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11. Turnen. Lehrbuch: Marx, Leitfaden. U.-Kl. 2 St. Ordnungs-, Frei- und Geräteübungen. Turnspiele. Werner. M.-Kl. 2 St. Wiederhloung und Erweiterung der früher durchgenommenen Ord- nungs-, Frei- und Gerüteübungen. Turnspiele. Glückert. O.-Kl. 2 St. W jederholung und fortgesetzte Erweiterung der Ordnungs-, Frei- und Geräteübungen. Methodik des 3TTurnunterrichts und Ubung im Kommanqdieren. Glückert.
12. Musik.
a. Musiktheorie.
Lehrbuch: Richter, Harmonielehre und S. Jadassohn, Lehrbuch der Harmonie.
U.-Kl. 2 St. Allgemeine Musiklehre. Intervallenlehre. l)ie Dreiklänge der Dur- und Molltonarten mit ihren Umkehrungen. Anwendung derselben und Ubung der Har- monieverbindung. Die einfachsten Kadenzen in den verschiedenen Lagen. Auswendig⸗ spielen derselben. Praktische Ausführung der UÜbungsbeispiele am Harmonium.
M.-Kl. 1 St. Der Dominantseptimenakkord und seine Umkehrungen. Die Neben- septimenakkorde der Dur- und Molltonarten mit ihren Umkehrungen, ihre Behandlung und Anwendung in der praktischen Musik. Die verschiedenen Arten der Kadenzen. Beginn der Modqulationslehre. Praktische Ausführung der UÜbungsbeispiele am Harmonium.
O.-Kl. 1 St. Alterierte Harmonien. Die Modulationslehre. Harmoniefremde Töne. Verwenduug des gewonnenen harmonischen Materials bei der Harmonisierung von Chorälen und kleinen Sätzen. Analysieren von Chorälen und Orgelsätzen. Das Wich- tigste aus der Formenlehre. Praktische Ausführung der Ubungsbeispiele am Pedalhar- monium. Kurze Belehrung über den Bau der Orgel. HDöbert.
b. Gesang.
U.-Kl. 2 St. Treff- und Stimmbildungsübungen; ein- und mehrstimmige Lieder. Hoffmann, Gutzler. M.-Kl. 1 St. Ein und mehrstimmige Lieder und Choräle. Döbert. 0.-Kl. 1 St. Lieder und Choräle mit Klavierbegleitung. Gesanglehre. Anleitung zur Erteilung des Gesangsunterrichts. Dirigierübungen. Methodik des Gesangsunterrrichts. Döbert. c. Chorgesang. M.-Kl. und O.-Kl. 1. St. Vierstimmige kleinere und größere Chöre. Döbert. In einer weiteren Chorgesangstunde für jede der beiden Konfessionen wurden ein- stimmige Choräle und vierstimmige Kirchengesänge zur Verwendung bei dem Gottes- dienste eingeübt. Buxbaum und Döbert.
d. Klavierspiel.
U.-Kl. in 7 Abteilungen mit je 2 St. Fingerübungen. Die Dur- und Molltonleitern. Gebrochene Akkorde durch eine, zwei und mehr Oktaven. UÜbungsstücke aus den Kla- vierschulen von Rob. Meister und K. Urbach. Sonatinen, zwei- und vierhändige Sonaten.
Buxbaum. Höbert. Hoffmann und Gatzler.
M.-Kl. in 6 Abteilungen mit je 1 St. nach Robert Meisters und K. Urbachs Kla- vierschule. Tonleiterstudien in Dur und Moll durch mehrere Oktaven. in verschiedenen Rythmen, in Oktaven, Terzen und Sexten. Gebrochene Akkorde. Etüden, zwei- und vierhändige Sonatinen, Sonaten, Ouvertüren und andere klassische und moderne Stücke.“
Buxbaum, Döbert, Made, Hoffmann und Gutzler.


