Jahrgang 
1913
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Reim an der Hand gelesener oder auswendig gelernter Proben. Als häusliche Lektüre: Romantische Novellen.

b. Stil: 12 Aufsätze und eine Anzahl Entwürfe.

c. Grammatik: Laut- und Wortlehre.

4. Arithmetik und Algebra. Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten; Proportionen, Rechnen mit Potenz- und Wurzelgrössen. Auszielen der Quadrat- und Kubikwurzeln. Bürgerliches Rechnen.

5. Geometrie. Dreieck, Viereck und Kreis; Teilung, Verwandlung und Berechnung der Figuren: Proportionalität der Strecken. Konstruktionsaufgaben.

6. Geschichte. Die alten Kulturvölker, besonders die Griechen und die Römer.

7. Geographie. Australien, Amerika, Afrika und Asien mit besonderer Berücksich- tigung der deutschen Kolonien.

8. Naturgeschichte. a. Botanik und Anthropologie: Entdeckung, Bestand- teile und Lebenstätigkeiten der Zelle. Einheitlichkeit der hauptsächlichsten Lebenser- scheinungen bei Pflanze und Tier. Unterschied zwischen der pflanzlichen und tierischen Zelle. Zusammenschluss der Zellen zu ‚Geweben. Arbeitsteilung und Gewebeformen. Mehrzellige Organismen. Schutz und Festigung des Pfilanzenkörpers. Bau und Aufgaben der einzelnen Pflanzenteile(Wurzel, Stengel, Blätter). Energiewechsel. Ferner wurden noch die Gräser und Sporenpflanzen besprochen. Im Winteı wurde der Mensch biologisch behandelt und im Anschluss daran die höheren Wirbeltiere betrachtet.

b. Schülerübungen(Winter): Versuche über Osmose, Keimung von Samen und Wachstum der Pilanze und ihrer einzelnen Teile.

c. Excursionen(Sommer): Biologische Betrachtung von Naturkörpern. Be- stimmungsübungen an Pflanzen.

9, Naturlehre. Physik: Einleitung und Vorbegriffe; Mechanik der festen, flüssigen und luftiförmigen Körper. Wärmelehre; Meteorologie.

10. Französisch. Klasse Illa Elementarbuch von Ploetz und Wetterling, Ausgabe H., Lektion 4975. Einige Fabeln von Lafontaine. Klasse IIIb Lektion 4870 desselben Lehrbuchs. Einige Gedichte.

Il. Schönschreiben. Deutsche und lateinische Kurrentschrift; Einführung in die Stenographie naclı System Gabelsberger.

: 12. Zeichnen. Umrisszeichnen nach einfachen Körpern zum Erlernen des perspek- tivischen Sehens. Lichtwirkung der krummlinigen Körper(Rund- und Hohlstab, Kugel, Leiste, Blattiorm und anderes). Skizzierübungen und Gedächtniszeichnen.

13. Turnen. Ordnungs-, Frei- und Geräteübungen, Turnspiele, Keulenschwingen.

14. Musik. a. Musiktheorie: Allgemeine Musiklehre, Intervallenlehre, die Drei- klänge der Dur- und Molltonarten, die Umkehrung der Dreiklänge, Ausarbeitung von Beispielen, Analyse kl. Tonstücke.

b. Gesang: Uebungen und Lieder. Musikdiktat.

c. Klavierspiel: Technische Uebungen, Dur- und Molltonleitern. Ausgewählte Sonatinen und Stücke, vierhändige Stücke.

d. Violinspiel: Uebungen und Tonleitern nach der Violinschule von Linnarz, en ae und Duette. Verschiedene Stricharten. Die gebräuchlichen Verzierungen.

ie Ill. Lage.

II. Klasse.

l. Pädagogik. Psychologie und Logik in elementarer Form. Allgemeine Erziehungs- und Unterrichtslehre. Lektüre: wie Klasse Ill. Grosse Unterrichtslehre; Ameisenbüchlein. Spezielle Metlıodik des naturgeschichtlichen und geschichtlichen Unterrichts im Anschluss an die Unterrichtsübungen bei den Fachlehırern.

130 ir Evangelische Religion. a. Religionslehre: Il. und III. Glaubensartikel salmen. b. Bibelkunde: Einleitung in das Neue Testament. Die Geschichtsbücher des Neuen Testaments. Katholische Religion. a. Religionslehre:: Gnadenlehre. b. Religionsgeschichte: Einleitung und Biblische Geschichte des Neuen Testaments.