Jahrgang 
1913
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in éießzen und erhielt im Sommer 1908 die Lehrbefähigung in Botanik, Zoologie, 6eographie, Chemie und Mineralogie. Die Seminarjahre 1009/10 verbrachte er am Realgumnaſium zu Darmſtadt, unter⸗ brochen durch 2 derwendungen in Offenbach und 6rünberg(Oberheſſen). Oſtern 1911 wurde er der Diktoriaſchule zu Darmſtadt und im herbſt 1911 der neu errichteten Eleonorenſchule zugewieſen.

5.*Bſſeſſor Hikolaus Würth, geb. 10. Oktober 1885 zu Fehlheim, ſtudierte von 1905 1910 in München, Straßburg und 6ießfen, beſtand die Staatsprüfung im Frühjahr 1910. Sein Seminarjahr legte er an der Realſchule 2zu Oppenheim zurück. Seit herbſt 1511 war er an der Eleonorenſchule in ber- wendung, ſeit Oſtern 1912 als Dolontär an derſelben Schule tätig. Jetzt an der Realſchule in Heppen- heim verwendet.

6. Bſſeſſor Dr. Karl Bauer, geb. 13. Dezember 1881 zu Frankfurt a. Il., ſeit 1901 Dolksſchul⸗ lehrer in Biſchofsheim, Burg-éemünden und Mainz; herbſt 1900 Reifeprüfung am Realgumnaſium in öjeßen als Hichtſchüler; ſtudierte in 6enf, München und Gießen, hier im Sommer 1911 Staatsexamen und Doktorexamen beſtanden. Lehrberechtigung in Franzöſiſch, Engliſch und Deutſch. Oktober 1911 bis Oſtern 1912 an der dberrealſchule Ilainz, ſeſtdem an der Eleonorenſchule. 1. Oktober 1912 zum Hſſeſſor ernannt.

7. Reallehrer 6uſtav WMau, geb. 30. Hovember 1869 zu Friedberg, beſuchte die Huguſtinerſchule und von 1886 1880 das Lehrerfeminar zu Friedberg. Hlach kurzer berwendung an der höheren Bürgerſchule zu pfungſtadt war er von Frühjahr 1880 an als Schulverwalter an der Stadtknaben⸗ ſchule II zu Darmſtadi tätig. 1801 beſtand er die Definitorialprüfung. Hm 30. lärz 1800 wurde ihm die proviſoriſche derwaltung einer Lehrerſtelle an der Diktoriaſchule zu Darmſtadt übertragen; am 10. Oktober 1S809 wurde er an dieſer Rnſtalt definitiv angeſtellt, am 1. Oktober 1911 erfolgte ſeine Ueberweiſung an die Eleonodrenſchule.

§. Reallehrer joh. faſter, geb. 16. Mai 1880 zu Oberflörsheim, Kr. Worms, beſuchte die Dolks⸗ ſchule ſeines feimatortes und von 1806 00 das Lehrerſeminar zu Rlzeu. 1901 beſtand er die Defini- torialprüfung. n der Dolksſchule war er tätig zu Ulfa, Kr. Schotten, lauheim, Kr. 6r.⸗Gerau, Pfungſtadt und von 1903 ab zu Darmſtadt. Seine definitive Rnſtellung erfolgte 1907. 1908 wurde er an die Diktoriaſchule verſetzt und iſt ſeit der Eröffnung der Eleonorenſchule an dieſer tätig.

9. Reallehrer dam Schäfer, geb. 14. Oktober 18064 zu Klein⸗Bieberau, Kr. Dieburg, beſuchte die Dolksſchule ſeines feimatortes, dann von 1882- 1885 das Lehrerſeminar zu Friedberg und beſtand 1887 die Definitorialprüfung. Dienſtliche derwendung ſeit Frühjahr 1885 zu Birkenau und Heckar- hauſen, Kr. heppenheim und(raiſa, Kr. Darmſtadt. Definitive nſtellung 1802. Don Frühjahr bis herbſt 1911 an der biktoriaſchule, ſodann an der Eleonorenſchule hier.

10. Fräulein Bertha Fertſch, geb. 25. Oktober 1862 zu Friedberg, Oberheſſen, beſuchte die höhere mädchenſchule und das Lehrerinnenfeminar zu Darmſtadt, beſtand 1880 die Staatsprüfung, war einige Jahre im Penſionat ihrer Mutter tätig, trat im Oktober 188O als Lehrerin in die Reineck'ſche privatſchule für Mädchen ein, erhielt bei dem Uebergang dieſer Schule an die Stadt. Oſtern 1906., die Stelle einer Schulperwalterin daſelbſt, wurde am 1. ffärz 1900 definitiv angeſtellt, am 1. Oktober 1911 der Eleonoren⸗ ſchule überwieſen.

11. Fräulein Emma Bauſch, geb. 27. IHärz 1860 zu Darmſtadt,sbeſuchte die Keineck'ſche Schule und ſpäter die Diktoriaſchule und das Lehrerinnenſeminar zu Darmſtadt und beſtand Oſtern 1888 die Staatsprüfung. Zu ihrer weiteren Husbildung hielt ſie ſich 4 Monate in paris auf. hHerbſt 18S80 wurde ſie Tehrerin an der Reineck'ſchen Schule und nach Uebernahme derſelben durch die Stadt am 1. Hpril 1900 Schulverwalterin daſelbſt. m 1. März 1900 erhielt ſie ihre definitive nſtellung und wurde am 1. Oktober 1911 der Eleonorenſchule überwieſen.

12. Fräulein Marie Kauſer, geb. 28. September 1867, beſuchte die Diktoriaſchule zu-Darmſtadt und das Lehrerinnenſeminar. ſiach Hbſolvierung des Examens fürs höhere Lehrfach 188S und einigen Jahren privater Tätigkeit wurderſie Oſtern 1800 Schulverwalterin an der hieſigen diktoriaſchule, worauf im Nlovember 1901 die definitive finſtellung erfolgte. Herbſt 1011 wurde ſie an die Eleonorenſchule berufen.

13. Fräulein Hulda Waldner, geb. 2. IHai 18SO zu Waſſelnheim(Elſaßz). Examen Darmſtadt 1900. Nach 1 ½ jährigem fufenthalt in paris Sprachexamen daſelbſt. ½ Jahr auf der Kql. Kunſtgewerbeſchule münchen. 2 ¼jahre als Schulverwalterin in 6riesheimibei Darmſtadt.? 1 Jahr in England(Tondon und Chorleuwood). 1 jahr an der Dolksſchule zu Worms. Don Oſtern 1900 ab Schulverwalterin an der Diktorſaſchule Darmſtadt. Im Juni 1012 definitiv angeſtellt.

14. Fräulein Elſa Morell, geb. 27. März 1870 zu Werther(Weſtfalen). Examen Darmſtadt 1807.

Hufenthaltz in Frankreich von ärz 1800 bis Huguſt 1900.Diplöme de fin d'études de l'enseignement secondaire. 3 ½ Jjahre Erzieherin in einer engliſchen Familie in Rom. 1 Jahr Lehrerin am hoff⸗ männiſchenzunſtitut zu-Darmſtadt. Don Mai 1005 ab Schulverwalterin an der biktoriaſchule zu Darm⸗ ſtadt. Seit 1. Januar 1913 definitio angeſtellt an der Eleonorenſchule. . 815. kräulein élſe Dittmar, geb. 4. Dezember 1876 zu Darmſtadt. Examen: Ilärz 1805. Rpril bis Juli 1901 zur Rusbildung in Paris. Huguſt bis Dezember 1003 zur Husbildung in Tondon. Dom 17. Mai bis 5. Juli 1902 und vom 1. Mai bis 1. Juli 1905 mit Dertretungen fan der Diktoriaſchule beauftragt. Oſtern 1904 bis Oſtern 1905 Tehrerin am Reineck'ſchen Inſtitut. Seit Oſtern 1900 ſtãdtiſche Schulverwalterin.

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