Jahrgang 
1899
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16. Friedrich Kugler aus Darmſtadt. 6. Karl Gwinner aus Darmſtadt. * 17. Ludwig Merz aus Darmſtadt.*7. Georg Huck aus Arheilgen. * 18. Paul Müller aus Darmſtadt. b* 8. Ernſt Krauſe aus Darmſtadt.

19. Heinrich Schäfer aus Darmſtadt. 20. Heinrich Schmidt aus Darmſtadt.

9. Karl Krebs aus Darmſtadt. 10. Georg Lamp aus Darmſtadt.

21. Heinrich Weber aus Darmſtadt. 11. Ludwig Lich aus Darnſtadt. *(22. Georg Scherer aus Worms hatte ſchon vor Eintritt V 12. Jakob Lochmann aus Darnſtadt. in die Schule das Befähigungszeugnis erworben.) 13. Hans Menzlaw aus Darmſtadt.

14. Karl Poſeiner aus Darmſtadt. 15. Alexander Schlapp aus Darnſtadt.

Aus Klaſſe 1 b. V 16. Ludwig Schüttler aus Darnſtadt. 1. Ludwig Becker aus Pfungſtadt. 17. Ludwig Steingäſſer aus Darmſtadt. 2. Karl Beſt aus Darmſtadt. 18. Georg Vorbach aus Okarben. 3. Peter Caſtritius aus Darmſtadt.* 19. Karl Weber aus Darnſtadt. 4. Peter Falter aus Unter⸗Scharbach. 20. Wilhelm Weyell aus Dexheim. 5. Adolf Gernsheimer aus Eberſtadt. l. Karl Zaun aus Darmſtadt.

Die mit* bezeichneten Schüler traten in die Unterprima der Oberrealſchule über.

V. Schulgeſt chichte.

Oſtern 1898 wurde die Oberprima unſerer Oberrealſchulklaſſen errichtet, nachdem die von der Hohen Staatsregierung im Staatsbudget für die Jahre 1897 1900 eingeſtellten und zur vollſtändigen Umwandlung der Schule zur Oberrealſchule nötigen Mittel von den Ständen bewilligt worden waren.

Durch Verfügung Großherzoglichen Miniſteriums vom 9. April 1898 zu Nr. M. d. J. S. 8146 wurde dem ſeitherigen Rektor und Lehrer an der höheren Bürgerſchule zu Ober⸗Ingelheim, Herrn Hermann Klingelhöffer, die Verwaltung einer Lehrerſtelle an der Realſchule zu Darmſtadt über⸗ tragen. Durch Allerhöchſtes Dekret vom 11. und miniſterielle Verfügung vom 24. Mai 1898 zu Nr. M. d. J. S. 11421 wurde er definitiv zum Lehrer an der Schule ernannt.

Herr Klingelhöffer iſt geboren zu Oberflörsheim am 7. Auguſt 1862, ſein Maturitätsexamen beſtand er am 25. März 1881 an der Realſchule I. Ordnung zu Offenbach. Er ſtudierte auf den Univerſitäten Leipzig und Marburg und erlangte am 6. November 1885 zu Marburg die fac. doc. in Mathematik, Phyſik, Chemie und den beſchreibenden Naturwiſſenſchaften. Sein Probejahr machte er vom 1. Oktober 1885 bis 1. Oktober 1886 an der Adlerflychtſchule zu Frankfurt a. M. Nachdem er in dem folgenden Jahre ſeiner militäriſchen Dienſtpflicht genügt hatte, war er bis zum Frühjahr 1890 als Lehrer an derſelben Schule, an dem ſtädtiſchen Gymnaſium zu Frankfurt, an dem Friedericianum zu Davos und an dem Realgymnaſium und der Realſchule zu Gießen thätig. Vom 16. April 1890 bis Oſtern 1898 wirkte er als Lehrer und Rektor an der höheren Bürgerſchule zu Ober⸗Ingelheim.

Eine miniſterielle Verfügung vom 18. April 1898 zu Nr. M. J. 8915 ernannte den ſeitherigen proviſoriſchen Lehrer unſerer Anſtalt, den Lehramtsacceſſiſten Herrn Jakob Reuter, zum erſten Lehrer und Dirigenten an der höheren Mädchenſchule zu Alzey. Durch Verfügung von demſelben Tage zu Nr. M. J. 8914 wurde dem Lehramtsaſſeſſor Herrn Eduard Pfaff dahier die proviſoriſche Ver⸗