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Professor Dr. Schauf und Herr Oberlehrer Suhle. Sonst waren noch tageweise unpäßlich die Herren Professor Dr. Gran, Oberlehrer Dr. Wohlfeil, Oberlehrer Schiemenz, Zeichen- lehrer Hein, Vorschullehrer Pietzsch und Volze. Soweit es möglich war, wurde die Ver- tretung von Herren des Lehrerkollegiums übernommen. In den vier Fällen aber, die eine Ver- tretung auf längere, im voraus nicht zu übersehende Zeit erforderten, wurde es vorgezogen, damit der Unterricht tunlichst in eine Hand gelegt werden konnte, andere Lehrkräfte zu Hilfe zu nehmen. Herr Hein wurde durch die an den öffentlichen Schulen Frankfurts bewährten Herren Zeichenlehrer Wächter und Fay vertreten; für Herrn Lindemuth trat in den ersten drei Wochen, da kein Herr zur Verfügung stand, die geprüfte Lehrerin Frau Olga Krutenberg, ein und von da ab, nachdem auch diese erkrankt war, der inzwischen von der Behörde an mich gewiesene Lehrer Herr Jakob Moser. Den ÜUnterricht des Herrn Oberlehrers Suhle im Monat November übernahm mit Genehmigung des Königlichen Provinzial-Schulkollegiums der Kandidat am Königlichen Seminar des Goethe-Gymnasiums Herr Otto Förster und die Stunden des Herrn Professors Gran von Januar bis März der Kan- didat am Königlichen Seminar der Klinger-Oberrealschule Herr Dr. Oskar Wenderoth. Allen diesen, der Dame und den Herren, die uns im Laufe des Jahres in bereitwilligster Weise beigestanden haben, sei hierdurch der herzliche Dank der Schule ausgesprochen. Den gleichen innigen Dank schließe ich hier auch an für die Herren Pfarrer Herchenröder in Eckenheim, Boersch in Eschersheim und Enders in Bonames, die uns so gern im Religionsunterricht ausgeholfen haben während der Monate April und Mai, in denen Herr Oberlehrer Endemann zu einer militärischen Dienstleistung in Meiningen eingezogen war, sowie auch für den Kandidaten vom Königlichen Seminar der Klinger-Oberrealschule Herrn Weitenstein, der den zu einem Studienaufenthalt in Frankreich beurlaubten Oberlehrer Dr. Wohlfeil mit Genehmigung der Behörde in der Zeit seiner Abwesenheit vertrat.
Eine angenehme Pflicht ist es mir ferner, an dieser Stelle ein anderes Dankes- wort hinzuzufügen, den Dank, den die Adlerflychtschule vor allem der Frankfurter Schul- behörde schuldet für eine Wohltat, die diese ihr hat zuteil werden lassen, und die zur Förderung der Gesundheit ihrer Lehrer und Schüler von nun ab hoffentlich recht viel bei- tragen wird. Auf wiederholten Antrag der Direktoren wurde in diesem Jahre die alte Luftheizung, die im Laufe der Zeit zu immer erneuten und lauteren Klagen Anlaß gegeben hatte, durch eine zeitgemäßere, ohne Zweifel vollkommenere, der Gesundheit mehr Rechnung tragende Heizanlage ersetzt. Mit einem nicht geringen Kostenaufwand, der sich indessen in mehrfacher Richtung bezahlt machen wird, wurde der Umbau der Luftheizung in eine Niederdruck-Dampfheizung nach den Plänen des Herrn Heizungsingenieurs Renfordt von der Firma Rühl und Sohn ausgeführt. Die Hauptarbeit geschah während der Sommerferien, die deshalb um eine Woche verlängert werden mußten. Mit dieser Abänderung war ein von vielen lange gehegter Wunsch erfüllt, und in aller Namen spreche ich hier gern nicht nur den beteiligten Behörden, der Schul- und der Baubehörde, sondern auch allen denen, die das Werk zustande gebracht, bei der Arbeit mitgeholfen haben, Arbeitgebern und Arbeit- nehmern, öffentlich den gebührenden Dank der mir anvertrauten Anstalt aus.
Abgesehen von der erwähnten, durch den Umbau der Heizung bedingten Ver- längerung der Sommerferien, über die bei der drückenden Hitze, die in jenen Tagen in Frankfurt herrschte, übrigens niemand böse war, brachte der äußere Verlauf des Schul- jahres nichts Außergewöhnliches mit sich. Zu gemeinsamer Erhebung versammelten sich
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