Jahrgang 
1880
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fügung vom 2. Januar 1880 wurde er wieder abberufen und ihm die Verwaltung einer Lehrerſtelle an der Realſchule zu Bingen übertragen.

Durch Verfügung Großherzoglichen Miniſteriums wurden dem Pfarrvicar Widmann dahier aus⸗ hülfsweiſe wöchentlich zwei Turnſtunden am hieſigen Gymnaſium übertragen und derſelbe am 5. Januar 1880 in ſeinen Dienſt eingewieſen.

Da die Ferienordnung, die ſeither hier beſtand, ſehr der Verbeſſerung bedürftig war, wurde von uns eine Abänderung derſelben beantragt und durch Verfügung Großherzoglichen Miniſteriums vom 24. Januar der Antrag genehmigt. Die Ferienordnung, welche mit Beginn der diesjährigen Oſterferien in Kraft tritt, iſt folgende:

Oſterferien............... 18 Tage, Fngſrſent.......... 8 Ludwigstag.......... 1 Herbſtferien vom 26. Auguſt bis 30. September incl. 36 Weihnachtsferien............ 14

Summa 77 Tage. An Geſchenken erhielt die Gymnaſialbibliothek im Laufe des Schuljahrs: 1) Von der Großherzoglichen Centralſtelle für Landesſtatiſtik in Darmſtadt: 1) Beiträge zur Statiſtik des Großherzogthums Heſſen. Bd. 19 2) Notizblatt des Vereins für Erdkunde. III. Folge. XVIII. Heft. 2) Von Herrn Dr. A. Calmberg zu Küßnacht: 7 der dramatiſchen Werke deſſelben. 3) Von der B. G. Teubner'ſchen Verlagshandlung in Leipzig: 1) Volz, Dr. B., Lehrbuch der Erdkunde für Gymnaſien, 2) Koch, Dr. Ernſt, Griechiſches Leſebuch für IIIb. 3) Weſener. Dr. P., Lateiniſches Elementarbuch. I. und II. Thl., 4) Weſener Dr. P., Lateiniſches Vocabularium für V und IV. 4) Von der Buchhandlung für Technik und Kunſt(Lehmann und Wentzel) zu Wien: Trzeſchtik, L., Katechismus der Farbenharmonik. 5) Von der Verlagshandlung des Waiſenhauſes zu Halle: Seyffert, Dr. M. A., Caii Julii Caesaris commentarii de bello gallioo. 6) Von der Verlagshandlung von Bädecker in Eſſen: Heilmann, Dr. H. und Diekmann, Dr. J.Lehr⸗ und Uebungsbuch für den Unterricht in der Algebra. III. Thl. 7) Von Herrn Verlagsbuchhändler H. Böhlau in Weimar: Meuerer, Dr. H., Lateiniſches Leſebuch mit Vocabularium. II. Thl. 8) Von Herrn Gymnaſiallehrer Fink dahier: Eine Urkunde aus dem Jahre 1672. Für dieſe Geſchenke ſpricht der Unterzeichnete im Namen des Gymnaſiums den gebührenden Dank aus.