Jahrgang 
1928
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(Sportler): Albert Debus 8. Preis W. Althaus 10. Preis Erw. Schneider 10. Karl Löber 11. Karl Benner 13. H. Thome 142. . Alfred Debus 15. W. Schmidt 13. Heinrich Nolte 20. H. Wegner 13. 1, 3. Altersklasse(Turner): Reinh. Weigel 2. W. Gebhardt 13. Jak. Klingelhöfer 4. H. Frankenberg 13. Kurt Keller 8.2 W. Kroh 13. 4. Altersklasse: Willi Lotz 4. E. Pfeil 14. (Dreikampf) Gustav Hecker 6. A. Müller 14. O. Theophel 7. K. Westmeier 15. E. Nassauer 8. W. Ibelshäuser 16. W. Waid 9. G. Fett 17. Rich. Weigel 10. W. Lückel 18.

Eilbotenlauf: Realgymnasium I 49 Sek. 2. Sieger Realgymnasium ll 50 3. Jugendl.: Realgymnasium III 54 2. Speerwerfen: Karl Burk 39,80 m 1. Preis Erich Bauer 32,40 m 6.

800-m-Lauf: Otto Stäcker 1. Preis.

4. Werkanterricht.

Zu Beginn des Schuljahres wurden uns staatlicherseits die Mittel zum Ausbau der Werkstatts- räume zugewiesen. Hinsichtlich der Beschaffung der Werkzeuge und Maschinen hatten wir einen wertvollen Berater in unserem Abiturienten Heinrich Benner. Es gelang, eine gebrauchte Drehbank zu kaufen, die Benner für unsere Zwecke umbaute, sodass wir jetzt nicht nur drechseln, sondern auch mit der Kreissäge, mit dem Fräser u. a. m. arbeiten können. Als Antrieb dient ein ½ PS-Dreh- strommotor mit Riemenantrieb. Eine alte, einseitige, guterhaltene Drehbank war noch vorhanden. Wir schaffen noch eine doppelseitige, etwas niedrigere an. Ebenso wurde neues Handwerkszeug besorgt.

Für gewisse Zwecke erwies sich auch der Besitz einer Feldschmiede als notwendig. Sie konnte in einem Seitenraum mit Schornsteinabzug günstig untergebracht werden. Amboss und Bohrmaschine fehlen natürlich nicht.

Wir pflegten die werktätige Arbeit besonders im Winter, in den Sommermonaten waren wir im Garten und bei den Bienen tätig. Nur schlechtes Wetter führte uns in die Werkräume. Dort gab es daon Reparaturarbeiten für die Schule, an den Gartengeräten und Zubehörteilen von Bienenbeuten.

Pädagogisch wichtig war nach Fertigstellung der Werkräume die Gestaltung der handwerk- tätigen Arbeit. Jedem Schüler wurde ein Platz zugewiesen, für dessen Instandhaltung er verant- wortlich war. Er erhielt zu Beginn der Arbeit einen Schropp-, Putz- und Rauhhobel. Auf jede Werkbank wurden Säge, Eisenhammer, Holzhammer, Zange, zwei Holzfeilen und Winkel verteilt. Eine Anleitung für Neulinge über Behandlung der Werkzeuge war notwendig, denn die meisten Schüler hatten im Umgang mit Werkzeugen wenig Erfahrung. In der ersten Zeit wurde in gemein- samer Front gearbeitet. Wir begannen mit Hobelübungen, Instandsetzen der Hobel, Abziehen der Messer, Zusammensetzen der Teile, Gebrauch der einzelnen Hobelarten. Das Hobeln fiel anfangs schwer und war für die Schüler austrengend. An die Hobelübungen schlossen sich Uebungen im Bohren, Uebungen mit dem Stemmeisen, Sägeübungen an. Es folgten Anleitungen über den Gebrauch der Sůge. Bald waren wir bereit zum ersten Werkstück, einem Werkzeugkasten. Heute zieren diese Schränkchen die Wände der Werkräume, denn gar zu bald wird bei den Schülern der Wunsch nach eigenem Werkzeug laut. Die Geübteren fertigten Hammerstiele und Beilstiele aus Hartholz an und drehten