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b. Chemie und Mineralogie: Die wichtigsten Elemente und ihre Verbin- dungen mit besondrer Berücksichtigung derjenigen, die in der Natur vorkommen.
10. Französisch. Gelesen wurden in Ila: 2 Erzählungen(L’Enfant Espion von Daudet und La belle Nivernaise); in IIb: L’Enfant Espion von Daudet, la Gelinotte von Theuriet, Le Cigare dutChancelier von d’Herisson und einige Gedichte. Im Anschluß an die Lektüre das Wesentliche aus der Formenlehre des Substantivs, Adjektivs, Adverbs. Das Zahlwort, die Präposition. Wortstellung, Zeiten und Moden.(Plötz, Schulgram- matik, Lektion 29-58). Sprechübungen im Anschluß an die Lektüre.
11. Schönschreiben. ‚Fortgesetzte Übung der deutschen und lateinischen Schrift. Einübung der Rundschrift. Übung im Vorschreiben an der Wandtafel; Methodik des ‚Schreibunterrichts.
12. Zeichnen. a. Freihandzeichnen: Fortsetzung, der Umrißzeichnungen nach Körpern zur Befestigung des perspektivischen Sehens. Übungen im Zeichnen von Innenräumen. Freie Pinselarbeiten. Zeichnen von einzelnen Gegenständen mit Licht und Schatten. Skizzierübungen. Gedächtniszeichnen.
b. Geometrisches Zeichnen: Flächenmuster im Viereck und Kreise, es BMLNHLHEN wurden mit Farben angelegt zur Übung im Mischen und Anlegen
er Farben.
13. Turnen. Fortsetzung der Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen, zum Teil mit Musikbegleitung, Turnspiele.
14. Musik. a. Musiktheorie: Der Dominantseptimenakkord und seine Um- kehrungen; Ausarbeitung von Beispielen. Modulation; Analyse von Tonstücken.
b. Gesang: Übungen und Lieder.
c. Orgelspiel: Manual- und Pedalübungen, kleine Präludien und Choräle.
d. Violinspiel: Übungen und Tonleitern in der I. und 3. Lage. Doppel- griffe, Lieder, Choräle, Stücke und Duette aus der Violinschule von Linnarz. Duette von Mazas, op. 40, Heft I. Duette alter Meister, Sammlung Abel, Heft I, Auswendig- spielen von Volksliedern.
e. Klavierspiel: Die Dur- und Molltonleitern, Stücke aus Köhlers prak- tischem Lehrgang. Stücke älterer und neuerer Meister von verschiedener Schwierigkeit, vierhändige Stücke.
15. Obstbau. Veredelungsarten, Aufzucht von Zwerg- und Hochstämmen, Kro- nenschnitt und Kronenbildung. Verpflanzen der Obstbäume, Baumpflege, Schädlinge und Verwendung des Obstes.
I. Ober-Klasse.
I. Pädagogik. Schulkunde, Abschluß der Geschichte der Pädagogik. Pädago- gische Vorträge und Lektüre ausgewählter Abschnitte aus Ostermanns pädagogischem Lesebuch. Spezielle Methodik im Anschluß an die Unterrichtsübungen bei den Fachlehrern.
2. Schulgesundheitslehre. Körperliche und geistige Entwicklung des Kindes im schulpflichtigen Alter. Störungen derselben und Maßnahmen dagegen: Schularzt und Untersuchung der Kinder durch ihn. Erste Hilfeleistung bei Unglücksfällen. Bau und Einrichtung des Schulhauses.— Hygiene des Unterrichts.
3. Evangelische Religion. a. Religionslehre: Die Lehre von dem heiligen Geiste und den Gnadenmitteln. Wiederholung der übrigen Abschnitte der Re- ligionslehre. Bilder aus der Kirchengeschichte. Einübung von etwa 40 Chorälen.
b. Bibelkunde. Kurze Einleitung in die Apostelgeschichte und in die wich- tigsten neutestamentlichen Briefe im Anschluß an Lektüre und Erklärung der Apostel- geschichte und ausgewählter Abschnitte der Briefe. Wiederholung der Einleitung in das Alte und das Neue Testament. Methodik des Religionsunterrichts in der Volksschule.
Katholische Religion. a. ao LEER Die wichtigsten apolo- getischen Fragen. Glaubenslehre nach Glattfelder, Lehrbuch der katholischen Religion, l. Teil. Methodik des Religionsunterrichts in der Volksschule.— Die wichtigsten Cho- räle des Diözesangesangbuches. eo b. Religionsgeschichte: Kirchengeschichte im Anschluß‘ an die Kirchen- ‘geschichte von Le Maire. or


