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b. Physik. Lehrbuch: R. Waebers Lehrbuch für den Unterricht in der Physik.
U.-Kl. 1 St. Wärmelehre: Wärmequellen. Ausdehnung der Körper. Veränderung des Aggregatzustandes. Erwärmung. Fortpflanzung der Wärme.
M.-Kl. 1 St. Dampfmaschinen. Magnetismus und Elektrizität.
O.-Kl. 2 St. Die Lehre von den mechanischen Erscheinungen der festen. flüssigen und luftförmigen Körper mit mathematischer Begründung. Optik. Anleitung zur An- fertigung physikalischer Apparate. Experimentierübungen in 4 Abteilungen mit je 1 Stunde. Glückert.
c. Chemie und Mineralogie Lehrbücher: Arendt, Grundzüge(Leitfaden) der Chemie und Mineralogie.
U.-Kl. 1 St. Die wichtigeren Metalle und Metalloĩde und ihre einfachsten chemischen Verbindungen. Oxyde, Sulfide, Haloide.
M.-Kl. 2 St. Atomlehre. Stöchiometrie. Reduktionen. Verbindungen höherer Ordnung: Hydrate und Salze. Die wichtigsten einfachen Mineralien. Gesteinslehre und Erdbildungsgeschichte. Glückert.
8. Französische Sprache. (Nicht obligatorisch.) Lehrbücher: Plötz, Schulgrammatik und Chrestomathie. Plötz-Kares, Schulgrammatik.
U.-Kl. 3 St. Plötz-Kares, Schulgrammatik, Lektion 1— 26„Conteurs de nos jours“. Glückert und Made. M.-Kl. 3 St Plötz-Kares, Schulgrammatik, Lektion 26— 55. Ausgewühlte Ab- schnitte aus der Chrestomathie.„Conteurs modernes“.
0.-Kl. 2 St. Lektion 55— 79. Loti,„Le matelot“. Werner.
9. Schönschreiben. U.-Kl. 2 St. Deutsche und lateinische Kurrentschrift unter Rücksichtnahme auf den Schönscbreibunterricht in der Volksschule. Hoffmann, Gutzler. M.-Kl. 1 St. Rundschrift nach Jung und Escher. Weitere Ubungen in deutscher und lateinischer Schrift. Diktate. Methodik des Schreibunterrichts. Eck, Gutzler.
10. Zeichnen.
U.-Kl. 2 St. Umrißzeichnen nach großen Geräten, Gebrauchsgegenständen etc. zur Befestigung des perspektivischen Sehens. Die Lichtwirkungen der krummflächigen Körper: Rund- und Hohlstab, Kugel, Leiste, Blattform und anderes. Zeichnen nach Abgüssen von Pflanzenblättern, trockenen und lebenden Pflanzenblättern und Zweigen.
M.-Kl. 2 St. Ubungen im Zeichnen von Innenräumen und von Gebäuden. Zeich- nen nach Pflanzen als Umrißtudien, als Silhouettenstudien(freie Pinselarbeiten) und mit Licht und Schatten. Zeichnen von Stilleben, aus Geräten, Gefäßen und anderem zu- sammengestellt, nach Naturalien, Schneckenhäusern, ausgestopften Vögeln, Schädeln und anderem. Ausführung der Arbeiten in Blei-, Kreide-, Kohle-, Feder- und Pinseltechnik.
0.-Kl. 2 St. Ubungen im Zeichnen von Natur- und Kunstformen, ausgeführt mit dem be- kannten Zeichenmaterial, sowie mit dem Buntstift. Dazu Ubungen im Malen mit Wasser- farben. Apleitung zur Erteilung des Zeichenunterrichts in der Volksschule. Neben den Ubungen im Beobachten und ausführlichen Darstellen der Objekte gingen Ubungen im Gedächtniszeichnen und Skizzieren einher.— Buxbaum.


