Jahrgang 
1925
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5 Preis Cebraucht 2 Vnte Iichts Bezeichnung der eingeführten Bücher b ge- in den fach⸗ unden Klas . assen Mathematik Lehrbuch der Mathematik für Realanstalten, von W. Bauer und. E. v. Hanxleden,(Vieweg. Braunschweig) 1 43 A. Unterstufe: 1. Unterstufe der Arithmetik.... 3. LIIl-UII 44 2. Unterstufe der Geometrie.. 4.[UIII-UII 456 B. Oberstufe: 1. Oberstufe der Arithmetik. 4 4. 1 2.50 OII- OI 46 2. Oberstufe der Geometrie. 450 OIIOl 47 Fünfstellige logarithmische und trigonometrische Tafeln, Ausg A, von Grevé 2.60 UI Ol 48 Physik Elementarphysik f. Unterstufe, v. Kleiber-Scheffler,(Oldenbourg, München) 2.(UIII-UII 49 Physik für die Oberstufe, von Kleiber-Nath,(Oldenbourg, Munchen). 4 50 OIIOI Chemie Lipp, Lehrbuch der Chemie und Mineralagie, Teunbner, Leipig 50 I. Teil,(broschiert). 1. 1.60 UII 51 Il. Teil,(broschiert)..... 1.. 2. OIl u. UI 52 III. Teil,(broschiert).... 4. 1.40 01 53 Biologie Schmeil, Leitfaden der Pflanzenkunde, Einneisausgabe Quelle u. Meyer, Leipzig. 1 1 1. 2. VI-IV, UII Schmeil, Leitfaden der Tierkunde, Queile u. Meyer 54 I. Teil. Wirbeltiere. 3.80 VI, UII 55 II. Teil. Wirbellose Tiere. 1 1 b Iiit1 3 2.80 V, IV, UIl 56 III. Teil. Der Mensch... 1.60 UII 57 Schmeil-Fitschen, Flora von Deutschland, Quelle u. Meyer[werden von der 4.40 V, IV 58 Schmeil-Fitschen, Die verbreitesten Pflanzen Deutschlands] Schule gestellt. 1 60 V, IV 59 Gesang Chorlieder für höhere Schulen, Günther u. Noack, Verlag Noack, Dresden 1.50 IV- UII Gesangschule für höhere Lehranstalten, von Staa. Rat Meister 60 1. Teil.... IA. 18980 VI 61 II. Teil...... e.... 1.80 V

C) Besondere Einrichtungen im Aäußeren und inneren Schulbetrieb. Neuerungen.

1. Der Schulgarten.(Bericht des Studienrats Dr. Beyer.)

Der Schulgarten wurde in diesem Jahre weiter ausgebaut. Es sei mir an dieser Stelle gestattet, über Zweck und Verwendung der ganzen Anlage mich auszusprechen und den Garten kurz zu beschreiben.

Der Unterricht in der Botanik und Zoologie muß, wie jeder Unterricht überhaupt, vom Einfachen zum Schwierigen fortschreiten. Er bedarf ferner, wie jeder naturwissenschaftliche Unterricht, der Anschauung am Gegenstand; durch das Wort, aus Büchern allein läßt sich auf diesem Gebiete kein genügendes Verständnis erreichen. Das Vollkommene wäre also, Tiere sowohl wie Pflanzen in der freien Natur zu beobachten, etwa so, wie es Hermann Löns getan hat. Abgesehen aber davon, daß ein einzelner vieles zu Gesicht bekommt, was einer ganzen Klasse voll unruhiger Kinder ewig verborgen bleibt. Zu solchen Beobachtungsgängen gehört Zeit, und der Schulunterricht verfügt hier nur über zwei Stunden wöchentlich, die zudem meist einzeln gegeben werden müssen. Nun schaut zwar in unserem Städtchen die Natur in die Fenster der Schule hinein, und Verf. benutzt jede Gelegenheit, das, was sich in nächster Nähe bietet, mit der Klasse aufzusuchen und an Ort und Stelle zu beobachten. Aber eigentlich ist doch alles da draußen Privateigentum, die Wiesen dürfen nicht be- treten werden, selbst das Uferschilf ist verpachtet. Der nächste Wald ist zwar nur zehn Minuten entfernt, aber der Hin- und Rückweg würde die Hälfte einer Unterrichtsstunde kosten. Vor allem aber: Wächst wirklich in der Nähe der Schule alles, was ein zielbewußter Unterricht brauchte Man kann dem Lehrer nicht zumuten, Tag für Tag die nötigen Pflanzen für vielleicht mehrere Klassen zu beschaffen; manche derselben würden stundenweite Wege erfordern oder überhaupt nicht zu finden sein; und ebensowenig wird es den Schülern viel- fach nicht möglich sein.

Der botanische Unterricht soll dreierlei Ziele erstreben: er soll erstens dem Schüler zeigen, wie die Pflanze lebt und wie ihre einzelnen Teile diesem Zwecke dienen(Physiologie); zweitens soll er einen Uberblick geben über das vielgestaltige Heer der Pflanzen, sie beschreiben und vergleichen, allgemein, um Auge und Verstand zu üben, speziell, um den Gestaltenreichtum, der sich hier auftut, zu ordnen(Systematik).