16. Fräulein Cina Hau, geb. 5. Oktober 1881 zu Darmſtadt. Examen: Oſtern 1901. Zur weiteren Rusbildung ein jahr in der fränzöſiſchen Schweiz. Don Oſtern 1905 bis Oſtern 1900 Lehrerin am Reineck'ſchen Inſtitut. Seit Oſtern 1900 Schulperwalterin zunächſt am früheren Reineck'ſchen Inſtitut und dann an der Eleonorenſchule.
17. Fräulein Clothilde Willenbücher, geb. 25. Januar 1878 zu Pfeddersheim, beſtand am 18. Dezember 1902 die Prüfung als handarbeitslehrerin an der Hliceſchule zu Worms. Oſtern 1904 wurde ſie an der Stadtmädchenſchule UII und der biktoriaſchule verwendet. Seit herbſt 1904 iſt ſie auch an dem 6roßh. Seminar für Doiksſchullehrerinnen tätig. Oktober 1911 wurde ihr der Nadelarbeits-— unterricht an der Eleonorenſchule übertragen.
18. Fräulein Regine Büchner, geb. 27. November 1800 zu Lengfeld i. O., beſtand die prüfung für hauswirtſchaftslehréerinnen am 22. September 1910 und die prüfung für handarbeitslehrerinnen am 23. Februar 1912. n der Frauenſchule tätig ſeit Oſtern 1912.
19. Fräulein Cili Darmſtädter, geb. 20. Huguſt 1801 zu Eberſtadt bei Darmſtadt, beſtand die prüfung für hHandarbeitslehrerinnen am 18. März 1910. Im Winterhalbjahr 1911/12 tätig als hilfs⸗ lehrerin an der Hliceſchule zu Darmſtadt. Hn der Frauenſchule tätig ſeit Oſtern 1912.
20. Handelslehrer Jakob Simon, geb. 21. Februar 1879 zu Londorf(Oberheſſen). Examen: hannover, März 1809. Definitorialprüfung fHjerbſt 1904; ſtudierte 4 Semeſter(1907— 1900) an der fikademie für Sozial- und handelswiffenſchaften in Frankfurt a. WMI. Handelslehrerprüfung daſelbſt Hlovember 1900. n der Frauenſchule tätig ſeit Oſtern 1912.
Schuldiener: 6eorg Sperling. heizer und hilfsdiener: Jak. Schneider.
Rls Referendare im 2. Dorbereitungsjahr und als Hſſeſſoren waren unſerer Schule zugeteilt:
1. Dr. Robert Bach, geb. 11. Dezember 1887 zu Darmſtadt, ſtudierte von 1906— 10 in Genf, heidelberg und 6ießen. Im jahr 1910 promovierte er und beſtand am 27. Juli 1910 die Staatsprüfung in Franzöſiſch, Engliſch und Deutſch. Sein Seminarjahr legte er am Realgumnaſium zu Darmſtadt, ſein zweites Dorbereitungsjahr an der Eleonorenſchule 2zu Darmſtadt zurück, wo er noch jetzt als Dolontär tätig iſt. Lehramtsaſſeſſor ſeit 1. Oktober 1912.
2.*Ernſt 6lock, geb. 21. Januar 1888 zu Hlsbach a. B., ſtudierte von 1906— 10 in Darmſtadt und é6ießen, beſtand im Sommer 1910 die Staatsprüfung in Mineralogie, Mathematik und Phuſik. Sein Seminarjahr legte er am Heuen 6umnaſium, ſein 2. Dorbereitungsjahr an der Eleonorenſchule zu Darmſtadt zurück. Lehramtsaſſeſſor ſeit 1. Oktober 1912. jetzt an der Deutſchen Schule zu Barcelona tätig.
3. Wilhelm Zipp, geb. 12. Mai 1886 zu hirſchhorn a. II., ſtudierte von Hpril 1905 bis Juli 1910 in heidelberg, München und 6ießen, wo er am 27. Juli 1910 die Staatsprüfung in 6cographie, Geſchichte und Deutſch beſtand. Dom 1. Hpril 1905 bis 1. Hpril 1906 leiſtete er ſein einjähriges Jahr ab in heidelberg beim 2. Bat. des 2. Bad. éren.⸗=Reg. Hr. 110. Sein Seminarjahr legte er am Neuen 6umnaſium zu Darm- ſtadt, ſein zweites Dorbereitungsjahr an der Eleonorenſchule zu Darmſtadt zurück, wo er noch jetzt als Dolontär tätig iſt. Lehramtsaffeſſor ſeit 1. Oktober 1912.
4. Dr. Rudolf Hübel, geb. 15. Dezember 1888 zu Ueſel a. Rh., ſtudierte von 1907— 11 in jena und 6ießen. Hm' 1. ffuguſt 1511 beſtand er die Staatsprüfung in Franzöſiſch, Engliſch und Deutſch. Sein Seminarjahr legte er an der Liebig-Oberrealſchule in Darmſtadt zurück, in ſeinem zweiten hor— vereangsſan iſt er an der Eleonorenſchule zu Darmſtadt tätig. m 12. Dezember 1912 promovierte er in 6ießen.
5. Hermann handwerk, geb. 19. Juni 1887 zu éroß⸗Umſtadt, ſtudierte von 1906— 10 in Darmſtadt, münchen, Berlin, Charlottenburg und 6ieffen. fm 26. Juli 1910 beſtand er die Staatsprüfung in reiner flathematik, angewandter Mathematik und phuſik. Hlsdann genügte er ſeiner Mliilitärpflicht vom 1. Oktober 1910 bis 1. Oktober 1911. Sein Seminarjahr legte er am Realgumnaſium Darmſtadt zurück. In ſeinem zweiten Dorbereitungsjahr iſt er an der Eleonorenſchule tätig.
6.*Karl Emmel, war vorübergehend als bolontär an der Eleonorenſchule tätig.
Die 6eſundheitsverhältniſſe der Lehrerſchaft und bei den Schülerinnen waren im allgemeinen günſtige. Herr Oberlehrer zimmer mußtte vom 22. Hovember bis 6. Dezember 1912 wegen Erkrankung feines Söhnchens an Diphtherie der Schule fern bleiben; Frl. Fertſch war infolge einer Operation ver⸗ hindert, die Schule 2zu beſuchen vom 3— 21. Dezember 1912 und vom 9. Januar 1913 bis Oſtern. Die übrigen Erkrankungen innerhalb der Lehrerſchaft waren vorübergehender rt.— Huch bei den Schülerinnen kamen ſchwere Erkrankungen nicht vor. Hlur die wegen Krankheit aus der I. Kklaſſe ausgetretene hertha fannemann wurde am 14. Hpril 1912 von ihrem Leiden erlöſt.
Rus anderen 6ründen waren mehrere Lehrkräfte an der Schule längere Zeit nicht tätig. Herr Dr. Bauer war vom 10. Oktober bis 6. lovember 1912 zum WMilitär eingezogen und wurde durch die hHerren Hſſeſſoren und Referendare und Frl. Iorell vertreten. Frl. Waldner war von den Sommer- bis zu den herbſtferien nach England, Frl. au für die gleiche Zeit und Frl. Dittmar bis zum 2. September nach Frankreich und der Schweiz beurlaubt. Sie wurden vertreten durch Frl. Marie Frölich, Frl. Sophie öoldſchmidt und Frl. hHedwig Schott.— Für die Reiſeunterſtützungen der krl. Waldner und Frl. Hau ſei der Stadt Darmſtadt an dieſer Stelle beſonderer Dank geſagt. n Stelle der erkrankten Lehrerin Frl. Fertſch trat Infang Februar Frl. E. Schott.
Die mit* beꝛeichneten herren ſind nicht mehr an unſerer Rnſtalt.
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