VI
7. die welt ist uzen schoene, wiz, grüen unde rot, und innan swarzer varwe, vinster sam der tôt, das Urteil Walthers im Alter(Klaſſenaufſatz). 8. Gerlinde, eine Charakteriſtik. 9. Hermanns Entwicklungsgang verglichen mit dem Dorotheens (Klaſſenaufſatz).
b) Freie Arbeiten: aus Deutſch 4, Latein 6, Griechiſch 6, Geſchichte 3, Phyſik 3, kath. Religionslehre 4, evang. Religionslehre 3.
Ib. a) Aufſätze: 1. Plan und Inhalt von Klopſtocks Ode: Mein Vaterland. 2. Über die Bedeutung der zweiten Rede des Philo und Nikodemus im 4. Geſang des Meſſias. 3. Welche Gründe führt Tellheim für die Auflöſung ſeines Verlöbniſſes an, und wie widerlegt ihn Minna?(Klaſſenaufſatz). 4. Nachweis, daß die Geſetze der bildenden Kunſt für die Dichtkunſt nicht gelten(Klaſſenarbeit). 5. Warum verwenden die Fabel⸗ dichter Tiere oder noch geringere Geſchöfe als handelnde Perſonen? 6. Wie gewinnt Caſſius den Brutus im 1. Akt des Julius Caeſar für die Verſchwörung gegen Caeſar? (Klaſſenaufſatz). 7. Wodurch beweiſt Johanna vor dem König ihre göttliche Sendung? 8. Über den Charakter Karls VII. nach Schillers„Jungfrau von Orleans“. 9. Wie ſühnt Johanna ihre Schuld?(Klaſſenaufſatz).
b) Freie Arbeiten: aus Deutſch 6, Latein 6, Griechiſch 6, Geſchichte 6, Mathematik 1, Phyſik 3, Religionslehre vgl. Ia.
Ia. a) Aufſätze: 1. a) In wie weit bieten die in„Dichtung und Wahrheit“ I-IV ge⸗ ſchilderten Perſonen und Verhältniſſe Parallelen zu„Hermann und Dorothea“? b) In wie weit findet in Goethes„Dichtung und Wahrheit“ I—IV die Behauptung, daß keine Stadt in Deutſchland zum Geburtsort dieſes kosmopolitiſchen Dichters ſo geeignet erſcheine wie Frankfurt, ihre Beſtätigung? 2. a) Goethes Worte in Taſſo I, 2:„Ein edler Menſch kann einem engen Kreiſe nicht ſeine Bildung danken, Vaterland und Welt muß auf ihn wirken, Ruhm und Tadel muß er ertragen lernen, ſich und andere wird er gezwungen recht zu kennen“, ſollen an Goethes Aufenthalt in Leipzig nach„Dichtung und Wahrheit“ VI— VIII als richtig erwieſen werden. b) Hat auch für Goethes Straß⸗ burger Aufenthalt das Urteil Geltung, das er über den Aufenthalt in Leipzig fällt:„Ich verſäumte meinen eignen Zweck, aber ich wurde begründet in demjenigen, worin ich die größte Zufriedenheit finden ſollte“?(nach„Dichtung und Wahrheit“ IX— XII). 3. Wie erweiſt ſich der Ausſpruch der Regentin:„Ich fürchte Oranien und ich fürchte für Egmont“ in Goethes„Egmont“ als berechtigt?(Klaſſenarbeit). 4. Iphigenie im Kampf der Pflichten. 5. Über das Verhältnis der Menſchen zu Gott in Goethes Gedichten:„Das Göttliche“,„Grenzen der Menſchheit“,„Ganymed“(Klaſſenarbeit). 6. Nachweis, daß die Freundſchaft des Marquis Poſa ſich einem höheren Zwecke unter⸗ ordnet. 7. Welche Stellung nimmt das Lager im Geſamtdrama„Wallenſtein“ ein? 8. Was haben die Jugenddramen Schillers gemeinſam?(Prüfungsarbeit).
b) Freie Arbeiten: aus Deutſch 5, Lateiniſch 4, Griechiſch 6, Geſchichte 3, Mathematik 3, Phyſik 2, kath. Religionslehre 4, evang. Religionslehre 4.
g. Phyſik.
Für vorgerücktere, ſowie überhaupt dem naturwiſſenſchaftlichen Gebiete beſonderes Intereſſe entgegenbringende Schüler iſt ſeit einigen Jahren ein phyſikaliſch⸗chemiſcher Arbeits⸗Kurſus eingerichtet, in dem jedem Teilnehmer Gelegenheit geboten wird, in den genannten Fächern nach Fähigkeit und Neigung ſich zu bethätigen und zu fördern. Es ſind wöchentlich etwa 2 Stunden dafür vorgeſehen.


