alle Klaſſenzimmer erhielten elektriſche Beleuchtung, die nun in allen Räumen unſerer Anſtalt vorhanden iſt, der untere Zeichenſaal bekam einen neuen Fußbodenlinoleumbezug und— wie auch das Zimmer für den kathol. Religionsunterricht— eine neue Heizungsanlage(Warmwaſſerheizung, Gasofen), der Raum für die Fahrräder wurde ganz von Kohlen frei, und die Ständer für die Räder, die durch das Einlagern der Kohlen gelitten hatten, wurden ausgebeſſert. Unſerem ſchon lange geäußerten Wunſch nach Anſchluß an die Fernſprechanlage der Stadt wurde im September entſprochen. Das Realgymnaſium iſt durch Ver- mittlung der Poſt über„Stadtamt“ unter Nr. 605 telefoniſch zu erreichen. Wir ſprechen an dieſer Stelle für alle dieſe Aufwendungen der Stadt Darmſtadt, die die Koſten getragen hat, unſeren herzlichſten Dank aus.
12. Geſchenke.
Geſchenke für die Buͤcherei erhielten wir vom Landesamt für das Bildungsweſen, der Stadt Darmſtadt, der Landuniverſität, der Techniſchen Hochſchule, dem Reichsamt für Landesaufnahme, von einer Reihe von Verlagsbuchhandlungen, von den Herren Dentiſt Bauer, Okonomierat Dr. Dehlinger, Studienrat Heuß, Baurat Krauß, Studienrat Dr. Liſtmann, Prof. Dr. Moldenhauer. Auch die Sammlungen wurden durch Geſchenke des Herrn Dr. K. Hoffmann, Herrn Medizinalrat Dr. Stühlinger und der Schüler v. Olberg Ia?2, Benke, Pongs, Wenglein Ib1, Hohenner Ib4, Kabel IIb1, Mildner IIb4, Heß IIIaꝰ bereichert. Allen Gebern herzlichen Dank!
V. Mitteilungen an die Eltern.
Von dem Auszug aus der amtlichen Schulordnung, den wir mit einigen für unſere Anſtalt in Betracht kommenden Ergänzungen unſerem Jahresbericht anſchließen, bitten wir, außer den Schülern, auch alle Eltern unſerer Schüler Kenntnis zu nehmen. Da dieſer Jahresbericht ſich in den Händen aller Schüler befindet, ſetzen wir dieſe Kenntnisnahme bei Eltern wie Schülern in Zukunft voraus.— Wir bitten die Eltern, deren Söhne die Tanzſtunde beſuchen, zu verhindern, daß durch geſellſchaftliche Ver— anſtaltungen während und nach der Tanzſtundenzeit die Zeit der Schüler über Gebühr in Anſpruch ge⸗ nommen wird.
Freiſtellen gibt es für würdige und bedürftige Schüler aller Klaſſen. Geſuche müſſen auf dem vorgeſchriebenen, von der Direktion ausgegebenen Formular nach Semeſterſchluß im Laufe der Oſterferien, ſpäteſtens bis zu deren Ende, bei der Direktion eingereicht werden. An genaue Ausfüllung des Vordrucks wird auch hier erinnert. Auch für alle Schüler, die bereits eine Freiſtelle hatten, müſſen die Geſuche erneuert werden.— Ferienordnung für 1926/27: Pfingſten: 23. Mai bis 30. Mai 1926; Sommer: 17. Juli bis 15. Auguſt 1926; Herbſt: 26. September bis 10. Oktober 1926; Weihnachten: 23. Dezember 1926 bis 5. Januar 1927. Die angegebenen Tage ſind ganze Ferientage.
Der Beginn der Sommerferien— Samstag, 17. Juli— iſt den Schülern bereits am 30. Januar— und auch in der Tagespreſſe— mitgeteilt worden. Im Intereſſe der Ordnung der Schule und der Schüler bitten wir die Eltern, ihre etwa geplanten Sommerreiſen in die Zeit der Ferien zu verlegen und von der Ein⸗ reichung von Geſuchen um Erteilung von Urlaub vor Beginn der Ferien oder im Anſchluß an dieſe abzuſehen.
VI. Bekanntmachungen.
Anmeldungen neu eintretender Schüler werden— ſoweit die Anmeldung noch nicht erfolgt iſt— Samstag, 17. April 1926, vormittags 9—12 im Direktorzimmer des Realgymnaſiums entgegengenommen. Abgangszeugnis der zuletzt beſuchten Schule, Geburts- und Impfſchein ſind vorzulegen. Die Aufnahme⸗ prüfungen finden Montag, 19. April 1926, von 9 Uhr ab ſtatt. Der Unterricht beginnt in allen Klaſſen Dienstag, 20. April 1926, um 8 Uhr.
Sprechſtunden der Direktion— ſoweit nicht dienſtliche Verhinderungen vorliegen— täglich von 11—12 Uhr. In wichtigen Fällen empfiehlt ſich vorherige Anmeldung.— Das Rg. iſt an die Fernſprech⸗ leitung der Stadt Darmſtadt angeſchloſſen und durch Anruf über die Poſt durch„Stadtamt“ zu erreichen.
Darmſtadt, im März 1926.
Die Direktion des Realgymnaſiums: Oberſchulrat Ritſert,
Oberſtudiendirektor.
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