Latein(7 St.) Cicero, or. in Catilinam III u. IV, Livius XXI u. XXlII: Vergil, Aeneis Buch— V (mit Auswahl).
Grammatik 3 St.) Mündliche und ſchriftliche Uebungen im Anſchluß an Geleſenes und
aus Oſtermanns Uebungsbuch lIB. Wiederholung und Erweiterung wichtiger Abſchnitte der
Grammatik. Wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit. Zülch. Griechiſch(6 St.) Grammatik(2 St.) Wiederholung der Formenlehre. Artikel, Pronomina, Kaſuslehre, Präpoſitionen; das Wichtigſte aus der Tempus- und Moduslehre im Anſchuß an die Lektüre. Alle 8 Tage eine ſchriftliche Arbeit im Anſchluß an die Lektüre und Grammatik. Lektüre(4 St. Xenophon Anabasis IH VII(mit Auswahl); Homer, Odyssee L VI, teilweiſe mit Auswahl, VI ganz; einige Stellen wurden auswendig gelernt. Kegel.
Franzöſiſch 2 St.) Formenlehre des Subſtantivs, Adjektivs, Adverbs. Das Zahlwort. Die Präpoſition. Wortſtellung. Gebrauch der Zeiten und Modi. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Ueberſetzung ins Franzöſiſche. Lektüre Auswahl aus Lüdecking J. Konverſationsübungen im An— ſchluß an die Lektüre. Bellgard.
Geſchichte und Erdkunde(3 St.) a) Geſchichte(2 St.) Deutſche Geſchichte von 1740 bis zur Gegenwart, nach David Müller, Leitfaden zur Geſchichte des deutſchen Volkes.
b) Geographie(1 St.) Europa, mit Ausnahme Deutſchlands. Zülch.
Mathemathik(4 St.) Potenzen, Wurzeln, Logarithmen, Gleichungen vom 1. und 2 Grade, letztere mit einer Unbekannten. Proportionalität der Linien, Aehnlichkeitslehre; regelmäßige Vielecke, Kreisberechnung, Konſtruktionen. Im Sommer: Unbehaun. Im Winter: Franz.
Phuſik(2 St.) Chemie, Magnetismus, Elektrizität.(Vorbereitender Lehrgang II.)
Im Sommer: Unbehaun. Im Winter: Franz.
Ober-Tertia.
Ordinarius: Oberlehrer Dr. Altenburg.
Religion evangeliſche(2 St.) Das Reich Gottes im neuen Teſtament, eingehend in die Berg— predigt und die Gleichniſſe. Das Kirchenjahr. Das Wichtigſte aus der Reformation im Anſchluß an ein Lebensbild Luthers. Kurzer Abriß der Geſchichte des evangeliſchen Kirchenliedes. Wieder— holung von Kirchenliedern. Fremdt.
Deutſch(2 St.) Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Stücke aus dem Leſebuch von Hopf und Paulſiek für UIlA. Uhland, Ernſt, Herzog von Schwaben. Im Anſchluß an die Lektüre das Notwendigſte aus der Poetik und Rhetorik. Alle 4 Wochen ein häuslicher oder ein Klaſſenaufſatz. Auswendiglernen und Vortragen von Gedichten. Lorch.
Latein(8 St.) Grammatik(4 St.) Wiederholungen aus der Formenlehre; Caſus, Tempora und Modi(nach Müller). Münddliche und ſchriftliche Ueberſetzungsübungen(nach Oſtermann-⸗Müller, Uebungsbuch für Tertia.) Wöchentlich eine ſchriftliche Arbeit in der Klaſſe, darunter vier Ueber— ſetzungen aus Caeſar, abwechſelnd mit Hausarbeiten. Memorieren von Muſteſſätzen.
Lektüre(4 St.) Caesar, de bell. Gall. IV und V ganz. VI und VII mit Auswahl. Aus Sedlmayers P. Ovidii Nasonis Carmina selecta ausgewählte Abſchnitte. Ein Teil des Geleſenen wurde auswendig gelernt. Außerdem wurden die wichtigſten proſodiſchen Regeln eingeübt. Uebungen im unvorbereiteten Ueberſetzen. Altenburg.
Griechiſch(6 St.) Grammatik. Die Verba auf z2 und die wichtigſten unregelmäßigen Verba des att. Dialekts. Die wichtigſten Präpoſitionen. Wiederholung und Ergänzung der Lehraufgabe der IlIB. Ausgewählte Hauptregeln der Syntax im Anſchluß an Geleſenes. Mündliche Ueber ſetzungsübungen nach Weſener, Uebungsbuch II. Alle 8 Tage eine ſchriftliche Arbeit..
Lektüre: Xenophon, Anabasis, lib. I und II mit Auswahl. Hofmann.


