Jahrgang 
1867
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I. Klaſſe wöchentlich 2 St. Sommer: Wiederholung und Fortſetzung der Lehre von der Aehnlichkeit; Erweiterung der Flächenberechnungen mit Bezug auf die ſchwierigeren Fälle des gleichſeitigen, gleichwinkeligen und ungleich⸗ ſeitigen Dreiecks, des Kreiſes und ſeiner Theile, als Grundlage für den Weiterbau in der Stereometrie; Meſ⸗ ſung und Berechnung der Prismen, Pyramiden und der regulären Körper. Winter: Inhaltsbeſtimmung der Kugel, des Kugelausſchnittes, Kugelabſchnittes und der Kugelzone. Aus der ebenen Trigonometrie: Die trigonometriſchen Zahlen; die wichtigſten Lehrſätze über Sinus, Koſinus, Tangens und Kotangens mit ent⸗ ſprechenden Aufgaben; die wichtigſten Fundamentalgleichungen des rechtwinkeligen Dreiecks(unvollendet); Wie⸗ derholung des Wichtigſten aus dem geometriſchen Unterricht während der 3 Seminarjahre. Zirvas.

4. Muſik. a. Harmonielehre.

II. Klaſſe wöchentlich 1 St. Sommer: Intervallenlehre; die Lehre von den Dreiklängen und ihren Umkehrungen; Anfang der Lehre vom Septimenakkord. Winter: Die Lehre vom Septimenakkord und Nonenakkord, ihren Umkehrungen und Auflöſungen; Uebungen im reinen Satze.

1. Klaſſe wöchentlich 1 St. Sommer: Vollendung der Lehre vom Nonenakkord; der üͤbermäßige Sextenakkord und der Terzquintſextenakkord mit übermäßiger Sexte; die Lehre von den Verwandtſchaften der Tonarten. Winter. Die Lehre von den Kadenzen; harmonieſirende Töne(Durchgangs und Wechſelnoten, Vorhalte zc.); Uebungen im reinen Satze, insbeſondere Choralbearbeitungen in enger und weiter Harmonie ꝛc.

b. Geſang. III. Klaſſe wöchentlich 3 St. Elementargeſangübungen nach der Geſangſchule von Richter. Ein⸗ und mehrſtim⸗ mige Lieder; Choralgeſang. Il. u. I. Klaſſe wöchentlich 3 St. Chor⸗ und Sologeſang; Motetten, Chöre dc.; Choral⸗ und liturgiſcher Geſang.

c. Orgel. III. Klaſſe wöchentlich 2 Stunden in 2 Abtheilungen. Uebungen zur Regelung der Applikatur; Spielen kleiner Ka⸗ denzen und Vorſpiele; Choralſpiel.

II. Klaſſe wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Choralſpiel; Transponieren der Choräle; größere Prä⸗ und Poſt⸗ ludien, Fugen dc.

1. Klaſſe wöchentlich St. Wie Kl. Il.; Uebungen im Modulieren; Begleitung des liturgiſchen Geſanges; gelegent⸗ liche Unterweiſung über Bau und Behandlung der Orgel. d. Klavier.

IHl. Klaſſe wöchentlich 2 St. in Abtheilungen. Handſtücke; Etuden, Sonaten ꝛc. noch der Fertigkeit des Einzelnen.

2 II. Klaſſe wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Wie Kl. III.

1. Klaſſe wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Wie Kl. III., gemeinſchaftliches Spiel von Schülern der verſchie⸗ denen Klaſſen zu 4, 6, 8 Händen Meiſter.

e. Violine. Ill. Klaſſe wöchentlich 1 St. Treff⸗ und Bogenſtrichübungen: Duettſachen; Thoralmelodien in den vorgeſchriebenen

Tonarten.. Il. Klaſſe wöchentlich 1 St. Schwierigere Uebun gsſtücke, Duettſachen und Choralmelodien. Zirvas. J. Klaſſe wöchentlich 1 St. Auswendigſpielen von Chorälen und Lie dern; Konzertſachen mit Begleitung der Orgel.

Meiſter.

5. Geſchichte.

(Die Weltgeſchichte im Ueberblick, von Dr. J. Bumüller.)

MII. Klaſſe wöchentlich 2 St. Sommer: Haupctereigniſſe aus der Geſchichte der orientaliſchen Völker und aus der griechiſchen Geſchichte bis zu den Perſerkriegen. Winter: Fortſetzung der griechiſchen Geſchichte; römiſche Geſchichte bis auf Auguſtus; Einzelnes aus der Kaiſergeſchichte; geographiſche Ueberſicht der betreffenden Länder. Kehrein.

II. Klaſſe wöchentlich 2 St. Sommer: Geſchichte der Deutſchen vom erſten Auftreten derſelben in der Geſchichte bis zu den ſächſiſchen Kaiſern. Winter: Fortſetzung der Geſchichte der Deutſchen bis auf Albrecht II.; von da an in überſichtlicher Darſtellung bis Ende des Mittelalters.