sich, mit welchen Schwierigkeiten im Unterrichtsbetrieb die Schule von Anbeginn des Krieges zu kämpfen hatte. Besonders groß war die Not im neu- Alushilfe sprachlichen Unterricht, da mehr als die Hälfte der Neuphilologen nicht zur Stelle waren. Hier Lehrer. hat denn auch die Schulbehörde wenigstens immer einen Herrn zur Aushilfe zur Verfügung gestellt: Zuerst war es der wissenschaftliche Hilfslehrer Herr Dr. Franz Kirchgässner, den die Adlerflychtschule schon von seiner Probandenzeit her kannte. Als er durch Verfügung des Kgl. Prov.-Schulkollegiums vom 14. August 1914 an das Gymnasium in Montabaur geschickt wurde, trat an seine Stelle bei uns Herr Kandidat, Heinrich Suhr vom Kgl. Seminar der Klinger-Oberrealschule, ein ehemaliger Adlerflychtschüler; und als dieser später auch seiner Militärpflicht zu genügen hatte und zum Inf.-Reg. No. 168 in Offenbach eingezogen wurde, überließ uns mit Zustimmung des Kgl. Prov.-Schulkollegiums nach den Herbstferien das Kgl. Seminar am Wöhler-Realgymnasium den inzwischen dort eingetretenen Kandidaten Herrn Dr. Jakob Staab. Vier Stunden in U Ile übernahm auch in dankenswerter Weise der jetzt im Ruhestand. lebende frühere Oberlehrer an der Adlerflychtschule Herr Prof. Dr. Karl Gran. Allen den Herren, die uns in diesem schweren Jahr getreulich zur Seite gestanden Mehrstunden haben, sei für die guten Dienste, die von ihnen der Schule geleistet wurden, an dieser Stelle der Lehrer. öffentlich der gebührende Dank ausgesprochen. Und dieser Dank ist auch auszudehnen auf alle Herren des Lehrerkollegiums, die ohne Ausnahme vom ersten Tage des Krieges an über die ihnen planmäßig zufallenden Stunden hinaus nicht nur ihre Maximalstundenzahl übernahmen, sondern auch im Ehrenamte noch bis zu 5 weiteren Wochenstunden dazu. Nur durch solche Hilfe, solches Zusammenstehen auf der ganzen Linie, war es möglich, Kürzung des im Monat August den Unterricht in einigermaßen geeigneter Weise aufrecht zu erhalten. Immerhin Unterriehts. mußten in diesem Monat, abgesehen von den sehr bewegten und unregelmäßigen Tagen bis zum 12. August, in denen mancherlei Gründe den ordnungsmäßigen Unterricht unmöglich machten, 2 2 48= 96 Wochenstunden ausfallen. Der Unterricht mußte gekürzt werden
UII, OIII, U III und IVY, U II und OIII,
in Mathematik„„ in Physik„„
in Religion um je 1 Std. in UII und VI, in Deutsch„„ 1„„ UII und OIII und „„ 2„„ V 1, in Französisch„„ 1„„ UII und IV, „ 2„„ 0O III und U II,
in Englisch„„ 1„„ ‚IIIII, in Erdkunde„„ 1„„ 01II, UIII, VI,
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