Jahrgang 
1914
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Humboldt. Chavanne, Afrika im Lichte unserer Tage. Hann, Hochstetter, Pokorny, all- gemeine Erdkunde. Vom Verfasser: Schmicdt, Altphilologische Beiträge, 2. Teil. Von der Allgemeinen Elektrizitäts-Gesellschaft: Zeitung der Gesellschaft 1914, Nr. 1 3.

Den naturwissenschaftlichen Sammlungen der Anstalt wurden als Geschenke zugeführt: von Herrn Ingenieur Ackermann in Halle a. S.: ein Spinthariskop; von den Schülern E. Gebhard(l): ein IItis; von Br. Pieper (OID: einige pflanzliche Versteinerungen aus einem Steinkohlenbergwerk; von H. Schneider(VIg): ein Skorpion aus Deutsch-Südwestafrika.

Allen freundlichen Gebern sei auch hier herzlich gedankt.

VI. Stiftungen und Unterstützungen.

Das Schulgeld war im Schuljahr 1913 17 Schülern ganz und 18 halb er- lassen; die erlassene Summe betrug 4740 M.

Die Zinsen der Jubiläumsstiftung chemaliger Schüler von 1890 wurden zu Ostern 1913 an folgende Schüler verteilt: Hans Haines(UIl g), Karl Viehl (OIIIr), Adolf Hölemann(UIIl g), Herbert Klätte(UIIl g), Karl Strunk(V g), Willy Mähler(Vr), Gustav Vollprecht(VIr).

Aus der Oberlehrer Wessel-Stiftung bezogen Ostern 1913 die beiden Stipendien: Wilhelm Bachmann(OD) und Emil Hess(OIIIr). Die Bücher- prämien erhielten Daniel Dülfer(OIIIg), Wilhelm Stietz(UIIIr), Walter Hocke(Vg) und Erich Auras(Vr).

Der Abiturienten-Stipendienfonds vcon 1905 hatte am Schluss des Jahres 1912 die Höhe von 874 M 90 Pfg. erreicht; er erhielt von den vorjährigen Abi- turienten(Ost. 1913) 70 M, von den diesjährigen Abiturienten 100 M zugewendet, so dass er jetzt 1075 M 85 Pfg. beträgt.

Die Zinsen der Einzugsstiftung von 1911 wurden Ostern 1913 in Höhe von 375 M 97 Pfg. zum ersten Male an folgende Schüler verteilt: Karl Berge(0lII), Julius Rothschild(UIIr), Friedrich Scherz(OIII g), Karl Wagner(UIIIr), Julius Stähling(Vg), Wiegand Schmidt(Vg), Rudolf Reuffurth(VIg) und Arthur Plaut(VIr).

VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Eltern

Im Interesse der Förderung des für das Wohl der Schüler in erziehlicher wie in unterrichtlicher Hinsicht wichtigen Zus ammenwirkens von Eltern und Lehrern sind infolge höherer Anordnung von dem Direktor tägliche, von den übrigen Lehrern wöchentliche Sprechstunden angesetzt. Das Nähere ist aus einer in dem un- teren Korridor des Anstaltsgebäudes angeschlagenen Tabelle zu ersehen. Selbstver-