Jahrgang 
1914
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Der 27. Jan.

Der 6. Febr.

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noch den Dichter gehört in seinem packenden GedichtDie Leipziger Schlacht. Wer sich aber ganz mit allen Einzelheiten über die große Zeit unterrichten will, der greife zu einem der Bücher, wie ich sie jetzt als Preise wegzugeben habe, zumal1813 von Priedrich Neubauer und1813 von Heinrich Treitschke. Die Bilder der herrlichen Männer der Zeit, die wir darin finden, werden uns nicht weniger fesseln als die Ereignisse. Eines aber wird uns, wenn wir mit Nachdenken lesen, immer klarer werden:Ein Volk in Waffen werden wir bleiben müssen inmitten Europas. Zum Schluß erinnerte der Direktor an die Feier der Schlacht bei Leipzig vor 50 Jahren, sprach von den unauslöschlichen Eindrücken, die er damals als kleiner Knabe in seiner Vaterstadt, der alten Universität Marburg, bekommen habe, und wünschte, daß so auch der Jugend von heute der 18. Oktober 1913 unvergeßlich bleiben möchte. Die Preise, die der Herr Minister zur Verteilung an dem Tage bestimmt und durch das Königliche Provinzial-Schulkollegium übersandt hatte, erhielten die Schüler Eduard Bergheimer(O III²), Jakob Eckstein(U IIv), Willi Henkel(U IIIb), Wilhelm Heß(O IIIb) und Walter Wüst(U IIb). An dem Konzert in der Festhalle, das am Abend des Tages Schüler und Schülerinnen aus allen öffentlichen Schulen Frankfurts, Volks-, Mittel- und höheren Schulen, zu gemeinsamem Singen und Orchesterspielen zu- sammenführte, waren auch unsere Sänger beteiligt. Man kann dieses Konzert mit allen seinen verschiedenartigen Eindrücken ein Preignis nennen, wohl geeignet, empfänglichen Kindern die Erinnerung an den Tag für alle Zeiten lebendig zu erhalten.

Am Geburtstag Seiner Majestät des Kaisers hielt Herr Professor Otto Morin die Festrede, in der ein fesselndes Lebensbild von Scharnhorst entworfen wurde. Den aufmerk- sam mitdenkenden Schülern kann der Weg von unten nach oben nicht entgangen sein, auf dem Scharnhorst sich aus niederem Stande allen Hemm- und Hindernissen zum Trotz zu der Höhe emporrang, wo er vollbringen sollte, was seinen Namen in der Geschichte unseres Vaterlandes unsterblich macht. Die von Sr. Majestät anläßlich des Geburtstages zur Verleihung an Schüler überwiesenen WerkeMarine-Album des deutscheu Flottenvereins undAuf-Uber-Unter-Wasser von Gerd Fritz Leberecht kamen leider erst am Tag nach der Feier an und sollen deshalb beim Jahresschluß vergeben werden.

Einen einzigartigen Abschluß erhielt die Reihe der vaterländischen Gedenktage des Schuljahres 1913/14 in der Adlerflychtschule durch einen Vortrag mit Lichtbildern, der am 6. Februar im Auftrage des deutschen Patriotenbundes zum Besten des Völker- schlachtdenkmals bei Leipzig in dem großen Festsaal gehalten wurde. Herr Professor Dr. Collischonn schrieb darüber unter der ÜberschriftEine eindrucksvolle Ehrung wie folgt:

In aller Erinnerung ist noch die gewaltige Kundgebung, mit der die deutsche Turner- schaft an der Einweihung des Völkerschlachtdenkmals in Leipzig am 18. Oktober vorigen Jahres teilnahm. 40 000 Turner eilten in den Tagen vom 16. bis 18. Oktober als Boten von Straßburg, Memel, Wilhelmshaven nud Waterloo, von Dänemarks und Frankreichs Grenze dem Denkmal zu, um Zeugnis abzulegen von dem Geiste der Vaterlandsliebe, der heute wie zu Jahns Zeiten die deutsche Turnerschaft beseelt. Der Mann, den die deutsche Turnerschaft als den Urheber und Leiter dieser einzigartigen Huldigung ehrt, ist der Turnlehrer der Adlerflychtschule, An dreas Volze.

Die Schüler der Adlerflychtschule waren gestern in der Aula versammelt, um den Licht- bildervortrag anzuhören, den Herr Stein im Auftrage desDeutschen Patriotenbundes, des Errichters des Denkmals, halten sollte.

Der Apparat wirft riesige Lichtbilder auf die Leinwand. Vor den Augen der gespannt erwartungsvollen Schülerschar ziehen die Helden und die großen Preignisse der Jahre 1806 bis