Die übrigen zur Universitätsreife Sumauschule führenden höheren Schulen
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Der Lehrgang der Aufbauschule ist also von 9 auf 6 Jahre verkürzt. Wenn auch den Schülern das im 5.—7. Volksschuljahr erworbene, aber bei der Verschiedenartigkeit der Schul- verhältnisse sehr verschiedene Wissen und die dem höheren Alter entsprechende grössere geistige Reife zugute kommen, so fehlen doch auch gewisse Kenntnisse, vor allem fremdsprach- liche, über die die Schüler der Sexta bis Quarta verfügen, und die nun durch einen um so schneller fortschreitenden Unterricht z. T. nachgeholt, z. T. durch ebenso wertvolle andersartige Beschäftigungen ersetzt werden müssen. Es leuchtet ein, dass deshalb in der Aufbauschule nur für gut begabte Kinder Platz ist. Es werden darum nur Schüler zugelassen, die in der Volksschule mindestens die Durchschnittsnote„Gut“ haben. Alle müssen sich einer Auf- nahmeprüfung unterziehen. Häufig werden Schüler zunächst nur zur Probe aufgenommen. Die Probezeit erstreckt sich gewöhnlich bis zu den Sommerferien. Schüler, die sich zur Mit- arbeit als unfähig erweisen, müssen wieder austreten. Denn die Aufbauschule, die einen Aus- nahmeweg zur höheren Bildung darstellt, wird ihre Aufgabe nur erfüllen können, wenn sie streng die geistig Unbegabten fernhält und ausscheidet.e Darum ist auch nicht Raum in ihr für Schüler, die anderswo Schiffbruch erlitten haben. Schüler, die nicht mindestens die Ge- samtnote III haben, können deshalb im allgemeinen von einer anderen höheren Schule in unsere Anstalt nicht übertreten.
Die kulturell wie sozial wichtige Aufgabe der Aufbauschule besteht darin, dass sie vor allem als Sammelschule für das flache Land den begabten Kindern der Bauern- und Arbeiter- bevölkerung, der an kleinen, abgelegenen Orten wohnenden Aerzte, Lehrer, Beamten und Kaufleute die Möglichkeit gibt, bis zum 14. Lebensjahr die Schule des Heimatortes zu be- suchen und dann doch noch eine vollwertige höhere Schulbildung sich zu erwerben.
Aber auch manchen Eltern der grossen Städte, die mit Rücksicht auf die häuslichen Verhältnisse ihre Kinder nicht früher in eine höhere Schule schicken konnten, eröffnet die Aufbauschule noch einen regelrechten und billigen Bildungsweg für ihre Kinder.
Darin liegt der weitere Vorteil dieser seit 1926 in Alzey ausgebauten neuen Schul- gattung, dass sie nicht mehr wie das frühere Lehrerseminar, in dessen Räumen die Aufbau-


