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holt, verſchiedene erklärt. Einfuͤhrung in die Volksliteratur durch biographiſche Mittheilungen. Beſondere Controlirung der Privatlectüre.(Wackernagel's Leſebuch. Thl. III.) Breidenſtein.
3 St. Unterweiſung über Behandlung des Sprachunterrichtes in der Volksſchule— nebſt prac⸗ tiſcher Uebung. Zitzer.
c. Evangeliſche Volksſchulpädagogik.
IHI. Kl. 2 St. Im Sommer die eigentliche Schulkunde: Bedürfniß, Weſen, Zweck, Stellung, Gattungen und all⸗ gemeine Bildungsmittel der Volksſchule; äußere und innere Einrichtung derſelben hinſichtlich der Lehrer und Schuͤler mit beſonderer Berückſichtigung der vaterländiſchen Schulorganiſation; Weſen, Grundſätze und Mittel der Schulzucht.— Im Winter Erziehungskunde überhaupt: Populäre und überſichtliche Geſchichte des Er⸗ ziehungsweſens; Feſtſtellung der nothwendigſten pädagogiſchen Grundbegriffe; Weſen der Erziehung, oberſte Grundſätze und allgemeine Mittel derſelben, Methode. Aus der beſonderen Erziehungslehre das Nöthige über den Erzieher und die Grunderforderniſſe deſſelben; ſodann von den beſonderen Zuchtmitteln und ihrer zweck⸗ mäßigen Anwendung.
I. Kl. 1 St. Fortſetzung der beſonderen Erziehungslehre: Der Zögling, ſeine Natur, die Individualität; Gebiete der Erziehung, phyſiſche, äſthetiſche, intellectuelle, moraliſche, politiſche und religiöſe Zucht.— Elementar⸗ unterrichtskunde überſichtlich unter Hinweiſung auf das in den Katechetik Beſprochene und auf die ſpeciellen practiſchen Anweiſungen durch die betreffenden Herrn Seminarlehrer.
d. Lehre vom Menſchen.
I. Kl. 2 St. Allgemeines über den Menſchen; Körperlehre überſichtlich und in pſychologiſcher Beziehung; Seelen⸗ lehre eingehend, die Weiſen des Seelenlebens mit ihren hauptſächlichſten Vorkommniſſen und ihrer Verkümme⸗ rung unter ſteten pädagogiſchen Rückſichten; Geiſteslehre.— Einige für den Volkslehrer wichtige ſpecielle Erſcheinungen aus dem Seelenleben. Lex.
e. Mathematik. 1. Zahlenlehre.
III. Kl. 3 St. Die Elemente der Zahlen, die Zahlengeſetze, Numeriren, die 4 Grundrechnungsarten in Ganzen und Brüchen mit Einſchluß der Decimalbrüche, Verwandlung der gewöhnlichen Brüche in Decimalbrüche und umgekehrt, rein und angewandt, einfache Regeldetrie mit mündlicher und ſchriftlicher Löſung; algebraiſches Kopfrechnen.
II. Kl. 2 St. Bürgerliches Rechnen nach den verſchiedenen Löſungsarten mit Bevorzugung des Zweiſatzes, die Proportionslehre, Quadriren und Cubiren nebſt Wurzelausziehen.
I. Kl. 2 St. im Sommer, 1 St. im Winter. Wiederholung und Erweiterung des bürgerlichen Rechnens; das Rechnen mit allgemeinen und entgegengeſetzten Größen; Einiges von den Potenzen, dem Potenzenrechnen und den Gleichungen. Zuſammenſtellung und kurze Wiederholung des Geſammtunterrichtes am Seminar. Zitzer.
2 St. Theoretiſche und practiſche Anleitung zur Ertheilung des Nechenunterrichts in der Volks⸗ ſchule. Breidenſtein.
2. Raumlehre. III. Kl. 2 St. Anſchauungsunterricht nebſt Berechnung der mathematiſchen Gegenſtände mit anſchaulicher Begrün⸗ dung; die Winkelgrößen mit mathematiſchen Beweiſen. II. Kl. 2 St. Planimetrie, mit Ausſchluß der Aehnlichkeit der Figuren, mit practiſchen Anwendungen; Theilung und Verwandlung der Figuren. I. Kl. 1 St. Aehnlichkeit der Figuren mit Verwandlung derſelben und Anwendung, Stereometrie; Ueberſicht des Geſammtunterrichtes in der Raumlehre.— Im Winter 1 St. Praxis. Zitzer.
f. Geographie.
III. Kl. 2 St. Vorbegriffe. Die Umgegend Uſingens; Taunus und Weſterwald; Deutſchlands Gebirge, Fluͤſſe und bedeutendſte Städte; Vorläufiges aus der mathematiſchen Geographie zum Verſtändniß des Atlas, Unter⸗
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