Jahrgang 
1898
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M.⸗Kl. 2 St. Elemente der Pſychologie. Allgemeine Erziehungs⸗ und Unterrichtslehre auf Grund der Entwickelungsgeſetze des Leibes⸗ und Seelenlebens. Fortſetzung der Geſchichte der Pädagogik bis Dieſterweg. Lektüre vonWie Gertrud ihre Kinder lehrt. Teilnahme an den Unterrichtsübungen in der unteren Knaben⸗Mittelklaſſe der katholiſchen Schule.

O.⸗Kl. 7 St. Die Elemente der Pſychologie und Logik. Schluß der Erziehungs⸗ und Unterrichtslehre und der Geſchichte der Pädagogik. Spezielle Methodik und Schulkunde. Unter⸗ richtsübungen in allen Klaſſen der hieſigen katholiſchen und in der Oberklaſſe der proteſtantiſchen Schule.. Geiger.

3. Deutſche Sprache. Lehrbücher: Wetzels Grundriß und Leitfaden. Leſebuch von Kehr und Kriebitzſch, II.IV. Band.

a. Grammatik.

U.⸗Kl. 2 St. Die Wortlehre. Lenhart.

M.⸗Kl. 2 St. Die Satzlehre. Wiederholung der Wortlehre. Plealer.

O.⸗Kl. 1 St. Wiederholung der Wort⸗ und Satzlehre. Methodik des deutſchen Unter⸗ richts in der Volksſchule. Werner.

b. Leſen und Litteratur.

u.⸗Kl. 2 St. Eine Anzahl proſaiſcher und poetiſcher Leſeſtücke aus dem 2. Band des Leſebuchs durchgenommen. Mehrere Gedichte auswendig gelernt und frei vorgetragen.Wilhelm Tell, geleſen und erklärt. Im Anſchluß an die Lektüre einſchlägige Abſchnitte aus der Litteratur⸗

geſchichte und das Wichtigſte über Metrik und Reim. Lenhart. M.⸗Kl. 2 St. Ausgewählte Leſeſtücke aus dem 2. und 3. Band des Leſebuches.Wilhelm Tell geleſen und erklärt. Im Anſchluß an die Lektüre Ubungen im freien Vortrag. Flegler.

O.⸗Kl. 2 St. Uberblick über die Litteraturgeſchichte im Anſchluſſe an proſaiſche und poetiſche Leſeſtücke aus dem 4. Band des Leſebuches. Größere Partieen des Nibelungenliedes, Wallenſtein undEgmont wurden eingehend erklärt. Werner.

c. Stil.

U.⸗Kl. 2 St. Im Anſchluß an die Lektüre und den geſchichtlichen Unterricht wurden folgende Themen behandelt: 1. Tanne nnd Eiche(Eine Vergleichung). 2. Liebe Frühlings⸗ boten(Beſchreibung eines Bildes). 3. Die Heldenthat des Theſeus auf Kreta(Eine Nachbildung von Kehr und Kriebitzſch Nr. 39. Theſeus). 4. Gedankengang derKreuzſchau von Chamiſſo. 5. Die Schwäne und der Knabe(Beſchreibung eines Bildes). 6. Die Rolle des Hiſtiäus und des Ariſtagoras von Milet im joniſchen Aufſtande. 7. Überſichtliche Inhaltsangabe der Schillerſchen BalladeDer Ring des Polykrates. 8. Das Negerweib(Gedankengang). 9. Brief an einen Freund über den Verlauf der letzten Herbſtferien. 10. Wie der Athener Demoſthenes ſich zum großen Volksredner ausbildete. 11. In der Dorfkirche(Ein Situationsgemälde nach den Strophen 18 25 in Schillers BalladeDer Gang nach dem Eiſenhammer. 12. Das Schloß Boncourt (Entſtehung und Inhalt des Gedichtes). 13. Baumgarten erzählt Werner Staufeacher ſeine Flucht und ſeine Rettung(Nach SchillersTell I, 1. 2). 14. Mit welchen Gründen glaubt Rudenz vor ſeinem Oheim Attinghauſen ſeine Stellungnahme für Oſterreich rechtfertigen zu können?(Nach SchillersTell II, 1). 15. Die Geſchichte der Schweiz nach dem Berichte Stauffachers(Wilhelm Tell II, 2). 16. Tell uud ſeine Familie(Prüfungsaufſatz). Ubungen im Disponieren und freien Vortrag. 3 Lenhart.

M.⸗Kl. 2. St. Die im Laufe des Schuljahres geſchriebenen Aufſätze behandelten folgende Themen: 1. Was Graf Mangold der Kaiſerin Giſela von Herzog Ernſt erzählt(In indirekter Rede). 2. Das Ende des alten Herzogs Ernſt nach Adalberts Erzählung(In indirekter Rede).