Jahrgang 
1914
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heit der Handlung in SchillersWilhelm Tell. 8. Die Werra bei Eschwege. 9. Die Versöhnung des Herzogs von Burgund mit dem König Karl VII. von Frankreich nach SchillersJungfrau von Orleans. 10. Prüfungsaufsatz: Noch unbestimmt.

Im Griechischen wurden in den Reifeprüfungen am Gymnasium folgende Texte vorgelegt: a. Michaelis 1913: Thucyd. VII, 83; 84. b. Ostern 1914. LTiucyd. II, 23.3.

In der Mathematik wurden folgende Prüfungsaufgaben gestellt:

I. In den Reifeprüfungen am Gymnasium: a. Michaelis 1913: 1. In einem Parallelogramm mit den Seiten a= 256 m und b= 228 m ist eine Diagonale 280 m lang. Wie gross ist die andere?(Trigonom Aufg.) 2. Wieviel muss am Schluss eines jeden Jahres zu einem Kapital von 3000 M hinzugefügt werden, damit man infolge der Zinseszinsbildung zu 4 ½% nach 10 Jahren doppelt so viel besitzt?(Zinseszins- und Rentenrechnung). 3. Löse die Gleichungen: X+ y 2. X3* V= 216-(Gleichungen mit 2 Unbekannten). 4.(egeben ein Dreieck; A=(2; 6). B=( 4; 5), C=(3; 1). Berechne die Koordinaten des Schwerpunkts und die Richtung der von A ausgehenden Schwerpunktstransversale gegen die X-Achse.(Analyt. Geometrie).

b. Ostern 1914: 1. Gegeben ist eine regelmässige dreiseitige Säule, deren Grundkante zur Seitenkante sich wie 1: 2 verhält. In welchem Verhältnis steht das Volumen der Säule zu dem der Umkugel?(Stereometr. Aufg.) 2. Berechne die Winkel des Dreiecks, in welchem Seite a= 31,04 m. der Radius des Umkreises r= 22,61 m und der durch die Halbierungslinie des Winkels a auf der Gegenseite gebildete Abschnitt CD= u= 12,13 m gegeben ist.(Trigonom. Aufg.) 3. A hat 10 000 M zu 3.5% zinsbar angelegt und fügt am Ende jeden Jahres noch 600 M zu. B hat 100 000 M ebenso angelegt. verbraucht davon aber jährlich 6000 M, die jedesmal am Jahresschluss abgehoben wer- den. Im wievielten Jahre kommt der Tag, an welchem beide gleich viel besitzen?(Zinses- zins- und Rentenrechnung). ₰ℳ Aus zwei Geschützen werden mit derselben Geschwin- digkeit, aber unter den Steigungswinkeln und 2 a Geschosse geworfen. Wie verhalten sich die Wurfweiten?(Mechanische Aufg.)

II. In den Schlussprüfungen an der Realschule: a. Michaelis 1913: lI. VSX 1 VS 2 x VX 1. 2. In einem Dreieck ist die Seite c = 9,18 m, die Höhe he= 5,4 m und der Winkel a= 70⅛ 36˙ 40; die übrigen Seiten und Winkel, sowie der Inhalt des Dreiecks sollen berechnet werden. 3. Ein Cylinder und ein Kegel haben dieselbe Grundfläche mit dem Radius r. Die Mantelfläche des Cy- linders ist das Doppelte der Mantelfläche des Kegels; die Höhe des Cylinders ist h. Wie gross ist die Höhe des Kegels?(r= 36 cm, h 5 60 cm). b. Ostern 1914: Noch un- bestimmt.

Turnen und sonstiger Leibessport.

Turnen. Die Anstalt besuchten(mit Einschluss der 1. Vorschulklasse) im Sommer 380, im Winter 382 Schüler. Von diesen waren befreit