Jahrgang 
1868
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die Größe dazu. 3) Idee und Compoſition des Gedichtesdie Bürgſchaft von Schiller. 4) Ein Brie über den Anſchauungsunterricht. 5) Wo viel Freiheit, iſt viel Hugichef doch ſicher iſt der ſamte Wef der Pflicht. 6) Charakterzeichnung des Grafen von Limburg nach dem Gedichteder Schenk von Limburg!? von Uhland. 7) Ueber die Selbſtändigkeit. 8) Was hat die Volksſchule für die phyſiſche Erziehung der Kinder zu thun? 9) Ueber das Wort Göthe's:Der Wechſel unterhält, doch nützt er kaum. 10) Wel⸗ ches ſind die Quellen unbilliger Beurtheilung Anderer? 11) Auf welche Weiſe werden die Schuͤler bei dauernder Aufmerkſamkeit erhalten? 12) Sind in der Elementarſchule die Leſeſtucke zu beſprechen und auf welche Weiſe ſoll es geſchehen?(Brief). Außerdem eine Anzahl dienſtlicher Schreiben und kürzere rbeiten.

3 St. Sprachpraxis. Theoretiſche Anleitung zur Ertheilung des deutſchen Sprachunterrichts in Elementarſchule. Praktiſche Uebungen in den vier Klaſſen der hiefigen icen Sran jeder hbeminadi unterrichtete in jeder Klaſſe. Die betreffenden Lectionen wurden vorher ſchriftlich präparirt, dann privatim atſden Zöglingen beſprochen und nach dem Unterricht in Gegenwart und unter Betheiligung der Klaſſe ritiſtrt. Lautz.

c. Lehre vom Menſchen.

I. Kl. 2 St. Im Sommer: Anthropologie. Allgemeines, Körperlehre kurz, Seelenlehre bis zum Abſchluſſe des geſammten Denkproceſſes in popular⸗entwickelnder Weiſe mit pädagogiſchen Rückſichten.

Lex. Im Winter bis Ende Januar: Einige Seiten des Erkenntnißvermögens und deren Bedeutung auf dem Gebiete des Unterrichts und der Erziehung. Hardt.

d. Schulkunde.

II. Kl. 2 St. Im Sommer: Schulkunde im engen Sinne des Wortes: Weſen, Zweck, Stellung und Gattungen der Volksſchule, deren Bildungsmittel, ihre Einrichtung nach Außen und Innen hin⸗ ſichtlich der Lehrer und Schüler, ihre wichtigſten beſonderen Disciplinarmittel.

. Lex.

II. u. III Kl. combinirt. Im Winter: 2 St. Gegenſtand und Aufgabe der Erziehung; Familie, Staat und Kirche als Erziehungsanſtalten; Entſtehung der Volksſchule und deren Verhältniß zu Familie, Staat und Kirche, Geſchichte des Volksſchulweſens bis Peſtalozzi. Hardt.

I. Kl. 1 St. Im Sommer. Die Lehre von den Zuchtmitteln. Sodann die Lehre von dem Weſen, der Bedeutung und den Forderungen der Individualitäten; Disponirung und Abgrenzung der Er⸗ ziehungsgebiete nach Weſen, Unterſchieden und Ziel. Lex.

Im Winter 1 St. bis Ende Januar, von da ab 3 St.: Feſtſtellung des in der Schule zu behandelnden Unterrichtsſtoffes,. Die in der Volksſchule zur Anwendung kommende Unterrichtsform, namentlich die mittheilende und entwickelnde. Von der Uebung des Unterrichtsſtoffes.

Von der durch Verſtändniß und Uebung vermittelten erziehenden Kraft der Schule. Hardt.

eée. Mathematik.

1. Arithmetik

III. Kl. 3 St. Der Zahlenbau, die verſchiedenen Zahlengeſetze, das Numeriren, die Grundrechnungsarten in Ganzen und Brüchen, rein und angewandt, mündlich und ſchriftlich; die De ceimalbrüche, abgekürz te Multiplikation und Diviſion, gegenſeitige Verwandlung der Brüche; einfache Regeld etrieaufgaben nach Zweiſatzlöſung. Alge⸗ braiſches Kopfrechnen.

II. Kl. 2 St. Die bürgerliche Rechnungsarten nach den ver ſchiedenen Löſungen; Quadriren und Kubiren nebſt Wurzelausziehen, auch aus unvollſtändigen Quadrat en.

I. Kl. 2 St. Die Grundrechnungsarten mit entgegenſetzten und Buchſtaben⸗Größen, von den Potenzen⸗ und Wur⸗ zelgrößen, das Weſentliche der Logarithmen, einfach e Gleichungen mit einer und mehreren unbekannten Größen. Geſammtwiederholung.

2 St. Anleitung zur Ertheilung des Rechenunterrich ts in der Volksſchule mit praktiſchen hehungen. tzer.