Jahrgang 
1884
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wichtige stets gebrauchte Präpositionen; die regelmäßige Wortstellung und die Fragebildung. Stetes Anhalten der Schüler zur selbständigen Bildung französischer Sätze. Winter(resp nach den Sommerferien). Repetition und Erweiterung vorstehender Elemente im Anschluß an Plötz, Elementarbuch Lekt. 1 60. Jetzt auch schriftlich einigemal wöchentlich kleine Übungs- sätze als Hausaufgabe mit Korrektur nach der Wandtafel; eine Arbeit wöchentlich ins Reinheft (vorzugsweise Klassenarbeiten). Seit Neujahr: Das Präsens der bekanntesten regelmäßigen Verben der sogenannten I., II. und IV. Konjugation, auch fragend und verneinend(ne plus, neque, ne jamais etc.) nebst Anwendung in Sätzen.

Geographie. 2 St. Pietzsch. a. Heimatskunde und Erläuterung der geo- graphischen Begriffe. Die Himmelsgegenden. Orientieren im Schulzimmer, im Schulhof (Zeichnung), Kompaß. Die Sonne und ihre scheinbare Bewegung, Anleitung zur Beobachtung. Der Mond. Die Sterne. Witterungserscheinungen. Umriß der Stadt(2. Zeichnung), ihre Hauptstraßen. Wasser und Fluß. Die Umgebung der Stadt und ihre Bodenbeschaffenheit; Garten, Feld, Wiese, Wald; Pflanzen und Tiere. Ortschaften in der Umgegend der Stadt; Land- straßen und Eisenbahnen(3. Zeichnung). Bodengestalt; Gebirge und Thäler. Zusammenstellung der nach und nach veranschaulichten Begriffe(das Wichtigste von Kirchhoff, Schulgeographie I, 1 31). Zuletzt Besprechung des Taunus, des Vogelsbergs, der Wetterau, des Spessarts, des Kinzigthals, des Odenwalds, des Donnersbergs, der Rheinebene. b. Globuslehre. Anknüpfend an die mit und von den Schülern angestellten Beobachtungen an Sonne, Mond und Sternen; die Erde als Himmelskörper, ihre Gestalt und Bewegung. Pol, Erdachse, Xquator, Parallelkreise und Meridiane. Zonen. Sonnen- und Mondfinsternisse(vgl. Kirchhoff, I. c. II, 32 45). c. Kurze Gpersicht der Lünderkunde. Europa in orographischer und hydrographischer Hinsicht. Die Be- sprechung ging aus von der Heimat und knüpfte an das unter a. bezeignete Pensum an. Fort- währende Übung im Orientieren in der Umgebung und auf der Karte.

Geschichte. 1 St. Pietzsch. Im Sommer: Griechische Sagen(Herkules, Theseus, Jason und der Argonautenzug, der trojanische Krieg, Orestes und Pylades, Irrfahrten d. Odysseus). Im Winter: Deutsche Sagen(Wodan, Walhalla, Thor, Siegfried; Nibelungen und Gudrun).

Naturbeschreibung. 2 St. Dr. Rausenberger. Im Sommer: Besprechung zahlreicher Pflanzen. Im Winter: Die wichtigsten Säugetiere.

Rechnen. 5 St. Jasper. Das Pensum der 7. Klasse wurde befestigt und erweitert. Resolution und Reduktion. Die vier Species mit mehrfach benannten Zahlen. Entsprechende Beispiele, sowie Schlußrechnungen im Kopfrechnen geübt.

Schreiben. 2 St. Pietzsch. Deutsche und lateinische Schrift auf einfachen Linien. Übung im Zifferschreiben.

Zeichnen. 2 St. Hein. Freihändiges Zeichnen nach Vorzeichnungen auf der Wandtafel. Die gerade Linie in verschiedener Lage; Winkel; Quadrat und Figuren in dem- selben, entstanden durch Teilung der Seiten in 2, 4, 8, 3, 6, 5 gleiche Teile; das gleichseitige Dreieck; das regelmäßige Sechseck; das auf einer Ecke stehende Quadrat; das regelmäßige Achteck; daran anschließende Ubungen und zum Teil selbständig von den Schülern zu lösende Aufgaben. Die Anfäünge der ebenmäkig gebogenen Linien.