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VI. Geſchenke.
Unſere Sammlungen wurden auch in dieſem Jahr ſehr reichlich mit Geſchenken bedacht. Den freundlichen Gebern ſagen wir beſten Dank. Für die Lehrerbibliothek machten Zuwendungen: Frau Profeſſor H. Wiener, die Herren Wirkl. Geheimerat D. Buchner. Exzellenz, Major von Rogiſter, Oberleutnant Welcker(Düſſeldorf), Prof. W. Heß(München), Prof. Dr. Roller, Prof. Dr. Ihne, Prof. Balſer, Prof. Dr. Wamſer, Prof. Lauteſchläger; für die Schülerbibliothek: die Herren Finanzminiſter Dr. Braun, Exzellenz und Prof. Dr. Lindt; für die allgemeine Lehrmittelſammlung: die Schüler Lettenbaur la H, Knodt und Diefenbach IIb 0; für die Zeichenſammlung: die Schüler Goldmann, Nerger IIb 0, Kaiſer, Loſſen, Pieper IIb H, Krüger, von Rogiſter, Weber IV 0, Fraatz IV H, Behrend V 0, Heß, von Meſſow, Nahm V H, Ohlſen VI 0; für die Naturalienſammlung: Frau P. Leipheimer(Sersheim), die Herren Dr. Knöllinger, Hauptmann Frhr. Schenk zu Schweinsberg(Frankfurt a. M.), W. Nöllner(Hamburg), Albr. Graf Kanitz(Saskoſchin), die Schüler Hauff, Jäger Ia 0, Lettenbaur, Schefers Ia H, Krauch, Lucius, Uſinger Ib 0, Dehlinger, zu Solms⸗Laubach Ib H, Bormet, Brückel, Metz IIa O, Goldmann, Knodt IIb O, von Rogiſter, Sander IIIa 0, Gebr. Biſſel, Bonte, Dehlinger, Röck IIIa H, Hammer, Lade, Landmann, Nahm IIIb O0, Koch IIIb H, Cronenbold, Knodt, Plagge, von Rogiſter IV 0, Collatz, Pfannmüller, Schandert, von Starck, von Stöſſer, Würtem⸗ berger IV H, Heyd, Schnauber, Voltz, Winter V 0, Oſann, Plönnies V H, Jung, Seitz VI O, Freund, Diefenbach VI H.
VII. Beßanntmachungen.
1. Unſer Lehrerrat verfügt über drei Hochſchul⸗Stipendien im Betrage von etwa 98 ℳ, 85 ℳ und 65 ℳ, die an frühere Schüler unſerer Anſtalt verliehen werden ſollen. Er kann auch Freiſtellen für 5% unſerer Schüler gewähren, wenn Dürftigkeit vorliegt und die Schüler ſich durch gute Befähigung, ates Steeden und gute Sitte auszeichnen. Schriftliche Geſuche ſind vor dem 29. März 1910 an uns zu richten.
2. Das Großherzogliche Miniſterium des Innern hat beſchloſſen, unſere Herbſtklaſſen allmählich eingehen zu laſſen. Demnach iſt im Herbſt 1909 die Einrichtung einer dritten Herbſt⸗Vorklaſſe unter⸗ blieben; in jedem folgenden Herbſt fällt eine weitere Herbſtklaſſe weg, und im Herbſt 1920 wird die letzte Herbſtklaſſe(die Schüler, die jetzt die zweite Herbſtklaſſe bilden) mit der Reifeprüfung ihr Daſein beſchließen. Ob die Zahl der Klaſſen durch dieſe Maßregel vermindert wird oder ob infolge des Wegfalls der Herbſtklaſſen die Oſterklaſſen alle oder teilweiſe in zwei Abteilungen getrennt werden müſſen, wird die Zukunft lehren.
3. Anmeldungen nimmt der Unterzeichnete für ſämtliche Oſter⸗ und Herbſtklaſſen des Gym⸗ naſiums und der Vorſchule Freitag, den 1. April von 9—12 Uhr im Direktorzimmer des Gymnaſiums (Karlsſtraße 2) an; dabei ſind Geburtsſchein mit unterſtrichenem Rufnamen, Impfſchein und gegebenen Falls Abgangszeugnis der bisher beſuchten Schule oder beglaubigte Privatzeugniſſe vorzulegen.— Wenn die Eltern ſchriftliche Anmeldung vorziehen, erbitten wir ſie bis zum 29. März.
Da Anfänger im Herbſt nicht mehr aufgenommen werden, machen wir darauf aufmerkſam, daß Knaben, die vor dem 1. Oktober 1904 geboren ſind, bei genügender geiſtiger und körperlicher Befähigung ſchon jetzt zu Oſtern aufgenommen werden können.
4. Der Unterricht beginnt Dienstag, den 5. April; an dieſem Tage verſammeln ſich die Gymna⸗ ſiaſten um 7 ½ Uhr im Feſtſaal, die Vorſchüler in ihren Klaſſenzimmern und zwar die Klaſſen I 0, I H und II H um 7 ½ Uhr, die Klaſſe II O um 8 ½ Uhr und die Klaſſe III O um 9 ½ Uhr.
5. Die Pfingſtferien dauern im nächſten Schuljahr vom 15. bis 22. Mai, die Sommerferien vom 14. Juli bis 10. Auguſt, die Herbſtferien vom 29. September bis 13. Oktober, die Weihnachtsferien vom 22. Dezember 1910 bis 4. Januar 1911.
6. Der Unterzeichnete iſt, falls ihn nicht beſondere Dienſtgeſchäfte abrufen, an allen Schultagen in der fünften Vormittagsſtunde(im Sommer von 11 ½— 12 ¼, im Winter von 12— 12 ¾) in ſeinem


