Jahrgang 
1902
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13. Turnen. Fortsetzung der Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen, Turnspiele.

14. Musik. a. Musiktheorie: Der a und seine Um- kehrungen, Ausarbeitung bezifferter Bässe und Choräle. Modulation.

b. Gesang: Vebungen zum Zwecke der Tonbildung und guter Aussprache, Treffübungen und Lieder. Evangel. Choralgesang: Eine grössere Anzahl Choral- melodien wurden eingeübt. Kathol. Chor ale esang: Die wichtigste n Melodien aus dem Diözesangesangbuch. Das Wichtigste aus der eschiehte des katlı. Kirchenliedes. Die Elemente des gregorianischen Chorals mit Beispielen.

c. Orgelspiel: Manual- und Pedalübungen, kleine Präludien, Kadenzen, Choräle.

d. Violinspiel: Uebungen und Tonleitern in der 1. und$; Lage; Lieder, CGhoräle, Stücke und Duefte aus der Violinschule von Linnarz. Duette aus der Samm- lung von Abel. Auswendigspielen von Volksliedern.

e. Klavierspiel: Die Dur- und Molltonieitern, Nadenzen, Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang. Stücke älterer und neuerer Meister von verschiedener Schwierigkeit.

15. Obstbau. Baumzucht, Baumpflege und Verwendung des Obstes.

I. Ober-Klasse.

1. Pädagogik. Schulgesundheitslehre. Schulkunde. Abschluss der Geschichte der Pädagogik. Pädagogische Vorträge und Lektüre ausgewählter Abschnitte aus Ostermanns pädagog. lwesebuch. Ausgedehnte Repetitionen. Spezielle Methodik im Anschluss an die Unterrichtsübungen bei den Fachlehrern.

2. Evangelische Religion. a. Religionslehre: Die Lehre von der Erlösung, von dem heiligen Geiste und den Gnadenmitteln. Wiederholung der übrigen Absehnitte der Religionslehre. Bilder aus der Kirchengeschichte.

b. Bibelkunde: Kurze Einleitung in die Apostelgeschichte und in die wich- tigsten nentestamentlichen Briefe im Anschluss an Lektüre und Erklärung der Apostel- geschichte und ausgewählte Abschnitte der Briete. Wiederholung der Einleitung in das Alte und Neue Testament. Methodik des Religionsunterriehts in der Volksschule.

Katholische Religion. a. Religionslehre: Glaubenslehre nach Glatt- felter, Lehrbuch der katholischen Religion, 1. Teil. Die wichtigsten apologetischen

Fragen. Wiederholung der Sitten- und Gnadenlehre.- Methodik des Religionsunter- richts in der Volksschule. Die wichtigsten Choräle des Diözesangesangbuchs, die

Elemente des gregorianischen Chorals wiederholt.

b. Religionsgeschichte: Kirchengeschichte im Anschluss an die Kirchen- geschichte von Le Maire.

3. Deutsche Sprache. a. lesen und Litteratur: Geschichte der deutschen Litteratur bis Klopstock, sowie Wiederholung der zweiten Blüteperiode im Anschluss an Kluge:Geschichte der deutschen National- Litteratur. Gelesen wurden:Schillers

Wallenstein, dieBraut von Messina*®,Maria Stuart, GoethesHermann und Do- rotheas, sowie ausgewählte Stellen ausDichtung und Wahrheit; Stücke aus dem Lese- buch. Mehrere grössere Gedichte, sowie zahlreiche Stellen aus den Dramen wurden aus- wendig gelernt.

b. Stil: Stilistische Belehrungen; zehn Autsätze.

Methodik des deutschen Unterrichts in der Volksschule.

4. Arithmetik und Algebra. Gleichungen des zweiten Grades; logarithmische Glei- chungen; arithmetische und geometrische Reihen; Zinseszins- und Rentenrechnung. Dio- phantische Gleichungen. Bürgerliche Rechnungs: arten. Methodik des Rechenunter- richts im Anschluss an die u er

5. Geometrie. Die Lehre von der Lage der Ebenen in Verbindung mit geraden Linien. Die körperliche Ecke und die regelmässigen Polyeder. Prisma, Cylinder, Pyra- mide, Kegel, Kugel, Rotationskörper. Geometrische Berechnungen und Konstruktionen. tepetition. Methodik des geometrischen Unterrichts in der Volksschule.